Aufnahme | Entlassung

Aufnahme

Für einen stationären oder teilstationären Aufenthalt im Evangelischen Klinikum Bethel (EvKB) erfolgt die Aufnahme in eine unserer Kliniken. Bei einem stationären Aufenthalt bleibt der Patient für mindestens eine Nacht im Krankenhaus, während er bei einem teilstationären Aufenthalt am Abend nach Hause geht. Zusätzlich ist zu unterscheiden, ob es sich um eine Aufnahme im Notfall handelt oder ob die Aufnahme im Voraus mit einem festen Termin geplant ist.

Geplanter stationärer oder teilstationärer Aufenthalt

Im Fall einer geplanten stationären oder teilstationären Aufnahme kommen Sie mit einem festen Termin ins Krankenhaus. Diesen Termin bekommen Sie bei den Verantwortlichen des Zentralen Belegungsmanagements. Melden Sie sich bitte rechtzeitig zum vereinbarten Termin im Patientenaufnahmebüro im Erdgeschoss des Hauses, in dem die Aufnahme geplant ist. Dort erfahren Sie, auf welcher Station Sie aufgenommen werden.

Bitte bringen Sie zur Aufnahme mit:

 

  • Ihre Krankenhauseinweisung, die Ihr Hausarzt oder ein Facharzt für Sie ausgestellt hat (Als Patient, der bei einer privaten Krankenkasse versichert ist, benötigen Sie die schriftliche Krankenhauseinweisung nicht. Jedoch sollte jeder Patient über das Leistungsspektrum der Versicherung informiert sein. Hierunter fallen insbesondere die Wahlleistungen (Chefarztbehandlung, Art der Unterbringung (Ein- oder Zweibettzimmer), etc).
  • Ihre Versichertenkarte der Krankenkasse

 

Auf der Station werden die Patienten vom Pflegepersonal willkommen geheißen und individuell und nach ihren pflegerischen Bedürfnissen aufgenommen. Für die pflegerischen Mitarbeiter im Krankenhaus bedeutet diese Aufnahme, Sie als Patienten kennenzulernen, mit Ihnen gemeinsam Ihren Aufenthalt und Ihre pflegerische Versorgung zu planen sowie Sie in die Abläufe des Krankenhausbetriebs zu integrieren, die für Sie relevant sind. Anschließend erfolgt für Sie ein zusätzliches Aufnahmegespräch mit dem Stationsarzt.

Aufnahme im Notfall

In einem Notfall erfolgt die Aufnahme in der »Zentralen Notaufnahme (ZNA) im Haus Gilead I in Bethel oder im Johannesstift in Schildesche. Kinder und Jugendliche bis 15 Jahre werden im Notfall in der Notfallambulanz des Kinderzentrums Bethel versorgt. In diesen Einrichtungen werden von Facharzt und Pflegepersonal umgehend erste diagnostische und therapeutische Maßnahmen ergriffen. Falls erforderlich, überweist der Facharzt den Patienten anschließend direkt für einen stationären Aufenthalt auf seine Station.

In einem Notfall werden Sie jederzeit behandelt! Sie benötigen hierfür weder einen Termin noch eine Krankenhauseinweisung vom Haus- oder Facharzt.

Das Team im EvKB ist stets darum bemüht, keine Wartezeiten entstehen zu lassen. Insbesondere bei Notfällen kann es jedoch zu solchen kommen. Bitte seien Sie versichert, dass wir die Verzögerungen für Sie so gering wie irgend möglich halten und diese zum Beispiel für erste Untersuchungen nutzen.

Vorbereitung auf die Aufnahme

Eine gute Vorbereitung auf die Aufnahme ist wichtig! Dadurch können auch Doppeluntersuchungen vermieden werden, die belastend für Sie sind. Bitte bringen Sie daher folgendes mit zur Aufnahme:

  • Krankenhauseinweisung Ihres Hausarztes oder eines Facharztes (nur für gesetzlich Versicherte)
  • Versichertenkarte Ihrer Krankenkasse (nur für gesetzlich Versicherte)
  • Ihre aktuelle Medikamentenliste bzw. Ihre Originalmedikamente. Falls Sie Medikamente wie Aspirin (ASS) oder Marcumar einnehmen und ein operativer Eingriff geplant ist, wenden Sie sich bitte mindestens zehn Tage vor Ihrem Aufnahmetermin an das Zentrale Belegungsmanagement.
  • gegebenenfalls einen schriftlichen Bericht Ihres behandelnden Arztes über Ihre Krankengeschichte
  • im Vorfeld angefertigte Röntgenbilder (Originalbilder oder eine Kopie auf CD-ROM) sowie die dazugehörigen schriftlichen Befunde
  • gegebenenfalls eine Kopie Ihrer aktuellen Laboruntersuchungen, insbesondere bezüglich des PSA-Werts (Wert des prostataspezifischen Antigens) und der Schilddrüsenhormone
  • gegebenenfalls Röntgenpass
  • gegebenenfalls Allergiepass
  • gegebenenfalls Impfpass
  • gegebenenfalls Patientenverfügung
  • gegebenenfalls Betreuungsverfügung
  • Waschutensilien (Handtücher, Waschlappen, Zahnbürste und Zahnpasta, individuelle Pflegemittel, Rasierapparat und gegebenenfalls Prothesenbehälter)
  • Nachtwäsche, Morgenmantel, bequeme Kleidung (zum Beispiel Trainingsanzug) und bequemes Schuhwerk

Bitte lassen Sie Wertsachen und größere Geldbeträge zu Hause. Wir können dafür keine Haftung übernehmen, stellen aber Tresore für notwendige Wertsachen zur Verfügung.

Ein Krankenhausaufenthalt kann unter Umständen länger dauern als erwartet. Daher geben wir Ihnen einige nützliche Hinweise, was vor einer Aufnahme zu veranlassen oder zu beachten sein kann. Auch an die Zeit nach Ihrem Aufenthalt sollten Sie denken:

  • Sind Hin- und Rückweg geplant?
  • Sind Ihre Kinder gut versorgt?
  • Sind Ihre Haustiere gut versorgt?
  • Sind Ihre Blumen versorgt?
  • Der Haus- bzw. Wohnungsschlüssel sollte einer Person Ihres Vertrauens zugänglich sein. Vielleicht muss Ihnen von zu Hause etwas ins Krankenhaus gebracht werden.
  • Sind wichtige Unterlagen so sortiert und zugänglich, dass eine Person Ihres Vertrauens darauf zugreifen kann, falls es notwendig ist?
  • Sollte eine Person Ihres Vertrauens eine Bankvollmacht erhalten?
  • Wird der Briefkasten zu Hause regelmäßig geleert?
  • Sollte die Zeitung abbestellt werden?
  • Benötigen Sie nach dem Krankenhausaufenthalt Betreuung?

Bei diesen Informationen handelt es sich um allgemeine Hinweise für einen stationären Aufenthalt im Evangelischen Klinikum Bethel. Da es jedoch auch innerhalb des EvKB von Klinik zu Klinik unterschiedliche Umstände, Anforderungen und Besonderheiten geben kann, informieren Sie sich bitte auch auf den Internetseiten der jeweiligen Klinik, in der Sie behandelt werden, über die speziellen Aufnahmemodalitäten. Auch die Sekretariate oder die Verantwortlichen des Zentralen Belegungsmanagements geben Ihnen gerne Auskunft.

Falls Sie vor Beginn des Krankenhausaufenthaltes Fragen bezüglich Aufnahme und Aufenthalt (z. B. Unterbringung in Ein- oder Zweibettzimmer) haben, wenden Sie sich gerne an die Verantwortlichen des Zentralen Belegungsmanagements (ZBM) der jeweiligen Fachabteilung.

Porträtfoto Bruno Mansfeld

Bruno Mansfeld

Tel.: 05 21 - 7 72 7 92 95

Fax: 05 21 - 7 72 7 92 97

E-Mail

Entlassung

Ihre Entlassung wird optimal vorbereitet

Mit der Entlassung aus dem Krankenhaus ist für die Patienten häufig die Behandlung noch nicht abgeschlossen. Oft schließt sich beispielsweise eine Phase der Rehabilitation (Anschlussheilbehandlung) an, es wird eine ambulante oder stationäre Pflege benötigt oder zu Hause gibt es Bedarf für Hilfsmittel oder bauliche Veränderungen. Im Evangelischen Klinikum Bethel (EvKB) sorgen wir für Ihre nahtlose Überleitung, damit Sie nach der Entlassung gut versorgt sind. Die Planung hierfür ist oftmals komplex und aufwändig. Sie beginnt daher so früh wie möglich - bereits vor oder während Ihrer Aufnahme bei uns.

Ambulante Behandlung

Kommen Sie für eine ambulante Behandlung zu uns ins Klinikum, sind die Abläufe abhängig von der Ambulanz, in der Sie behandelt werden. Bitte informieren Sie sich im jeweiligen Sekretariat nach der Aufnahme und Entlassung.

Stationäre Behandlung

  • Ist Ihr Krankenhausaufenthalt im Voraus geplant, nehmen die jeweiligen Sekretariate oder das Belegungsmanagement oftmals bereits vor der Aufnahme Kontakt mit Ihnen auf und erfragen Informationen, die für Ihre Entlassung wichtig sind.
  • Sie erhalten vor oder während der Aufnahme einen Behandlungsvertrag, der vorsieht, dass Sie dem Krankenhaus eine Einwilligung zum Entlassmanagement erteilen. Das ist wichtig, da hierbei Daten z.B. an Hausärzte, Pflege- und Krankenkasse, Rehabilitationseinrichtungen, Pflegedienste und Physiotherapeuten übermittelt werden müssen. Gerne beraten unsere Mitarbeiterinnen der »Sozialberatung Sie zu diesem Thema.
  • Mit den gesammelten Informationen beginnen im Klinikum die detaillierten Planungen für Ihre individuelle Behandlung, zum Beispiel der einzuplanende Operationssaal, die Zimmerbelegung etc.
  • Auf der jeweiligen Station nehmen die Mediziner und das Pflegepersonal in gesonderten Gesprächen die Informationen von Ihnen auf, die die jeweiligen Berufsgruppen benötigen. Dabei schätzen Ärzte und Pflege jeweils auch Ihren Hilfebedarf nach dem Krankenhausaufenthalt ein. Die elektronische Patientenakte hilft, die Informationen aus beiden Gesprächen zeitnah zusammenzuführen, so dass diese allen Beteiligten zur Verfügung stehen.
  • Zum Tag der Entlassung muss die Weiterversorgung sichergestellt sein. Da sich der Zeitpunkt Ihrer Entlassung jedoch – abhängig von Ihrem gesundheitlichen Befinden – ändern kann, wird diese Information täglich angepasst und an die »Sozialberatung übermittelt.
  • Bereits jetzt können Maßnahmen organisiert werden, um Ihre Versorgung nach dem Krankenhausaufenthalt sicherzustellen. Die »Sozialberatung im Evangelischen Klinikum Bethel ist personell hervorragend aufgestellt und qualifiziert. Die Mitarbeiterinnen nehmen Kontakt zu Ihnen beziehungsweise zu Ihren Angehörigen auf.
  • Der Tag der Entlassung: Jeder Patient erhält bei seiner Entlassung
    • einen – mindestens vorläufigen – Entlassbrief
    • einen Medikationsplan
    • gegebenenfalls Medikamente, so dass Ihre Versorgung in jedem Fall gesichert ist
    • gegebenenfalls einen Pflegeüberleitungsbrief, der weiterversorgende Institutionen wie Pflegedienste, Wohngruppen, Pflegeheime und das Pflegepersonal über Ihren Pflegebedarf und abzuleitende Maßnahmen informiert
  • Sollte eine umfangreiche und komplexe medizinische Nachsorge notwendig sein, können die Mitarbeiter unseres Klinikums bereits einen Termin mit Ihrem Haus- oder Facharzt abstimmen.
  • Sowohl Sie als Patient als auch nachsorgende Organisationen können unser Klinikum nach Ihrem Krankenhausaufenthalt erreichen. Hierfür erhalten Sie die entsprechende Telefonnummer sowohl auf einer Visitenkarte der Station als auch auf dem Entlassbrief ausgehändigt.

Sie wünschen kein Entlassmanagement?

Als Patient können Sie die Durchführung des Entlassmanagements und/oder eine Unterstützung durch die Kranken- und/oder Pflegekassen ablehnen, indem Sie hierfür keine Einwilligung erteilen. Besteht z. B. Pflege- und/oder Betreuungsbedarf, können Anschlussmaßnamen in der Folge möglicherweise nicht rechtzeitig eingeleitet werden und beginnen verspätet. Auch verspätete Leistungsansprüche können die Folge sein.

Sie können Ihre Einwilligung und die damit verbundene Datenverarbeitung jederzeit ganz oder teilweise schriftlich widerrufen.

Bei Fragen und Kritik

wenden Sie sich bitte an unsere Mitarbeiter des Qualitätsmanagements:
Tel.: 05 21 - 772 7 77 77.