Einzelphotonen-Emissions-Tomografie (SPECT)

Die rotierende Doppelkopf-Gamma-Kamera ermöglicht SPEC-Tomografie-Aufnahmen (SPECT)
Die rotierende Doppelkopf-Gamma-Kamera ermöglicht SPEC-Tomografie-Aufnahmen (SPECT)

Genau wie bei der PET- und der PET/CT-Untersuchung handelt es sich bei der Einzelphotonen-Emissions-Tomografie (single photon emission computed tomography, SPECT) um ein bildgebendes Verfahren der Nuklearmedizin. Bei der Szintigrafie wird ein schwach radioaktives Radiopharmakon, der sogenannte Tracer, in den Körper eingebracht. Nachdem sich der Tracer im Körper verteilt hat, lässt sich dessen Strahlung mit einer Gammakamera erkennen und abbilden. Durch rotierende Kameras können auch Schnittbilder erzeugt werden (Tomografie). Anhand der Verteilung des Tracers im Körper lassen sich Rückschlüsse über Organfunktionen und Durchblutungsverhältnisse im Körper ziehen.

Moderne Bildverarbeitungstechniken haben die Untersuchungszeiten verkürzt. Spezielle gerätetechnische Neuerungen erlauben vollständige Ganzkörperaufnahmen von hoher Detailerkennbarkeit.

Auch im Bereich der SPECT verfügt unsere Klinik für Nuklearmedizin im Evangelischen Klinikum Bethel (EvKB) über modernste Technik. Der in unserer Klinik eingesetzte SPEC-Tomograf verfügt über zwei Detektorköpfe, die dreh- und neigbar sind und auch nebeneinander angeordnet werden können. Das ermöglicht Untersuchungen von immobilen Patienten, zum Beispiel in Rollstühlen oder Krankenhausbetten. Dabei können Patienten mit einem Körpergewicht bis zu 225 Kilogramm untersucht werden.