Radionuklid-Therapie

Die nuklearmedizinische Schmerztherapie wird ambulant in unserem Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) durchgeführt. Schmerzen, die durch Knochenmetastasen bedingt sind, können mit radioaktiv markierten Medikamenten behandelt werden.

Bei der Therapie wird dem Patienten Samarium-153-EDTMP injiziert, das innerhalb kurzer Zeit und in hoher Konzentration am Knochen angelagert wird. Bereiche, die Knochenmetastasen aufweisen, haben einen hohen Knochenumsatz. Daher nehmen sie das Samarium in besonders starkem Maße auf. Dadurch kommt es zu einer Bestrahlung der Metastasen, die Schmerzen bessern sich, manchmal kommt es sogar zu einer Schmerzfreiheit.

Zur Behandlung von Knochenmetastasen des Prostata-Carzinoms steht die Therapie mit Radium-223-Dichlorid zur Verfügung.