Stammzelltransplantation

Vielen Patienten mit einer bösartigen Erkrankung helfen wir in unserer Klinik für Innere Medizin, Hämatologie/Onkologie und Palliativmedizin im Evangelischen Klinikum Bethel (EvKB), indem wir eine Therapie mit Stammzellen einsetzen. In Kombination mit »Chemo- bzw. Immuntherapien werden dabei während eines stationären Krankenhausaufenthalts körpereigene Stammzellen aus dem Blut gewonnen (autologe Stammzellapherese). Diese werden anschließend eingefroren. 

Hochdosierte Chemotherapie

In der weiteren Therapie spielen diese Stammzellen eine entscheidende Rolle, denn erst sie machen es möglich, dass die Ärzte gegen die Krebszellen eine hochdosierte Chemotherapie einsetzen können. Wird hierbei das Knochenmark geschädigt, helfen die eingefrorenen körpereigenen Stammzellen, damit die eigene Blutbildung sich wieder erholen kann (autologe Stammzelltransplantation). Zum Einsatz kommen jedoch auch Therapiekonzepte, in deren Verlauf der Einsatz gespendeter Stammzellen geplant ist (allogene Stammzelltransplantation). 

Hauptsächlich setzen wir die Stammzelltransplantation ein bei:

  • Multiples Myelom / Plasmozytom
  • Blut- und Lymphknotenkrebs (Leukämien und Lymphome)
  • Rezidiv von Morbus-Hodgkin- und Non-Hodgkin-Lymphomen
  • Hoch-Risiko-Hodentumoren und Rezidiv von Hodentumoren
  • Zerebrales Non-Hodgkin-Lymphom

Unsere Fachärzte haben in dieser hochkomplexen Therapieform langjährige Erfahrung. Die körpereigenen Stammzellen gewinnen wir in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz. Bei der Transplantation von Stammzellen eines gesunden Spenders arbeiten wir eng mit verschiedenen Universitätskliniken zusammen.

Info-Telefonnummer

Info-Telefonnummer zur Hochdosistherapie mit autologer Stammzelltransplantation: 

Hämato-onkologische Therapieambulanz:
Montag bis Donnerstag: 8:00 bis 16:00 Uhr
Freitag: 8:00 bis 14:00 Uhr
Tel.: 05 21 – 772 7 60 41

Chefarztsekretariat:
Tel.: 05 21 - 772 7 55 04

Zweite Meinung

Als Spezialisten für bösartige Erkrankungen sind wir in unserer Klinik für Innere Medizin, Hämatologie/Onkologie und Palliativmedizin im Evangelischen Klinikum Bethel (EvKB) oft mit Fragen aus anderen Krankenhäusern nach einer zweiten Meinung befasst. Wir stehen selbstverständlich gerne Patienten aus anderen Einrichtungen beratend zur Verfügung, denn wir unterstützen ausdrücklich das Prinzip, dass sich auch unsere Patienten eine zweite Meinung einholen. Dies dient der Absicherung der Diagnose und gibt Ihnen gleichzeitig Sicherheit bei Ihrer Entscheidung in Bezug auf die Behandlung. Gerne besprechen wir dann die gesamte Situation nochmals ausführlich und legen gemeinsam das weitere Vorgehen fest.

Patienten, die sich in einem anderen Krankenhaus behandeln lassen, können daher einen Termin für eine Zweitmeinungssprechstunde bei uns vereinbaren. Unsere Fachärzte für Innere Medizin und internistische Onkologie sehen dann Ihre Unterlagen durch und teilen Ihnen ihre Sicht Ihrer Situation mit. »Sprechstunden