Herzlich Willkommen im Onkologischen Zentrum des EvKB!
Die Diagnose Krebs kommt für viele Menschen überraschend und ohne Vorwarnung. Für die Betroffenen ist es dann von immenser Bedeutung, sich in guten Händen zu wissen. Mit dem onkologischen Zentrum im Evangelischen Krankenhaus Bielefeld (EvKB), das als einziges seiner Art in Bielefeld von der Fachgesellschaft DGHO (Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie) zertifiziert wurde, sind alle Voraussetzungen gegeben, um mit einem Maximum an fachlicher und technischer Expertise den Krebserkrankungen entgegenzuwirken, aber die Patienten auch auf persönlicher Ebene zu unterstützen.
Fachübergreifendes Wissen für optimale Behandlung: Die Tumorkonferenz
Um die bestmögliche diagnostische Strategie sowie die optimale individuelle Behandlung für den Patienten zu gewährleisten, werden die Patienten und ihre Krankengeschichten in fachübergreifenden Tumorkonferenzen (Tumor-Boards) besprochen. Daran nehmen die Experten für Diagnostik und onkologische Therapie teil. Die aus den Empfehlungen der Tumorkonferenzen resultierenden Entscheidungen werden mit dem Patienten ausführlich besprochen.
Im Onkologischen Zentrum finden wöchentlich vier Tumorkonferenzen statt. Niedergelassene Ärzte sind dazu eingeladen, ihre Patienten dort vorzustellen. Bitte nehmen Sie hierzu Kontakt mit dem Sekretariat des Onkologischen Zentrums auf.
Tumorkonferenzen
| Urologie, Gynäkologie, Chirurgie | montags ab 15:45 Uhr | Ev. Krankenhaus Bielefeld, Johannesstift, Raum 0516 (Röntgenraum) |
| Neurologie, Neurochirurgie, Pneumologie | dienstags ab 15:45 Uhr | Ev. Krankenhaus Bielefeld, Kantensiek 11, 1. Obergeschoss, Konferenzraum Neurochirurgie |
Präzise Diagnose für bestmögliche Therapie
Vor der Behandlung steht die Diagnose, und die ist beim Thema Krebs keineswegs einfach gestellt – schließlich können Tumoren in unterschiedlichsten Größen auftreten und das an vielen Stellen im menschlichen Körper. Im Onkologischen Zentrum des EvKB arbeiten daher Experten aus verschiedenen Fachrichtungen mit der Klinik für Innere Medizin, Hämatologie/Onkologie und Palliativmedizin zusammen, um gemeinsam das genaue Ausmaß der Erkrankung festzustellen. Das ist die Basis für die bestmögliche individuelle Behandlung des Patienten.
Die Experten aus den Bereichen Radiologie und Nuklearmedizin haben unterschiedliche Möglichkeiten, um Tumoren ausfindig zu machen und festzustellen, ob bereits weitere Metastasen in die Umgebung des Tumors gelangt sind. In der Gastroenterologie und der Pneumologie gelingt es einerseits, krankhafte Befunde durch den Einsatz des endoskopischen Ultraschalls präzise und schonend festzustellen, andererseits jedoch auch mit Hilfe von modernsten hochauflösenden Videoendoskopen Gewebeproben zu entnehmen, die anschließend in der Pathologie untersucht werden.
Alle Diagnose-Methoden in einem Krankenhaus
Das EvKB verfügt über alle gängigen technischen Möglichkeiten der Krebsdiagnose. Dabei kommt es darauf an, ein möglichst genaues Bild vom Inneren des Körpers zu erhalten, ohne dass ein Eingriff stattfindet. Die Computertomographie (CT) – hier nutzt das EvKB einen Spezialscanner auf dem neuesten Stand der Technik, der bei niedriger Strahlenbelastung besonders genaue Ergebnisse liefert – und die Magnetresonanztomografie (MRT) erzielen präzise Bilder des Körpers, der Organe und der Tumoren. Außerdem liefert der Einsatz hochmoderner Ultraschall-Kontrastmittel-Verfahren bei besonderen Fragestellungen wichtige zusätzliche Informationen. Dabei stehen die unterschiedlichen Techniken keinesfalls in Konkurrenz zueinander, sondern ergänzen sich und helfen, das Bild der Erkrankung immer weiter zu präzisieren.
Leuchtende Bilder von Tumoren: das PET/CT
Einen weiteren Präzisionsgrad ermöglicht eine hochmoderne Kombination der Computertomografie mit der Positronen-Emissions-Tomografie (PET) in der Nuklearmedizin. Bei dieser Technik wird dem Patienten, bei dem bereits eine Krebsdiagnose gestellt wurde, eine schwach radioaktive Substanz injiziert, die daraufhin besonders in Tumoren angereichert wird. Das PET/CT-Gerät macht nun gleichzeitig PET und CT-Aufnahmen und kombiniert diese miteinander. Auf diesen Bildern scheinen die befallenen Stellen zu leuchten. Damit ist eine genauere Aussage über die Größe, die Ausbreitung und die Lage der Tumoren möglich sowie über befallene Organe.
Das Zentrum für Krebsbehandlung – Kompetenzen bündeln
Auf ebenso hohem Niveau ist das EvKB in der Krebstherapie aufgestellt. Auch hier stehen alle verbreiteten technischen Möglichkeiten zur Verfügung, auch hier arbeiten Fachkliniken und -zentren unterschiedlicher Expertise gemeinsam mit der Klinik für Innere Medizin, Hämatologie/Onkologie und Palliativmedizin an der besten individuellen Behandlung für den Patienten. Bei der Therapie von Hirntumoren kann das Fachwissen des europaweit bekannten Neurozentrums einbezogen werden. Für Krebserkrankungen der Atmungsorgane ist das Lungenzentrum angeschlossen, für einen Tumorbefall des Bauchraums das Bauchzentrum. Darüber hinaus können jederzeit die Experten aus den Bereichen Schmerztherapie, Gynäkologie, Urologie, Nuklearmedizin und Kinderonkologie hinzugezogen werden. Erklärtes Ziel ist es, die Grenzen zwischen Innerer Medizin und Chirurgie aufzulösen, um für den Patienten das Beste herauszuholen. Als zusätzliche Verbesserung der Behandlungsmöglichkeiten werden innovative Therapiekonzepte in Form von Studien angeboten.
Durch die Struktur des onkologischen Zentrums, bei dem die Kompetenzen der unterschiedlichen Disziplinen gebündelt und zentral vorgehalten werden, kann das EvKB alle verfügbaren Therapiemöglichkeiten bei Krebserkrankungen anbieten. Für die Strahlentherapie besteht dafür eine enge Kooperation mit dem Franziskus Hospital.
Hilfe für alle Lebensbereiche während der Erkrankung
Viele Patienten mit der Diagnose Krebs erleben in ihrem beruflichen, aber auch in ihrem privaten Lebensbereich, dass sie sowohl an ungeahnte körperliche, als auch an seelische Grenzen stoßen. Bereits von der Diagnosestellung an erhalten sie daher von einem interdisziplinären Team unterstützende Angebote. Dazu betreiben wir eine enge Vernetzung mit der Psychoonkologie, dem Sozialdienst sowie der Seelsorge und die Interaktion der Onkologie mit der Palliativmedizin. Auf diese Weise sollen belastende Wechsel für den Patienten der Vergangenheit angehören. Eine enge Kooperation besteht mit dem Palliativnetz Bielefeld e.V., wodurch die stationäre Versorgung mit der ambulanten Versorgung verzahnt wird und eine optimale häusliche Versorgung angeboten werden kann.
Für Patienten, die von ihrer Erkrankung nicht geheilt werden können, hat sich das EvKB darauf spezialisiert, diese während der Behandlung und bis zum Ende des Lebens palliativ – also umhüllend – in allen Belangen des Lebens begleiten zu können.
24-Stunden-Hintergrunddienst
Um eine kontinuierliche Betreuung unserer Patienten zu ermöglichen, besteht im Onkologischen Zentrum ein Hintergrunddienst von Fachärzten für Onkologie und Hämatologie, der bei Problemen und Fragen 24 Stunden pro Tag und an sieben Tagen pro Woche erreichbar ist.
24-Stunden-Hintergrunddienst
Tel.: 05 21 - 772 7 50 00 (zentrale Rufnummer)
Einziges zertifiziertes onkologisches Zentrum in Bielefeld
Das onkologische Zentrum im EvKB ist das einzige seiner Art in Bielefeld und wurde im März 2011 von der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie offiziell als solches zertifiziert.
Weitere Informationen zur Zertifizierung des Onkologischen Zentrums im EvKB
Onkologisches Zentrum
Diagnose Krebs
Diagnose
Krebs
Menschen
Voraussetzungen
Maximum
Fachlich
Technisch
Expertise
Krebserkrankungen
Persönlich
individuelle Behandlung
Möglichkeiten
Krebsdiagnostik
Niveau
Krebstherapie
Fachkliniken
Hirntumoren
das Beste
Therapiemöglichkeiten
seelische Grenzen
körperliche Grenzen
Psychoonkologie
Begleiten
Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie
Zertifiziert
Onkologisches Zentrum
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