Herzlich Willkommen im Traumazentrum des EvKB!

Das Traumazentrum Bethel ist zuständig für die optimale Versorgung Schwerstverletzter aus dem Raum Bielefeld und ganz Ostwestfalen-Lippe. Diese Aufgabe bewältigen wir deshalb so gut, weil im Evangelischen Krankenhaus Bielefeld (EvKB) die Kollegen zahlreicher Fachrichtungen in einem abteilungsübergreifenden Netzwerk eng zusammenarbeiten und rund um die Uhr verfügbar sind. Wird ein Schwerverletzter angekündigt, alarmiert eine zentrale Rufanlage das Traumateam, sodass bei Eintreffen des Patienten bereits alle Beteiligten vollständig vor Ort und einsatzbereit sind. Auf diese Weise wird Zeit gewonnen, die für den Schwerstverletzen besonders wertvoll ist.

Ankunft eines Patienten im Schockraum des Traumazentrums Bethel im EvKB
Ankunft eines Patienten im Schockraum des Traumazentrums Bethel im EvKB

Bei der Ankunft im sogenannten Schockraum müssen sämtliche Verletzungen erkannt und der geeigneten Behandlung zugeführt werden. Mithilfe unseres Kooperationsnetzes können wir all das fachübergreifend untersuchen, beurteilen und behandeln. Wir wissen unmittelbar, welche Verletzungen sofortiger Aufmerksamkeit bedürfen und welche zu einem späteren Zeitpunkt versorgt werden können. Dieser anspruchsvollen, lebenswichtigen Aufgabe trägt unser Traumazentrum Rechnung, das von der Klinik für Anästhesiologie, Intensiv-, Notfallmedizin, Transfusionsmedizin und Schmerztherapie und der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie aufgebaut wurde.

Für die Erstversorgung in der Notaufnahme und alle Operationen ist ein darauf spezialisiertes und nach internationalem Standard (ATLS) ausgebildetes Anästhesieteam erforderlich, das Menschen jeden Alters behandeln können und daher auch die Spezialanforderung für die Behandlung von Kindern und Kleinkindern beherrschen muss.

Nach der Erstversorgung setzt eine überregional kompetente Intensivtherapie ein. Mit dieser wird der Patient über Tage bis Wochen mit höchster ärztlicher und apparativer Kompetenz behandelt. Sie kann für ihn überlebenswichtig sein. Häufig schließt an die Intensivtherapie eine fachkundige Schmerztherapie an, vor allem ambulant.

Frische und hochwertige Blut-, Plasma- und Gerinnungsprodukte, die keine unnötigen Nebenwirkungen provozieren, werden in unserem Traumazentrum in ausreichender Menge, sofort verfügbar und rund um die Uhr bereitgehalten, denn nicht selten werden innerhalb kürzester Zeit mehrere Liter benötigt. Auch hochspezielle Blut- und Gerinnungsanalysen sowie spezielle und außergewöhnliche Gerinnungspräparate sowohl für den Säugling als auch für den Senior sind zwingende Voraussetzung, um der internationalen Klassifikation eines interdisziplinären Traumazentrums gerecht zu werden.

Neben der Unfallversorgung sind bei notwendigen Operationen geplante Eingriffe wie auch Eingriffe im Notfall möglich, so im Bereich der Wiederherstellungschirurgie und Orthopädie, der Chirurgie des Schädels, des Gehirns und der Wirbelsäule, der Bauchchirurgie, der Kinderchirurgie, Gefäßchirurgie und Lungenchirurgie sowie der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie und Augenchirurgie. Moderne Verfahren wie die minimalinvasive oder die arthroskopische Chirurgie erlauben es hierbei, die Belastung durch den Eingriff für den Patienten auf niedrigstem Niveau zu halten.

Der Vorteil unseres Traumazentrums bei der Versorgung Schwerstverletzter liegt vor allem darin, dass alle Fachkollegen sämtlicher Standorte des EvKB nahtlos und ohne Zeitverluste hinzugezogen werden können. Das ist deshalb so wichtig, weil die Traumaforschung zeigt, dass gerade die Therapiemaßnahmen der ersten Stunden die Prognose der Verletzten maßgeblich bestimmen. Alle lebensbedrohlichen Verletzungen müssen umgehend erkannt und sofort kompetent behandelt werden. Darüber hinaus verfügt das EvKB über eine überregional bekannte Psychiatrie und Psychologie. Auch dies ist für ein anerkanntes Traumazentrum von herausragender Bedeutung, um Patienten wie auch Angehörige in der sehr schweren Phase der Traumabewältigung kompetent zu versorgen und zu betreuen, aber auch um Spätfolgen vorzubeugen beziehungsweise zu minimieren.

Zugelassen: Schwerstverletzte nach Arbeitsunfällen

Die Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie im EvKB wurde als eine von zehn Kliniken in Nordrhein-Westfalen von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung für die Behandlung von Schwerstverletzten nach Arbeitsunfällen zugelassen.

» weitere Informationen

Neuer Hubschrauberlandeplatz auf Haus Gilead I nimmt Regelbetrieb auf

Rettungshubschrauber Christoph 13 auf dem neuen Heli-Deck auf Haus Gilead I
Rettungshubschrauber Christoph 13 auf dem neuen Heli-Deck auf Haus Gilead I

Der neue Hubschrauberlandeplatz des Ev. Krankenhauses Bielefeld (EvKB) auf dem Haus Gilead I geht in Betrieb. Ab heute bringt die Luftrettung schwerstverletzte Patienten über das neue Heli-Deck zur Zentralen Notaufnahme (ZNA) und ins Traumazentrum. Vom Heli-Deck geht es im Fahrstuhl direkt bis zum Schockraum im Erdgeschoss des Krankenhauses. Der Transport für schwerkranke oder schwerstverletzte Patienten, bei dem jede Minute zählt, verkürzt sich jetzt von der Landung bis zum Ankommen im Schockraum von 15 auf nur noch 5 Minuten.

» weiterlesen

Video

Traumazentrum

Schwerstverletzter

Versorgung

Aufgabe

Fachrichtung

abteilungsübergreifendes Netzwerk

Traumateam

Einsatzbereit

Rund um die Uhr

Zeit

Unfallversorgung

Operationen

Notfalleingriffe

Wiederherstellungschirurgie

Orthopädie

Chirurgie

Schädel

Gehirn

Wirbelsäule

Bauchchirurgie

Gefäßchirurgie

Lungenchirurgie

Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie

minimal-invasiv

arthroskopisch

ohne Zeitverluste

nahtlos

Prognose

Lebensbedrohlich

Schockraum

Kooperationsnetz

Unfall

Traumazentrum

Traumazentrum

Traumazentrum

Traumazentrum

Traumazentrum

Traumazentrum

Traumazentrum

Traumazentrum

Traumazentrum

Traumazentrum

Traumazentrum

Traumazentrum

Traumazentrum

Traumazentrum

Traumazentrum

Traumazentrum

Traumazentrum

Traumazentrum

Traumazentrum

Traumazentrum