Aufnahme

Bei Patienten, die bei einer gesetzlichen Krankenkasse versichert sind, ist sowohl für die stationäre Aufnahme als auch für die vorstationäre Behandlung im Krankenhaus eine schriftliche Krankenhauseinweisung durch den Hausarzt oder einen Facharzt notwendig. Diese ist bei der Aufnahme vorzulegen. Darüber hinaus benötigt das Personal nach Möglichkeit die Versichertenkarte Ihrer Krankenkasse.

Patienten, die bei einer privaten Krankenkasse versichert sind, benötigen die schriftliche Krankenhaus-Einweisung nicht. Jedoch sollten sie über das Leistungsspektrum ihrer Versicherung informiert sein. Hierunter fallen insbesondere die Frage der Chefarztbehandlung sowie die Art des Zimmers. (Dies gilt nicht für Intensivstationen). Die Abrechnung erfolgt über eine Verrechnungsstelle in Nürnberg (was Sie jederzeit widerrufen können). Weitere Informationen (auch schriftlich) und Formulare zur Wahlarztbehandlung erhalten Sie sowohl von den Mitarbeitenden unserer Patientenaufnahme als auch über die ärztlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Klinik für Anästhesiologie, Intensiv-, Notfallmedizin, Transfusionsmedizin und Schmerztherapie, spätestens während der Prämedikationsvisite.

Sofern der Chefarzt/Wahlarzt unvorhersehbar verhindert sein sollte, wird er von seinem benannten ständigen Vertreter im betreffenden Bereich vertreten, wie in den betreffenden Unterlagen unseres Hauses (Wahlarztvertrag) und des Wahlarztes selbst für Sie aufgeführt sowie auch im Bereich »Team unter Oberärzte bzw. Funtionsoberärzte für Sie ersichtlich.

Für den Fall der vorhersehbaren Abwesenheit des Chefarztes/Wahlarztes wird Ihnen ein dreistufiges Auswahlvorgehen erläutert, wonach Sie gemeinsam mit uns ganz individuell Ihren Wunsch festlegen und vereinbaren können. Hier verkürzt  dargestellt bedeutet dies: Sie können

 

  1. auf den Chefarzt/Wahlarzt bestehen oder
  2. seinen Ihnen speziell vorgeschlagenen individuellen Vertreter akzeptieren oder
  3. auch ganz auf einen Individualvertreter verzichten.

 

In einem Notfall - und ebenso auch außerhalb der Regelarbeitszeit - ist gewährleistet, dass Sie stets vom jeweils Diensthabenden Oberarzt/Facharzt als dem ständigen Vertreter des Chefarztes am betreffenden Tag versorgt werden. Selbstverständlich werden Ihnen auch ohne Vertreterregelung alle medizinisch erforderlichen Leistungen zuteil, jedoch richtet sich dann die Person des behandelnden Arztes ausschließlich nach der medizinischen Notwendigkeit.

Notfallpatienten werden selbstverständlich auch ohne vorgelegte Papiere und ohne Terminabsprache behandelt!

Hinweis: Hierbei handelt es sich um Informationen, die wir speziell für Patienten der Klinik für Anästhesiologie, Intensiv-, Notfall-, Transfusionsmedizin und Schmerztherapie im Evangelischen Klinikum Bethel (EvKB) zusammengestellt haben. Weitere, allgemeine Informationen zur Aufnahme im EvKB finden Sie »hier.

Bei weiteren Fragen stehen wir gerne zu Ihrer Verfügung.

Wir danken Ihnen für das uns entgegegngebrachte Vertrauen.