Intensivmedizin

Fachpflegekraft für Intensivmedizin auf der Intensivstation
Fachpflegekraft auf der Intensivstation: Fachpflegekräfte und Fachärzte für Intensivmedizin sind immer für unsere Patienten auf der Intensivstation da.

Intensivmedizin wird dann benötigt, wenn Gesundheitszustände oder Krankheiten lebensbedrohlich werden. Da Diagnostik und Therapie in solchen Situationen keinerlei zeitlichen Aufschub zulassen, sind eigens für diese Art der Behandlung in Krankenhäusern Intensivstationen eingerichtet. Speziell ausgebildete Ärzte mit den Zusatzweiterbildungen Intensivmedizin und Intensivtransport sowie das Fachpflegepersonal kümmern sich dort rund um die Uhr vorrangig darum, die lebenswichtigen Organfunktionen des Patienten aufrechtzuerhalten und dessen Gesundheitszustand zu stabilisieren. Dabei werden sämtliche diagnostischen und therapeutischen Verfahren der modernen Intensivmedizin auf dem aktuellen klinisch-wissenschaftlichen Stand angewendet.

Klinische Visite von Chefarzt (links) und Leitendem Oberarzt
Ein gut koordiniertes und kompetentes Team ist für die Behandlung auf der Intensivstation unerlässlich (hier: eine klinische Visite von Chefarzt (links) und Leitendem Oberarzt).

Die überregionale Bekanntheit unserer Intensivtherapie ergibt sich aus dem besonderen Versorgungsauftrag für Schädel-Hirn- und Mehrfachverletzte sowie aus dem breiten Spektrum chirurgischer Fächer. Die Erfahrung und Kompetenz unserer Ärzte und des Pflegepersonals stehen auch den örtlichen von unserer Klinik betreuten Intensiveinheiten der Kliniken Mara im Bereich der Behindertenmedizin und der Epilepsie rund um die Uhr zur Verfügung.

Besuchszeiten

Informationen zu den Besuchszeiten auf den Stationen unserer Klinik finden Sie »hier.

Häufig gestellte Fragen

Manches auf der Intensivstation mag Ihnen unverständlich, fremd oder auch kritikwürdig erscheinen. Bitte sprechen Sie mit uns, wenn Sie Fragen haben. Häufig an uns herangetragene Fragen haben wir nachfolgend für Sie beantwortet:

Hört mich mein Angehöriger? Merkt er, dass ich da bin?

Häufig ist dies nicht eindeutig feststellbar. Dies sollte Sie aber nicht entmutigen, mit Ihrem Angehörigen zu sprechen. In den meisten Fällen sind Wahrnehmungen vorhanden, auch unbewusst. Eine vertraute Stimme zu hören sowie eine Berührung helfen.

Darf ich ihn ansprechen oder anfassen?

Tun Sie alles, was ihren Angehörigen spüren lässt, dass er nicht allein ist. Sie sollen und dürfen ihn berühren, ihm die Hand halten oder die Wange streicheln. Sprechen Sie mit ihm, damit er Ihre vertraute Stimme hört. Bringen Sie ein Bild von sich mit oder den Kindern. Auch die Lieblingsmusik kann helfen.

Warum ist er so wenig zugedeckt?

Die Sorge, dass sich der Patient erkältet, ist unbegründet. Die Patienten haben oftmals eine erhöhte Körpertemperatur und werden daher nicht zugedeckt. Zudem ist in gewissen Fällen ein schneller, ungehinderter Zugang zu den Kathetern und Schläuchen erforderlich.

Hat er Schmerzen?

Alle wachen Patienten werden von uns regelmäßig befragt, ob sie Schmerzen haben. Wir lassen ihnen eine angepasste Schmerztherapie zukommen. Außerdem kennen wir die indirekten Zeichen von Schmerzen und geben aufgrund dieser Beobachtungen jedem, auch dem bewusstlosen Patienten, genügend Schmerzmittel.

Wieso ist mein Angehöriger unruhig?

Bei längerer Bewusstlosigkeit, Kopfverletzungen oder als Folge anderer Erkrankungen und mancher benötigter Medikamente können Patienten Schwierigkeiten haben, sich zu orientieren. Die Umgebung erscheint ihnen fremd und bedrohlich, sie finden sich nicht zurecht und sind häufig sehr unruhig. In Ausnahmefällen ist es daher nötig, den Patienten zeitweise auch die Hände zu fixieren, da sie sonst lebenswichtige Beatmungsschläuche oder Infusionsleitungen entfernen könnten.

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