Herzlich Willkommen in unserer Klinik!

In unserer Klinik für Psychotherapeutische und Psychosomatische Medizin im Evangelischen Krankenhaus Bielefeld (EvKB) finden Patientinnen und Patienten mit psychischen Erkrankungen kompetente Hilfe. Unsere Experten behandeln psychosomatische Krankheiten, Neurosen und Persönlichkeitsstörungen und helfen bei seelischen Krisen und Folgeerkrankungen weiter.

Ein Schwerpunkt unserer Arbeit ist die Behandlung von Menschen mit Gewalterfahrung oder anderen traumatischen Erlebnissen. Hierfür wurde von der ehemaligen Leiterin unserer Klinik, Prof. Dr. med. Luise Reddemann, mit der psychodynamisch-imaginativen Traumatherapie (PITT) ein in Deutschland führendes Behandlungsangebot vor allem für komplextraumatisierte Patienten entwickelt. Unterstützt wird die Klinik durch den Förderverein Traumhaus e.V., der aus einer Patienteninitiative entstand und von Fachleuten mitgetragen wird.

Unser Behandlungskonzept beruht auf einem psychodynamischen und ressourcenorientierten Ansatz auf Basis der Psychotherapie in Einzel- und Gruppentherapien. Darüber hinaus bieten wir Milieutherapie und kreative Therapien wie Kunstpsychotherapie, Körper- und Bewegungspsychotherapie an. Begleitet werden diese Angebote durch weitere Maßnahmen wie Stressbewältigungstraining und Aromatherapie, Selbst-Breema, QiGong.

Unsere vielfältigen Therapieangebote kombinieren wir effektiv miteinander. Gemeinsam mit den Patienten erstellen wir einen individuellen, phasenangepassten Therapieplan. Das klinische Behandlungsprogramm dauert in der Regel sechs bis maximal elf Wochen, das Krisenprogramm drei bis vier Wochen.

Neben stationären Behandlungsangeboten bieten wir mit unserer Tagesklinik Patientinnen und Patienten die Möglichkeit, in ihrem sozialen Umfeld zu bleiben. Sowohl in gemischten als auch in speziellen Frauen- und Männergruppen haben sie die Möglichkeit, mit anderen Patienten Themen und Probleme zu besprechen und Fragen zu erörtern. Um auch Menschen in akuten Lebenskrisen behandeln zu können, haben wir hierfür zwei Kriseninterventionsgruppen eingerichtet.