Qualität | Sicherheit

Die Klinik für Anästhesiologie, Intensiv-, Notfall-, Transfusionsmedizin und Schmerztherapie im Evangelischen Klinikum Bethel (EvKB) gewährleistet durch ihre Maßnahmen zur Qualitätssicherung und Qualitätskontrolle ein maximales Maß an Sicherheit und Komfort für unsere Patienten. Für alle wichtigen Abläufe gibt es bei uns Verfahrens- und Arbeitsanweisungen, Leitlinien beziehungsweise Standard Operating Procedures (SOPs), die regelmäßig auf ihre Aktualität geprüft und gegebenenfalls verändert werden. Um alle Beinahe-Zwischenfälle und Zwischenfälle automatisiert zu erfassen, und besondere Fälle in anonymisierter Form in unseren regelmäßig stattfinden Morbidity- und Mortality-Konferenzen besprechen zu können, verfügt unsere Klinik über ein Critical Incident Reporting System (CIRS). Mittels Anästhesiologischer Verlaufsbeobachtung (AVB) werden Auffälligkeiten und Besonderheiten des anästhesiologischen Managements computerbasiert erfasst und ausgewertet.

Bestätigt werden uns unsere Maßnahmen zur Qualitätssicherung unter anderem in den Ergebnissen einer im November 2010 vom britischen Guy’s & St. Thomas-Trust durchgeführten Qualitätsbegehung. Diese externe Bewertung hat unserer Klinik eine uneingeschränkte Empfehlung für die Behandlung Britischer Soldaten und deren Angehörigen gegeben.

Beatmeter Patient auf der Intensivstation
Beatmeter Patient auf der Intensivstation

Die wichtigsten Faktoren:

  • Hochmoderne Ausrüstung
  • Wissensstand der Ärzte, Fachärzte und des Pflegepersonals stets auf aktuellem Stand
  • Organisation der Übernahme von Erfahrungen aus der medizinischen und pflegerischen Versorgung in den Behandlungsalltag
  • Einhaltung der Dokumentationsvorschriften
  • Sicherung der Wissensweitergabe innerhalb der Klinik und an andere Kliniken
  • Strukturierung der Kommunikationswege innerhalb der Klinik und mit anderen Kliniken
  • Ausarbeitung und Umsetzen von klinikinternen Standards und Leitbildern
  • Organisation von Forschung und Lehre sowie die Veröffentlichung neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse

All dies trägt dazu bei, dass das Risiko, heutzutage an einer Anästhesie zu versterben oder anderen Schaden zu nehmen, weit unter einem Prozent liegt.