Lungenemphysem

Computertomogramm eines Patienten mit Lungenemphysem (hoher Schnitt)
Computertomogramm eines Patienten mit Lungenemphysem (hoher Schnitt)
Computertomogramm eines Patienten mit Lungenemphysem
Computertomogramm eines Patienten mit Lungenemphysem
Operationsplanung auf der präoperativen Röntgenaufnahme eines Patienten mit Lungenemphysem
Operationsplanung auf der präoperativen Röntgenaufnahme eines Patienten mit Lungenemphysem

Das Lungenemphysem ist eine Erweiterung und Zerstörung der endständigen Lufträume, diese führt zu einer krankhaften Überblähung der Lunge. Bei Patienten unter 40 Jahren wird das Lungenemphysem meistens durch einen Alpha-I Antitrypsinmangel verursacht. Bei älteren Patienten entwickelt sich das Lungenemphysem meist als Folge einer chronischen Bronchitis, verursacht durch Rauchen.

In den häufigsten Fällen tritt das Lungenemphysem als Folge einer chronischen Bronchitis bei Rauchern ab dem 50. Lebensjahr auf. Sehr selten handelt es sich auch um einen angeborenen Enzymdefekt (Alpha-1-Proteinase-Inhibitor-Mangel), der bei Patienten unter 40 Jahren zum Emphysem führt. Daneben gibt es aber auch berufsbedingte Ursachen. Symptome sind Leistungsminderung, Atemnot, ein fassförmiger Brustkorb und chronischer Husten. Die Diagnose wird durch ärztliche Untersuchung, Lungenröntgen, Lungenfunktionstestung und Blutgasanalyse gestellt.

Die Behandlung besteht aus Raucherentwöhnung, bronchienerweiternden Medikamenten, Sauerstoffgabe. Im fortgeschrittenen Stadium kann in ausgewählten Fällen in unserer Klinik für Thoraxchirurgie im Evangelischen Klinikum Bethel (EvKB) durch eine lungenverkleinernde Operation (LVRS) eine Verbesserung der Symptomatik erreicht werden.