Thorakale Sympathektomie

Die chirurgische Behandlung bei Sympathektomie beinhaltet die Durchtrennung der sympathischen Nerven, welche die Impulse zur Schweißabsonderung an die Schweißdrüsen senden.

Dies geschieht heutzutage in Form einer minimal-invasiven Technik ("Schlüsselloch-Chirurgie") auf bis zu drei Segmenten. Unter Vollnarkose wird pro Seite ein kleiner Schnitt am vorderen Ende der Achselhöhle angebracht, wo die Operation durchgeführt wird und anschließend ein dünner Schlauch (Thoraxdrainage) zur Wiederherstellung des Unterdruckes herausgeführt wird. Diese Schläuche werden in der Regel noch während der Operation entfernt. Die meisten Patienten können am Abend des Operationstages nach Hause gehen. Diese Operation stellt in den Händen der geübten Chirurgen in der Klinik für Thoraxchirurgie im Evangelischen Klinikum Bethel (EvKB) eine Routineoperation dar und ist mit geringen Risiken verbunden.

Weitere Informationen zur Therapiemethode Sympathektomie und Hyperhidrose