Aktuelles

In diesem Bereich stellen wir für Sie Aktuelles aus unserem Institut für Laboratoriumsmedizin, Mikrobiologie und Hygiene Im Evangelischen Klinikum Bethel (EvKB) zusammen:

Tatort Labor

Tatortsicherung:  Bettina Winzker, Sandra Sayin und Susanne Pomikalek (v. links) bereiten alles vor für einen spannenden Tag der offenen Tür am Samstag, den 23. April.
Tatortsicherung: Bettina Winzker, Sandra Sayin und Susanne Pomikalek (v. links) bereiten alles vor für einen spannenden Tag der offenen Tür am Samstag, den 23. April.

Tatort Labor! Rund um die Uhr auf der Suche nach seltenen Erregern, unerkannten Krankheiten oder gefährlichen Keimen. Das Institut für Laboratoriumsmedizin, Mikrobiologie und Hygiene im Evangelischen Klinikum Bethel ist eine Informationsschaltzentrale, ohne die fast nichts läuft. 

Premiere im Institut! Endlich hatte jeder die Chance, voller Neugier hinter die Kulissen zu schauen und auf Spurensuche zu gehen.

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Auszeichnung für Maßnahmen gegen multiresistente Erreger

Für ihre Maßnahmen gegen die Verbreitung multiresistenter Erreger (MRE) sind das Evangelische Klinikum Bethel (EvKB) und das Krankenhaus Mara vom MRE-Netzwerk Nordwest mit dem Qualitätssiegel MRSA (Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus) ausgezeichnet worden. Das Siegel wird nur an Krankenhäuser vergeben, die in 10 verschiedenen Qualitätszielen zur Verhinderung der Verbreitung von MRSA punkten... » weiter

Aktion saubere Hände

Es gibt in Deutschland etwa 500.000 Krankenhausinfektionen pro Jahr, die teils dazu führen, dass die Genesung betroffener Patienten sich verzögert, dass zusätzliche Beschwerden entstehen und sich der Klinikaufenthalt verlängert. Die Vermeidung von Krankenhausinfektionen und die Verhinderung der Ausbreitung von resistenten Erregern liegen uns sehr am Herzen.

Dabei ist die einfachste und effektivste Maßnahme eine konsequente Händehygiene, sowohl beim Krankenhauspersonal als auch beim Patienten.

Die Aktion „Saubere Hände“ will diese grundlegende Maßnahme mit einer Aufklärungskampagne deutschlandweit populär machen. Im EvKB finden regelmäßig Aktionstage zum Thema Händehygiene statt.

MRSA

MRSA steht für Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus. Hierbei handelt es sich um Bakterienstämme, die gegen die meisten gebräuchlichen Antibiotika Resistenzen gebildet haben, so dass im Falle einer Infektion nur noch sehr wenige Therapieoptionen – häufig mit weniger gut verträglichen Antibiotika – bleiben.

MRSA besiedeln genau wie die normal empfindlichen Staphylococcus aureus-Stämme vor allem die Nasenschleimhaut, ohne dass sie dort irgendeine Erkrankung auslösen. Bei einem geschwächten Immunsystem allerdings können die Bakterien zu Infektionen führen, die teilweise sehr gefährlich sein können und wegen der beschriebenen Resistenzlage schwer zu behandeln sind.

Der MRSA-Problematik müssen sich Krankenhäuser und andere Gesundheitseinrichtungen seit Beginn der 1990er Jahre stellen. Das EvKB geht sie auf unterschiedlichen Ebenen an:

Die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts zur Verhinderung der Verbreitung von MRSA im Krankenhaus sind für alle Mitarbeiter verbindlich.

Da Patienten bereits vor ihrem Krankenhausaufenthalt mit MRSA besiedelt sein können, werden Patienten mit einem besonderen MRSA-Risiko auf das Vorhandensein dieses Erregers untersucht.

Darüber hinaus nimmt das EvKB beim MRSA-Krankenhaus-Infektions-Überwachungssystem (kurz: MRSA-KISS) einem Referenzwerk des Robert-Koch-Instituts teil. Dabei werden sämtliche MRSA-Fälle der teilnehmenden Krankenhäuser erfasst und ausgewertet. Offenbaren sich aus diesen Daten weitere Verbesserungsmöglichkeiten, kann das EvKB diese umsetzen – zum Wohle der Patienten.

Das Evangelische Klinikum Bethel wurde ausgezeichnet:

  • Qualitätssiegel MRSA
  • Verstetigungssiegel Qualität und Transparenz

Weitere Informationen finden Sie
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