Durchleuchtung

Bei der Durchleuchtung wird mit einer speziellen Apparatur ein Bild eines Körperteils erzeugt, das über mehrere Sekunden aufrechterhalten wird. Dabei werden Röntgenstrahlen verwendet. Das Bild ist auf dem Monitor sofort zu sehen, was den Vorteil hat, dass Bewegungen verschiedener Körperorgane sichtbar gemacht und beobachtet werden können, zum Beispiel die Bewegung des Zwerchfells, die Luftröhre beim Atmen, die Magen-Darm-Tätigkeit nach Operationen oder die Entleerung der Harnblase. Auf diese Weise lassen sich diese Organe hinsichtlich ihrer Funktion untersuchen.

Andere Anwendungsgebiete sind Punktionen zum Beispiel des Wirbelkanals mit Injektion von Kontrastmittel zur Diagnostik von Bandscheibenvorfällen oder Gelenkdarstellungen. Im Bereich der Neuroradiologie lassen sich mit dieser Methode Einengungen des Spinalkanals in der Wirbelsäule besonders gut darstellen, häufig auch in Kombination mit der Computertomografie.