Abteilung Allgemeine Psychiatrie II
Die Stationen der Abteilung Allgemeine Psychiatrie II haben Schwerpunkte für die Behandlung einzelner Krankheitsbilder eingerichtet. Dies sind Depression, Borderline Persönlichkeitsstörung, Angststörungen, Zwangserkrankungen und psychosomatische Beschwerdekomplexe (einschließlich somatoformer Störungen und psychischer Probleme bei körperlichen Erkrankungen).
Unsere Angebote stehen allen Bielefelder Bürgern offen, sofern eine medizinische Notwendigkeit zur stationären oder teilstationären Behandlung gegeben ist. Dafür sind eine ärztliche Einweisung und/oder ein Vorgespräch auf einer der Stationen erforderlich. Nach vorheriger Absprache können in Einzelfällen auch überregionale Patienten aufgenommen werden.
Die stationäre Therapie stellt zumeist nur einen Baustein des Gesamtbehandlungsplanes dar. Wir kooperieren deshalb eng mit den verschiedenen Partnern des psychosozialen Versorgungssystems, niedergelassenen Nervenärzten, Hausärzten, ärztlichen/psychologischen Psychotherapeuten, Beratungsstellen, Rehabilitationskliniken u. a.
Wir nutzen wissenschaftlich fundierte diagnostische Möglichkeiten in der modernen Behandlungsplanung. Psychotherapeutisch/psychosomatische Behandlung lenkt den Blick auf Körper und Seele. Es ist uns wichtig, mit Patienten individuelle Probleme und Konflikte besprechbar zu machen, Stärken zu entdecken, Belastungen zu benennen, Bewegungsalternativen zu entwickeln und in kleinen Schritten Veränderungen und Lösungen zu erproben.
Abteilungsleitung


Rosemarie Welscher
Pflegerische Abteilungsleitung
Tel.: 05 21 - 772 7 84 60
Fax: 05 21 - 772 7 80 25

Dr. phil. Hedda Ribbert
Therapeutische Abteilungsleitung
Tel.: 05 21 - 772 7 86 35
Fax: 05 21 - 772 7 86 31
Station A1: Kriseninterventions- und Depressionsbehandlung


Die Station A1 zur Kriseninterventions- und Depressionsbehandlung verfügt über 24 Betten und befindet sich in Haus Gilead IV.
Station A7: Persönlichkeitsstörungen

Dr. rer. nat. Nina Rullkötter
Psychologische Stationsleitung, Diplom-Psychologin
Tel.: 05 21 - 772 7 85 17

Die Station A7 ist eine Station mit 17 Plätzen zur Behandlung von Menschen mit Persönlichkeitsstörungen, insbesondere Borderline-Persönlichkeitsstörungen und Menschen in schweren psychosozialen Krisen. Die Patienten sind in Zweibettzimmern (sowie einem Dreibettzimmer) im Haus Gilead IV untergebracht. Aufgenommen werden Männer und Frauen. Die Aufnahme erfolgt in der Regel nach einem Vorgespräch, in dem die Therapieziele und die absehbare Dauer der Behandlung festgelegt werden. Patienten werden in akuten Krisen auch direkt als Notfall aufgenommen, oder nach Aufnahme auf einer Akutstation des Hauses von dort zu uns verlegt.
Wir arbeiten nach dem Therapieprogramm der Dialektisch–Behavioralen Therapie (DBT) nach Marsha Linehan (USA) für Menschen, die unter einer Emotionsregulationsstörung leiden, welche häufig mit selbstschädigendem Verhalten oder Suizidalität einhergehen. Es basiert auf Methoden der kognitiven Verhaltenstherapie und Elementen der Körpertherapie und des Zen. In wissenschaftlichen Studien hat sich die Wirksamkeit des Verfahrens bestätigt. Regelmäßige Teamsupervisionen von ausgebildeten DBT- Supervisoren sind bei uns üblich.
In dreimal wöchentlich stattfindenden Gruppentherapiesitzungen werden Fertigkeiten zur Bewältigung von innerem Stress (Stresstoleranz), Umgang mit Gefühlen und zwischenmenschliche Fertigkeiten in so genannten Fertigkeitengruppen vermittelt. Zusätzlich bieten wir einmal wöchentlich eine darauf abgestimmte körperorientierte Gruppentherapie in einer Wahrnehmungsgruppe an. Psychoedukation zu den Krankheitsbildern wird innerhalb der Gruppen oder in Einzelkontakten vermittelt. Die Pflegekräfte arbeiten nach dem Primary Nurse-Pflegesystem, so dass jeder Patient in ein bis zwei wöchentlichen Einzelgesprächen mit der pflegerischen Bezugsperson die erlernten Fertigkeiten auf seine alltägliche Situation anzuwenden lernt und einen so genannten Notfallkoffer erstellt. In diesem Notfallkoffer sind alle die Fertigkeiten zusammengefasst, die unsere Patienten benötigen, um mit intensiven Gefühlen, dissoziativen Symptomen oder hohem Stress umzugehen. Diese werden im Stationsalltag über Hausaufgaben und situationsbezogene praktische Anwendungen intensiv geübt. Die Patienten erlernen Selbstbeobachtung über das tägliche Ausfüllen von Wochenprotokollen, in denen sowohl zu verändernde Verhaltensweisen als auch die eigenen Ressourcen in den Blick genommen werden. Die einmal wöchentlichen therapeutischen Einzelgespräche dienen dazu, gemeinsam die schädlichen Verhaltensmuster zu erkennen, zu verstehen und Lösungsstrategien daraus zu entwickeln. Dabei bezieht sich die Therapie auf biographische Erfahrungen, ohne dass diese den Schwerpunkt der aktuellen Therapie bilden. Ergänzt wird die Behandlung durch ein tägliches Sportangebot, Entspannung nach Jakobsen und je nach Gruppenzugehörigkeit entweder zweimal wöchentliche Ergotherapie oder Musiktherapie. Eine medikamentöse Therapie kann die Behandlung unterstützen.
Die gesamte Behandlung auf der A7 ist darauf ausgerichtet, im Hier und Jetzt soviel Stabilität zu erreichen, dass der aktuelle Alltag wieder bewältigt werden kann und die Grundlage für eine weitergehende ambulante Behandlung, zum Beispie Traumatherapie, Paartherapie oder ambulante Verhaltenstherapie oder tiefenpsychologisch ausgerichtete ambulante Therapie geschaffen werden kann. Einen hohen Stellenwert haben deshalb auch vereinbarte Ausgänge ins häusliche Umfeld oder Medizinische Belastungserprobungen am Arbeitsplatz, in denen das Erlernte erprobt werden kann.
Station A8: Depressive Störungen

Dr. phil. Hedda Ribbert
Psychologische Stationsleitung, Diplom-Psychologin
Tel.: 05 21 - 772 7 86 35
Fax: 05 21 - 772 7 86 31

Die Station A8 befindet sich mit 21 Behandlungsplätzen in Einzel- und Doppelzimmern im Haus Gilead III und hat einen Behandlungsschwerpunkt für jüngere Patienten mit depressiven Störungen.
Die Zugehörigkeit zum Arbeitskreis der Deutschen Depressionsstationen sowie die Sprecherfunktion für die Region Norddeutschland des zuständigen Abteilungsleiters gewährleisten eine entwicklungsorientierte Qualitätssicherung der depressionsspezifischen Behandlung.
Depressive Störungen
Menschen mit depressiven Störungen fallen sich und in ihrem Umfeld mit Erschöpfung, Stimmungstief, Stimmungsschwankungen, Angst- und Schuldgefühlen, Konzentrationsstörungen, Grübeleien, Antriebslosigkeit, lebensmüden Gedanken und Schlafstörungen u. a. auf.
Zusätzlich kann eine Vielzahl körperlicher Beschwerden wie Schmerzen, Verspannungen, Kreislauf- und Verdauungsprobleme auftreten.
Depressionen können je nach Ausprägung schleichend beginnen, einmalig auftreten oder in Episoden/Phasen wiederkehren. Depressive Störungen werden oft nicht frühzeitig erkannt und behandelt. Die Betroffenen haben häufig Schwierigkeiten, zwischen Alltagsbeschwerden und der Entwicklung eins Krankheitsbildes zu unterscheiden.
Aufnahme
Oft kann ein Vorgespräch helfen, Ängste und Bedenken vor der Krankenhausbehandlung zu verringern. Der Aufnahme geht daher in der Regel ein Vorgespräch voraus. Informationen zu Behandlungsinhalten, Stationsabläufen, voraussichtliche Dauer der Behandlung werden gegeben und Behandlungsziele vereinbart. Eine körperliche und psychische Diagnostik erfolgt im Rahmen der Aufnahme und in einer ersten Behandlungsphase.
Team
Das multiprofessionelle Behandlungsteam besteht aus ÄrztInnen, PsychologInnen, PflegedienstmitarbeiterInnen, Sozialarbeiterin, Ergotherapeutin, Musiktherapeut, Bewegungstherapeutin, Physiotherapeutin und Seelsorgerin.
Behandlung
Entgegen den Befürchtungen und Wahrnehmungen der Betroffenen gehören Depressionen zu den gut behandelbaren psychischen Störungen. Die besten Behandlungserfolge werden mit einer Kombination von Psychotherapie, Psychopharmakologie und weiteren Therapien erzielt.
Der Therapieansatz ist also multimodal ausgerichtet und beinhaltet je nach Indikation verbale und nonverbale Therapieverfahren mit verhaltenstherapeutischer und tiefenpsychologischer Ausrichtung in Gruppen- und Einzeltherapie.
Das gruppentherapeutische Angebot zur Behandlung der Depression umfasst Psychoedukation, Interpersonelle Therapie (IPT), sowie eine hochfrequente tiefenpsychologische Gruppentherapie (analytisch-interaktionelle Gruppentherapie nach dem Göttinger Modell).
Die an internationalen Leitlinien orientierte Psychopharmakotherapie kann ergänzt werden durch Licht- und Wachtherapie.
Mit dem Wissen um die Nähe und große Schnittmenge von Depressionen, Angststörungen und psychosomatischen Beschwerden bieten die Psychotherapiestationen A8 und A9 stationsübergreifende Therapieangebote an: Dazu gehören Psychoedukation zu Depression und Angststörungen, Gruppentraining sozialer Kompetenzen, Übungen zu Entspannung, Achtsamkeit und Imagination, Ressourcenorientierte Selbstunterstützung.
Bewegungs- sowie Ergo-/ Kunst- und Musiktherapie gehören neben physiotherapeutischen Anwendungen zum erlebnis- und handlungsorientierten Erfahrungsangebot.
Station A9: Angst- und Zwangsstörungen, Psychosomatische Erkrankungen


Auf der Station A9 werden Patienten mit Angst- und Zwangsstörungen sowie psychosomatischen Erkrankungen behandelt. Die Station A9 ist eine offene Station im Haus Gilead III und verfügt in zwei Einzel- und 7 Zweibettzimmern auf zwei Etagen über 16 Betten.
Angststörungen
Menschen mit Angststörungen fallen sich und anderen häufig auf durch
- Panikattacken
- Angst vor Ohnmacht oder schweren Erkrankungen
- Unkontrollierbare Sorgen und Befürchtungen
- Angst vor sozialer Kritik
- Angst, in eine hilflose Situation zu geraten
Angst kann auch einhergehen mit körperlichen Symptomen wie
- Atemnot, Beklemmungsgefühle, Schmerzen in der Brust
- Schwindel, Ohnmachtsgefühle
- Schneller und starker Herzschlag, Zittern, Frieren, Schwitzen
- Magen-Darm-Beschwerden
In weiterem Verlauf entstehen häufig Erwartungsängste („Angst vor der Angst“) und ein ausgeprägtes Vermeidungsverhalten gegenüber den Angst auslösenden Situationen.
Zwangsstörungen
Menschen mit Zwangsstörungen erleben wiederkehrende, sich aufdrängende Zwangsgedanken (Ideen, Erinnerungen, Befürchtungen, Grübeln), Zwangsimpulse (Drang, kontrollieren zu müssen) und / oder Zwangshandlungen (zum Beispiel Waschzwang). Oftmals sind diese Störungen von Angst und Anspannung begleitet und werden subjektiv als nicht sinnvoll erlebt.
Psychosomatische Erkrankungen
Bei somatoformen Störungen bemerken Patienten wiederholte körperliche Symptome, die in ihrer Intensität allein durch organische Erkrankungen nicht ausreichend erklärbar sind. Mögliche Ausprägungen können Schmerzen sein, Bewegungs- und Gefühlsstörungen, Schwindel oder Beschwerden bezogen auf das Herz-Kreislauf-System oder den Magen-Darm-Trakt.
Aufnahme
Oft kann ein Vorgespräch helfen, Ängste und Bedenken vor der Krankenhausbehandlung zu verringern. Der Aufnahme geht in der Regel ein Vorgespräch voraus. Informationen zu Behandlungsinhalten, Stationsabläufen, voraussichtliche Dauer der Behandlung werden gegeben und Behandlungsziele vereinbart. Eine körperliche und psychische Diagnostik erfolgt im Rahmen der Aufnahme und in einer ersten Behandlungsphase.
Team
Das multiprofessionelle Behandlungsteam besteht aus Ärzten, Psychologen, Pflegedienstmitarbeitern, Sozialarbeiterin, Ergotherapeutin, Bewegungstherapeut, Physiotherapeutin und Seelsorgerin.
Behandlung
Psychotherapeutische / Psychosomatische Behandlung umfasst Körper und Seele.
Psychotherapie hilft bei der Bewältigung von Ängsten und Zwängen, psychosomatischen Beschwerden sowie bei Fragen des richtigen Umgangs mit körperlichen Erkrankungen.
Der Therapieansatz ist multimodal ausgerichtet und beinhaltet je nach Indikation verbale und nonverbale Therapieverfahren mit verhaltenstherapeutischer und tiefenpsychologischer Ausrichtung in Gruppen- und Einzeltherapie.
Das gruppentherapeutische Angebot umfasst eine verhaltenstherapeutische Angst-Gruppe sowie eine hochfrequente tiefenpsychologische Gruppentherapie (analytisch-interaktionelle Gruppentherapie nach dem Göttinger Modell).
Das therapeutische Angebot wird ergänzt durch Gruppentraining sozialer Kompetenzen, Bewegungstherapie, entspannungs- und ergotherapeutische Elemente.
Die bisherige medizinische Diagnostik wird auf Vollständigkeit überprüft und, falls erforderlich, ergänzt. Dies erfolgt im Bedarfsfall in enger Kooperation mit den somatischen Fächern, wie zum Beispiel der Inneren Medizin, Gynäkologie, Orthopädie, Neurologie oder der Schmerzambulanz.
Die Patienten erhalten jeweils zwei behandlungsführende Mitarbeiter, die sie durch den Aufenthalt begleiten: ein ärztlicher oder psychologischer Psychotherapeut und ein pflegerischer Bezugsmitarbeiter, die gemeinsam mit dem Patient die Therapie planen und durchführen. Der Therapieplan wird individuell abgestimmt und wöchentlich der aktuellen Situation angepasst.
Die Behandlung gliedert sich in drei Abschnitte, die Aufnahme- bzw. Diagnosephase, die Veränderungs- bzw. Therapiephase und die Überleitungs- bzw. Transferphase:
Die Diagnosephase dient dem Aufbau einer vertrauensvollen therapeutischen Beziehung, der diagnostischen Klärung und der Therapiezielfindung. In der Therapiephase geht es um den Veränderungsprozess. Die Transferphase soll dazu beitragen, Stärken und neu erworbene Fähigkeiten in den persönlichen und beruflichen Alltag zu integrieren. Belastungserprobungen in der privaten Umgebung und gegebenenfalls am Arbeitsplatz spielen hier eine wichtige Rolle.
Die an internationalen Leitlinien orientierte Psychopharmakotherapie kann ergänzt werden durch Licht- und Wachtherapie.
Mit dem Wissen um die Nähe und große Schnittmenge von Depressionen, Angststörungen und psychosomatischen Beschwerden bieten die Psychotherapiestationen A8 und A9 stationsübergreifende Therapieangebote an: Dazu gehören Psychoedukation zu Depression und Angststörungen, Gruppentraining sozialer Kompetenzen, Übungen zu Entspannung, Achtsamkeit und Imagination, Ressourcenorientierte Selbstunterstützung.
Bewegungs- sowie Ergo-/ Kunst- und Musiktherapie gehören neben physiotherapeutischen Anwendungen zum erlebnis- und handlungsorientierten Erfahrungsangebot.
Tagesklinik

Die Tagesklinik Ost ist eine teilstationäre Einrichtung der Abteilung Allgemeine Psychiatrie II. Sie befindet sich mit 16 Behandlungsplätzen in der Herforder Straße 26-28 in Bielefeld (ehemaliges "Kartoffelhaus").
Wir wenden uns an PatientInnen mit depressiven -, Angst- und somatoformen Störungen, Persönlichkeitsstörungen sowie Menschen in Lebenskrisen, bei denen eine ambulante Behandlung nicht ausreicht und eine vollstationäre Klinikaufnahme nicht notwendig ist. Zum anderen soll PatientInnen der Übergang aus dem Krankenhaus in den Alltag erleichtert werden. wir nehmen überwiegend PatientInnen im Alter von 18 bis 60 Jahre auf, die ihren Wohnsitz in den östlichen Stadtteilen von Bielefeld haben.
Unter anderem durch die Zugehörigkeit zur Deutschen Arbeitsgemeinschaft Tageskliniken Psychiatrie Psychotherapie Psychosomatik DATPP e.V. und einen ständigen fachlichen Austausch fördern wir die Weiterentwicklung der Behandlungsangebote.
Aufnahme
Eine Aufnahme erfolgt nach einem Vorgespräch mit Einweisung eines niedergelassenen Arztes oder über die Stationen unserer Klinik.
Team
- Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie
- Ärztliche Psychotherapeutin
- Diplom-Psychologin, psychologische Psychotherapeutin
- Sozialarbeiterin
- Krankenschwester und Fachkrankenpfleger Psychiatrie
- Sozial- Milieupädagogin
- Ergotherapeutin
- Bewegungstherapeutin
- Seelsorgerische Betreuung auf Anfrage
- Sekretärin
Behandlung
In der tagesklinischen Behandlung lassen sich psychiatrische Diagnostik und Behandlung mit der Integration zu Hause und dem Alltag gut verbinden. Ziel ist es, für Sie oder Ihre Angehörigen eine individuell angemessene Behandlung anzubieten.
Die Behandlung erfolgt montags bis freitags in der Zeit von 8:00 bis 15:45 Uhr. In der ersten Behandlungsphase stehen Stabilisierung, Diagnostik und Therapieplanung im Vordergrund. Nach der Therapiezielfindung folgt die Therapie- und Veränderungsphase, in die auch die Erfahrungen und Erlebnisse, die außerhalb der Therapiezeiten an Abenden und Wochenenden gemacht werden, einfließen. Auch in dieser Phase kann es notwendig sein, neue Therapieziele zu formulieren und in die Behandlung einfließen zu lassen. Dazu nehmen unsere PatientInnen an einem therapeutischen Wochenprogramm teil, in dem sich ressourcenorientierte, kognitive und verhaltenstherapeutische sowie persönlichkeitsstützende Einzel- und Gruppentherapien, handlungsorientierte Gruppen, Ergo- und Bewegungstherapie, aber auch Pausen- und Ruhezeiten, ergänzen.
Nach Absprache werden die Angehörigen zu gemeinsamen Gesprächen eingeladen und so in die Behandlung mit einbezogen.
In der entlassungsvorbereitenden Phase werden ambulante Weiterbehandlung, Praktika/ Arbeitsperspektiven sowie weitere sozialtherapeutische Inhalte erarbeitet.
Anfahrt
Die Tagesklinik ist mit dem Bus beziehungsweise mit der Bahn sehr gut erreichbar (Ausstieg Jahnplatz oder Alte Post oder Hauptbahnhof). Parkmöglichkeiten finden Sie auf dem Parkplatz zwischen der Alten Post und Aldi in der Herforder Straße (Einfahrt hinter der Alten Post) oder am Kesselbrink. Direkt vor Ort sind nur wenige Parkplätze vorhanden.
Zugangswege
Für den Zugang zu uns gibt es drei unterschiedliche Wege:
1. Die Krankenhauspforte stellt einen Kontakt zur zuständigen OberärztIn her.
Haus Gilead III
Bethesdaweg 12
33617 Bielefeld
Tel.: 05 21 - 772 7 71 09
Haus Gilead IV
Remterweg 69/71
33617 Bielefeld
Tel.: 05 21 - 772 7 71 15
2. Das Sekretariat der Allgemeinen Psychiatrie II vergibt einen Termin für die psychosomatische Sprechstunde der Institutsambulanz.
Haus Gilead III
Sekretariat
Helga Deckert
33617 Bielefeld
Tel: 05 21 - 772 7 86 11
3. Für teilstationär zu behandelnde Patienten ist die Tagesklinik Ost ansprechbar.
Tagesklinik-Ost
Herforder Straße 26-28
33602 Bielefeld
Tel: 05 21 - 9 22 84 50
Fax: 05 21 - 9 22 84 53
Forschung und Projekte
Wir führen in Kooperation mit unserer Forschungsabteilung, der Universität Bielefeld und dem Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZIF) eine Reihe verschiedener Projekte durch.
- Zusammenhänge zwischen Borderlinestörungen und traumatischem Stress
- Gedächtnisleistung und Depression
- Ausdauertraining in der Behandlung der Depression
- Neurophysiologische Reaktionen bei Expositionsbehandlungen
- Kommunikative Darstellung von Angst
etc.
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie
Driessen Martin, Prof. Dr. med.
Berg Michaela, Dr. med.
Allgemeine Psychiatrie
Depression
Borderline
Persönlichkeitsstörung
Angststörungen
Zwangserkrankungen
psychosomatische Beschwerdekomplexe
somatoformer Störung
psychischer Probleme bei körperlichen Erkrankungen
Karwelies Ulf, Dr. med.
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie
Driessen Martin, Prof. Dr. med.
Berg Michaela, Dr. med.
Allgemeine Psychiatrie
Depression
Borderline
Persönlichkeitsstörung
Angststörungen
Zwangserkrankungen
psychosomatische Beschwerdekomplexe
somatoformer Störung
psychischer Probleme bei körperlichen Erkrankungen
Karwelies Ulf, Dr. med.
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie
Driessen Martin, Prof. Dr. med.
Berg Michaela, Dr. med.
Karwelies Ulf, Dr. med.
Allgemeine Psychiatrie
Depression
Borderline
Persönlichkeitsstörung
Angststörungen
Zwangserkrankungen
psychosomatische Beschwerdekomplexe
somatoformer Störung
psychischer Probleme bei körperlichen Erkrankungen
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie
Driessen Martin, Prof. Dr. med.
Berg Michaela, Dr. med.
Karwelies Ulf, Dr. med.
Allgemeine Psychiatrie
Depression
Borderline
Persönlichkeitsstörung
Angststörungen
Zwangserkrankungen
psychosomatische Beschwerdekomplexe
somatoformer Störung
psychischer Probleme bei körperlichen Erkrankungen
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie
Driessen Martin, Prof. Dr. med.
Berg Michaela, Dr. med.
Karwelies Ulf, Dr. med.
Allgemeine Psychiatrie
Depression
Borderline
Persönlichkeitsstörung
Angststörungen
Zwangserkrankungen
psychosomatische Beschwerdekomplexe
somatoformer Störung
psychischer Probleme bei körperlichen Erkrankungen
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie
Driessen Martin, Prof. Dr. med.
Berg Michaela, Dr. med.
Karwelies Ulf, Dr. med.
Allgemeine Psychiatrie
Depression
Borderline
Persönlichkeitsstörung
Angststörungen
Zwangserkrankungen
psychosomatische Beschwerdekomplexe
somatoformer Störung
psychischer Probleme bei körperlichen Erkrankungen
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie
Driessen Martin, Prof. Dr. med.
Berg Michaela, Dr. med.
Karwelies Ulf, Dr. med.
Allgemeine Psychiatrie
Depression
Borderline
Persönlichkeitsstörung
Angststörungen
Zwangserkrankungen
psychosomatische Beschwerdekomplexe
somatoformer Störung
psychischer Probleme bei körperlichen Erkrankungen
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie
Driessen Martin, Prof. Dr. med.
Berg Michaela, Dr. med.
Karwelies Ulf, Dr. med.
Allgemeine Psychiatrie
Depression
Borderline
Persönlichkeitsstörung
Angststörungen
Zwangserkrankungen
psychosomatische Beschwerdekomplexe
somatoformer Störung
psychischer Probleme bei körperlichen Erkrankungen
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie
Driessen Martin, Prof. Dr. med.
Berg Michaela, Dr. med.
Karwelies Ulf, Dr. med.
Allgemeine Psychiatrie
Depression
Borderline
Persönlichkeitsstörung
Angststörungen
Zwangserkrankungen
psychosomatische Beschwerdekomplexe
somatoformer Störung
psychischer Probleme bei körperlichen Erkrankungen

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