Computertomografie (CT)

Bei der Computertomografie (CT) handelt es sich um ein modernes Röntgenverfahren, das in Sekundenschnelle entweder den gesamten Körper oder Teile davon in Schnittbildern mit Organen und Blutgefäßen darstellen kann. Aufgrund der höheren Aussagekraft ihrer Bildgebung, der besonderen Geschwindigkeit und auch der niedrigeren Strahlenbelastung hat die CT das konventionelle »Röntgen, das keine genaue Unterscheidung von Knochen und Weichteilen zulässt, weitgehend abgelöst – insbesondere im Kopfbereich. Besonders in Notfallsituationen (Schlaganfall, Verletzung durch Unfall) ist die CT damit das Werkzeug der Wahl in der Neuroradiologie und wird daher im Evangelischen Klinikum Bethel (EvKB) an modernen Geräten durchgeführt. 

Bilder: Die gefärbten Bilder zeigen die Durchblutung des Gehirns. Bei einem Schlaganfall (rechts im Bild auffällig abweichende Farben) kann mit dieser Methode die Perfusion des Hirngewebes dargestellt werden. Dies hilft in der frühen Beurteilung der Größe eines Schlaganfalls und bei der Planung möglicher Therapien wie der Thrombektomie (endovaskuläre Wiedereröffnung großer Schlagadern im Kopf beim Schlaganfall).

Bild 1: Der verzögerte Blutabfluss dar (time to drain, TTD)
Bild 1: Der verzögerte Blutabfluss dar (time to drain, TTD)
Bild 2: Die mittlere Zeit für die Durchblutung (mean transit time, MTT)
Bild 2: Die mittlere Zeit für die Durchblutung (mean transit time, MTT)
Bild 3: Der Blutfluss im Gehirn (cerebral blood flow, CBF)
Bild 3: Der Blutfluss im Gehirn (cerebral blood flow, CBF)
Bild 4: Das überhaupt mit Blut versorgte Gewebe, sprich Blutvolumen (cerebral blood volume, CBV).
Bild 4: Das überhaupt mit Blut versorgte Gewebe, sprich Blutvolumen (cerebral blood volume, CBV).

Die Computertomografie erzeugt Schichtbilder des Körpers und kann durch die Gabe eines Kontrastmittels unterstützt werden, um Erkrankungen des Gehirns und der versorgenden Gefäße, aber auch des Schädels, Rückenmarks, der Nerven und Wirbelsäule zu diagnostizieren.

Hinweis

Das Institut verfügt gemeinsam mit dem »Institut für diagnostische und interventionelle Radiologie und Kinderradiologie über hochmodernde Computertomografen, darunter das sogenannte „Somatom Definition Flash“-CT. Dieses Gerät erstellt seine Aufnahmen besonders schnell, wodurch beispielsweise bei der Untersuchung von Kindern und Schwerstkranken häufig auf eine Narkose verzichtet werden kann. Auch die Strahlendosis wird durch die hochmodernen Geräte reduziert.