Arbeitsgruppen

Neuropsychologie und Therapie affektiver Störungen

Beschreibung

Die Arbeitsgruppe „Neuropsychologie und Therapie affektiver Störungen“ beschäftigt sich zum einen mit den neurokognitiven Leistungen von Patienten mit psychischen Störungen wie insbesondere der Depression, der Borderline Persönlichkeitsstörung (BPS) und der posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS). Aus klinischer Perspektive sind neurokognitive Untersuchungen insbesondere differentialdiagnostisch und  für die Ermittlung des Rehabilitationsbedarfs der Patienten relevant. Darüber hinaus verbessert die Kenntnis kognitiver Störungen unser  Verständnispsychischer Störungen. Gerade in Kombination mit bildgebenden Verfahren, wie etwa der funktionellen Magnetresonanztomografie (fMRT), sind auch Rückschlüsse auf neuronale Funktionsstörungen möglich. Ein zweiter Schwerpunkt der Arbeitsgruppe stellt die Therapie psychischer Störungen dar. Dabei geht es nicht nur um Therapiestudien im engeren Sinne, sondern auch um Projekte, in denen therapeutisch relevante Fertigkeiten, z.B. Achtsamkeit, auf ihren therapeutischen und salutogentischen Wert hin untersucht werden.

Arbeitsgruppenleiter

Porträtfoto Prof. Dr. rer. nat. Thomas Beblo

Prof. Dr. rer. nat. Thomas Beblo

Leiter der Forschungsabteilung

Tel.: +49 521 - 772 7 85 12

Fax: +49 521 - 772 7 85 11

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Altern und kognitive Neurowissenschaften

Beschreibung

Die Arbeitsgruppe Altern und kognitive Neurowissenschaften beschäftigt sich mit neurophysiologischen Veränderungen bei normalen und pathologischen Alterungsprozessen und den damit verbundenen kognitiven Einbußen. Weitere Ziele sind die Entwicklung neuropsychologischer Testverfahren zur Früh- und Differentialdiagnostik dementieller Erkrankungen, die Entwicklung von Kriterien zur Beurteilung der Fahrtauglichkeit gerontopsychiatrischer Patienten mit kognitiver Beeinträchtigung sowie die Entwicklung spezifischer Symbole zur Verbesserung der Orientierungsfähigkeit von Patienten mit neurodegenerativen oder psychiatrischen Erkrankungen im Alter. Im Rahmen der Projekte kommen neben der Neuropsychologie unterschiedliche Methoden wie zum Beispiel funktionelle Magnetresonanztomographie (fMRT), Diffusions-Tensor-Bildgebung (DTI), Voxel-basierte Morphometrie (VBM) und die Analyse von Liquormarkern zum Einsatz. Untersuchte Probandengruppen sind vor allem Patienten mit Alzheimer-Demenz, Mild Cognitive Impairment (MCI) und Major Depression (MD) sowie gesunde Ältere. 

Arbeitsgruppenleiter

Porträtfoto Dr. rer. nat. Max Töpper

Dr. rer. nat. Max Töpper

Diplom-Psychologe, Klinischer Neuropsychologe GNP

Tel.: +49 521 - 772 7 85 21

Fax: +49 521 - 772 7 85 11

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Pflegeforschung

Beschreibung

Vor dem Hintergrund der Zunahme chronisch-degenerativer und chronisch-progredienter Erkrankungen beschäftigt sich die Pflegeforschung zum einen mit der Interaktion von Pflegenden und Kranken und zum anderen mit dem Bewältigungshandeln von Erkrankten und ihren Familien. Darüber hinaus werden spezifische pflegerische Interventions- und Unterstützungsmöglichkeiten zur Förderung psychischer Gesundheit und autonomer Lebenspraxis betrachtet.

Arbeitsgruppenleiter

Porträtfoto Jacqueline Rixe, B.A.

Jacqueline Rixe

B.A. Psychiatrische Pflege / Psychische Gesundheit

Tel.: +49 521 - 772 7 85 20

Fax: +49 521 - 772 7 85 11

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Abgeschlossene Forschungsprojekte

Emotionsverarbeitung bei psychischen Störungen

Beschreibung

Die Arbeitsgruppe „Emotionsverarbeitung bei psychischen Störungen“ beschäftigt sich mit Prozessen der Verarbeitung und Regulation von Emotionen bei verschiedenen psychischen Störungen wie z. B. der Depression und der Borderline-Persönlichkeitsstörung. Das vorrangige Ziel besteht in der Aufdeckung von Unterschieden in neuronalen bzw. physiologischen Korrelaten bei der Regulation positiver und negativer Emotionen bei diesen Patientengruppen im Vergleich zu gesunden Kontrollprobanden. Die Untersuchungen können wichtige Erkenntnisse zur Entstehung und Aufrechterhaltung dieser Störungen sowie mögliche Implikationen zur Verbesserung bestehender Therapieformen liefern.

Arbeitsgruppenleiterin

Porträtfoto Dr. rer. nat. Silvia Carvalho-Fernando

Dr. rer. nat. Silvia Carvalho-Fernando

Diplom-Psychologin 

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Altern und Versorgungsforschung in den Neurowissenschaften; Epidemiologische Methoden

Beschreibung

Die effizienzoptimierten Strukturen des modernen Krankenhauses sind auf mündige Patientinnen und Patienten mit erhaltenen kognitiven Fähigkeiten ausgelegt. Der ältere Mensch weist aber aufgrund erhöhter neuropsychiatrischer Komorbidität besondere Risiken auf – z. B. das Entwickeln eines Delirs. Aus einer versorgungsforschenden Perspektive heraus beschäftigen wir uns wissenschaftlich hauptsächlich mit der Frage, wie man diese Risiken erkennt und wie man daraus eine bedürfnisorientierte Behandlung im Krankenhaus für diese Klientel umsetzt.

Arbeitsgruppenleitung

Porträtfoto Dr. med. Stefan Kreisel

Dr. med. Stefan Kreisel

M.Sc. Epidemiology, Leitender Oberarzt, Abteilung für Gerontopsychiatrie

Tel.: +49 521 - 772 7 86 95 (Sekretariat)

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Abgeschlossene Projekte

  • Differentielle Diagnostik des Delirs bei Hochbetagten
  • Neurophysiologische Diagnostik der Demenz und anderer kognitiver Störungen