Weil niemand einsam sein sollte.


Einsamkeit. 
Kann jeden treffen – Groß und Klein, Alt und Jung.
Kann herausfordernd sein – physisch und psychisch.
Kann belastend sein – für Betroffene und ihr Umfeld.

Es gibt Wege hinaus. Unser Projekt für Kinder und Jugendliche von 10 bis 17 Jahre setzt hier an.
Gemeinsam wachsen. Zusammen WIRken.
Eine Initiative des Evangelischen Klinikums Bethel, gefördert von der Liz Mohn Stiftung.

Aktuelles

Hendrik Wüst besichtigt Betheler Hilfeprojekt gegen Einsamkeit – NRW-Ministerpräsident besucht Haus Sophia

NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst war zu Gast in Bethel, um sich über das bundesweit einzigartige Hilfeprojekt „Gemeinsam wachsen. Zusammen WIRken“ zu informieren. Das Pilotprojekt des Evangelischen Klinikums Bethel (EvKB), das durch die Liz Mohn Stiftung (LMSt) gefördert wird, unterstützt von Einsamkeit betroffene Kinder und Jugendliche, wieder ein gesundes und glückliches Leben führen zu können.

Ministerpräsident Hendrik Wüst besuchte das Projekt „Gemeinsam wachsen. Zusammen WIRken.“ des Evangelischen Klinikums Bethel, das von der Liz Mohn Stiftung gefördert wird. Das Bild zeigt v.l.n.r.: Christoph Nolting (stellv. Vorstandsvorsitzender der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel), Ministerpräsident Hendrik Wüst, Stifterin Liz Mohn, Pastor Dr. Bartolt Haase (Vorsitzender des Vorstands der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel) und Jörg-Uwe Goldbeck (Verwaltungsratsvorsitzender der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel). Kai Uwe Oesterhelweg
Ministerpräsident Hendrik Wüst besuchte das Projekt „Gemeinsam wachsen. Zusammen WIRken.“ des Evangelischen Klinikums Bethel, das von der Liz Mohn Stiftung gefördert wird. Das Bild zeigt v.l.n.r.: Christoph Nolting (stellv. Vorstandsvorsitzender der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel), Ministerpräsident Hendrik Wüst, Stifterin Liz Mohn, Pastor Dr. Bartolt Haase (Vorsitzender des Vorstands der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel) und Jörg-Uwe Goldbeck (Verwaltungsratsvorsitzender der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel). Kai Uwe Oesterhelweg
Ministerpräsident Hendrik Wüst besuchte das Projekt „Gemeinsam wachsen. Zusammen WIRken.“ des Evangelischen Klinikums Bethel, das von der Liz Mohn Stiftung gefördert wird. Das Bild zeigt v.l.n.r.: Christoph Nolting (stellv. Vorstandsvorsitzender der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel), Ministerpräsident Hendrik Wüst, Stifterin Liz Mohn, Pastor Dr. Bartolt Haase (Vorsitzender des Vorstands der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel) und Jörg-Uwe Goldbeck (Verwaltungsratsvorsitzender der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel). Kai Uwe Oesterhelweg
Hendrik Wüst besichtigt Betheler Hilfeprojekt gegen Einsamkeit – NRW-Ministerpräsident besucht Haus Sophia
Ministerpräsident Hendrik Wüst besuchte das Projekt „Gemeinsam wachsen. Zusammen WIRken.“ des Evangelischen Klinikums Bethel, das von der Liz Mohn Stiftung gefördert wird. Das Bild zeigt v.l.n.r.: Christoph Nolting (stellv. Vorstandsvorsitzender der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel), Ministerpräsident Hendrik Wüst, Stifterin Liz Mohn, Pastor Dr. Bartolt Haase (Vorsitzender des Vorstands der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel) und Jörg-Uwe Goldbeck (Verwaltungsratsvorsitzender der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel). Kai Uwe Oesterhelweg

„Einsamkeit ist die neue soziale Frage unserer Zeit. Immer mehr Kinder und Jugendliche fühlen sich einsam, oft mit weitreichenden Folgen für ihre Entwicklung und ihre Zukunftschancen“, betonte Hendrik Wüst nach dem Gang durch die Räumlichkeiten des Betheler Hilfeprojekts. „Deshalb ist es so wichtig, frühzeitig Räume zu schaffen, in denen junge Menschen Gemeinschaft erleben, Vertrauen aufbauen und neue Perspektiven entwickeln können. Projekte wie im ‚Haus Sophia‘ leisten hier einen entscheidenden Beitrag, weil sie betroffenen Kindern und Jugendlichen konkret helfen und zugleich das gesellschaftliche Bewusstsein für das Thema stärken. Wer den Kampf gegen Einsamkeit früh angeht, stärkt den Einzelnen und auch den Zusammenhalt unserer Gesellschaft.“

Pastor Dr. Bartolt Haase, Vorstandsvorsitzender der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel, und Liz Mohn, Stifterin und Vorstandsvorsitzende der Liz Mohn Stiftung, begrüßten Ministerpräsident Hendrik Wüst herzlich und verschafften sich gemeinsam mit Bielefelds Oberbürgermeisterin Dr. Christiana Bauer einen Eindruck von dem Angebot. 

Bethels Vorstandsvorsitzender betonte dabei, dass Einsamkeit keine Frage des Alters sei, und unterstrich die große Bedeutung des Projekts für Heranwachsende: „Im Haus Sophia engagieren sich viele Menschen haupt- und ehrenamtlich, um diesen Kindern und Jugendlichen Halt zu geben und Zuversicht zu schenken. Der Ministerpräsident würdigt und stärkt dieses Engagement durch seinen Besuch sehr“, sagte Pastor Dr. Bartolt Haase.

Für Liz Mohn ist die Einsamkeit junger Menschen ein wichtiges gesellschaftliches Thema. Das Projekt ermögliche betroffenen Kindern und Jugendlichen neue Perspektiven für ihre Zukunft. Erlebter Zusammenhalt sowie professionelle Unterstützung auf ihrem Weg aus der Einsamkeit sind von zentraler Bedeutung für die jungen Menschen, hob die Stifterin hervor. 

Die 10- bis 17-jährigen Kinder und Jugendlichen werden während der jeweils sechsmonatigen Projektdauer von psychologischen und pädagogischen Fachkräften begleitet. Gemeinsam arbeiten sie zum Beispiel an Themen wie dem Umgang mit Emotionen, Selbstwert oder Stresstoleranz und haben die Möglichkeit, an Workshops und Angeboten aus dem kulturell-kreativen Bereich teilzunehmen. Bei gemeinsamen Aktivitäten wie Kochen, Sport oder Ausflügen wachsen Verbindungen und Freundschaften. „Wir bieten Kindern und Jugendlichen im Haus Sophia einen geschützten Raum zum Ankommen, in dem sie ihre Stärken finden und Teil einer Gemeinschaft sind“, erklärt Projektleiterin Dr. Steffi Koch-Stoecker, die zugleich als Geschäftsführende Oberärztin der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychiatrie am EvKB tätig ist.

Begleitet werden die Kinder und Jugendlichen von 20 Ehrenamtlichen. Diese stehen ihnen als Mentorinnen und Mentoren zur Seite. Die Teilnahme ist für die Jungen und Mädchen kostenfrei. Das Projekt läuft zunächst über zwei Jahre. 

Auf das Projekt aufmerksam werden die Teilnehmenden meist über ihre Eltern oder auf Empfehlung von Kinderärztinnen und -ärzten oder Schulsozialarbeiterinnen und -arbeitern. Bereits im zweiten Durchlauf ist ein spürbarer Anstieg der Anfragen zu verzeichnen. Das Projektteam um Dr. Steffi Koch-Stoecker und Katharina Muregancuro vom EvKB sowie Dr. Theresa Hornischer von der Liz Mohn Stiftung geht davon aus, dass die Nachfrage weiter zunehmen wird.

„Mein herzlicher Dank gilt allen, die dieses Projekt mit großem Engagement begleiten und sich tagtäglich dafür einsetzen, jungen Menschen neue Zuversicht und Teilhabe zu ermöglichen. Ich danke auch besonders Liz Mohn persönlich, die seit Jahrzehnten mit ihrer Arbeit durch die Stiftung enorm wertvolle Beiträge zum Zusammenhalt in unserer Gesellschaft leistet“, sagte Ministerpräsident Wüst zum Abschluss seines Besuchs in Bethel.

Weitere Informationen

Mehr Informationen zum Programmstart, zur Teilnahme als Betroffene:r oder zur Mitwirkung als Ehrenamtliche:r finden Sie im Internet unter: 
wachsen-und-wirken.de

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Unterstützt und gefördert durch die Liz Mohn Stiftung

Unterstützt und gefördert durch die Liz Mohn Stiftung

Die Liz Mohn Stiftung widmet sich neben Themen wie internationale Beziehungen, Zukunft der Führung sowie Kultur und Musik auch Initiativen speziell für Kinder und Jugendliche. Es gilt dazu beizutragen, dass sich junge Menschen in der Gesellschaft aufgehoben und gehört fühlen. Einsamkeit ist eine ernstzunehmende Herausforderung, die alle betrifft. Deshalb ist es der Stiftung ein besonderes Anliegen nachhaltige Formate ins Leben zu rufen, die Menschen aus verschiedensten Kontexten miteinander in Kontakt bringt.

Kontakt

Evangelisches Klinikum Bethel
Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie
Katharina Muregancuro

Tel: 0170-9358481
wachsenundwirken@evkb.de

Infos zur Klinik

Was ist Einsamkeit?

Einsamkeit ist ein unangenehmes Gefühl, bei dem die eigenen sozialen Beziehungen nicht den persönlichen Wünschen und Bedürfnissen entsprechen. 

Phasen von Einsamkeit sind Teil des menschlichen Lebens. Problematisch wird Einsamkeit, wenn das Gefühl der Einsamkeit sich verstetigt und mit einem dauerhaften Leidensdruck einhergeht. Dann ist das Risiko für psychische und körperliche Erkrankungen erhöht und die Lebensqualität der betroffenen Menschen sinkt. 

Dabei ist Einsamkeit vielseitig, wie die Menschen, die sie verspüren, die Ursachen, die sie ausmachen und die individuellen Biografien, die sie formen. Zum Beispiel kann Einsamkeit für manche einen empfundenen Mangel an engen, emotionalen Bindungen bedeuten (emotionale Einsamkeit). Für andere entsteht Einsamkeit, wenn sie weniger Kontakt zu anderen Menschen haben, als sie es gerne möchten (soziale Einsamkeit). 

Einsamkeit stellt auf individueller Ebene ein zu bewältigendes Problem, aber auch eine Aufgabe breitflächiger Gesundheitsvorsorge auf politischer und gesellschaftlicher Ebene dar.

Definition von „Kompetenznetz Einsamkeit“, weitere Informationen gibt es hier.

Weitere Informationen: Impulspapier „Jung und einsam. Internationale Perspektiven für ein neues politisches Handlungsfeld“ der Liz Mohn Stiftung und der Bertelsmann Stiftung 

Unsere Auszeichnungen

Stern

Das Wochenmagazin “stern” zeichnet das EvKB als eines der besten 100 Krankenhäuser Deutschlands aus. Das EvKB belegt in der Liste die Spitzenposition in der Region OWL.

Mehr erfahren

Auszeichnung Selbsthilfefreundliches Krankenhaus

Das Evangelische Klinikum Bethel wurde vom Netzwerk Selbsthilfefreundlichkeit und Patientenorientierung im Gesundeheitswesen als „Selbsthilfefreundliches Krankenhaus" ausgezeichnet.

https://www.selbsthilfefreundlichkeit.de/

Qualitätssiegel MRSA

Für ihre Maßnahmen gegen die Verbreitung multiresistenter Erreger (MRE) sind das Evangelische Klinikum Bethel (EvKB) und das Krankenhaus Mara vom MRE-Netzwerk Nordwest mit dem Qualitätssiegel MRSA (Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus) ausgezeichnet worden. Das Siegel wird nur an Krankenhäuser vergeben, die in 10 verschiedenen Qualitätszielen zur Verhinderung der Verbreitung von MRSA punkten.

Aktion Saubere Hände Gold

Mit dem Gold-Zertifikat für die Jahre 2024 und 2025 hat das Evangelische Klinikum Bethel die höchste Auszeichnung der "Aktion saubere Hände" für Maßnahmen zur Krankenhaushygiene erhalten.

https://www.aktion-sauberehaende.de/ash/ash/

Zertifikat Kununu Top Company 2025

Das Evangelische Klinikum Bethel und das Krankenhaus Mara wurden von der Arbeitgeber-Bewertungsplattform Kununu mit dem Top Company Siegel ausgezeichnet. Nur ca. 5 Prozent der Unternehmen in Deutschland erhalten das Siegel, das auf unabhängigen Bewertungen von Mitarbeitenden basiert.

Ausgezeichnet Familienfreundlich

Die Stadt Bielefeld und das Lokale Bündnis für Familien haben dem Evangelischen Klinikum Bethel und dem Krankenhaus Mara das Prädikat “Ausgezeichnet Familienfreundlich" verliehen. Die Auszeichnung stellt eine besondere Wertschätzung für Unternehmen dar, die ihre Mitarbeitenden in den Mittelpunkt stellen und sich für eine familienfreundliche Personalpolitik stark machen.