Kranken Kindern helfen
Kranken Kindern helfen

Bethel baut ein neues Kinderzentrum. Für Jahrzehnte soll es jungen Patienten die besten Chancen geben schnell wieder gesund zu werden. mehr erfahren

menschlich. führend. kompetent.
menschlich. führend. kompetent.

Wenn die Jüngsten krank sind, leidet die Familie. Unser Können und unser Team ermöglichen, dass Ihr Kind schnell wieder gesund und munter wird.

Kinder- und Jugendmedizin

Herzlich willkommen in unserer Klinik!

Mit einem breiten Behandlungsspektrum und hervorragenden Leistungen in der Diagnostik und Therapie sämtlicher akuter sowie chronischer Erkrankungen ist unsere Klinik verlässliche Ansprechpartnerin für Kinder, Jugendliche und ihre Eltern. Für die modernsten diagnostischen und therapeutischen Verfahren hat unsere Klinik hat einen sehr hohen Ausstattungsstandard und arbeitet auf wissenschaftlich höchstem Niveau sowie auf Basis der aktuellen Leitlinien. So behandeln wir jedes Jahr 40.000 junge Patienten stationär, als Notfallpatienten in der Notaufnahme oder ambulant in unseren Spezialsprechstunden. Unserer Kompetent vertrauen unsere jungen Patienten und ihre Eltern weit über die Grenzen Ostwestfalen-Lippes hinaus. Unsere Klinik gehört zum Kinderzentrum im Evangelischen Klinikum Bethel (EvKB) und ist eine der größten Kinderkliniken Deutschlands.

Begleitende Angebote

Neben der umfangreichen medizinischen Versorgung in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin hält auch ein interdisziplinäres Team ein breites begleitendes Angebot bereit, das auf das psychische, physische und seelische Wohlbefinden ausgerichtet ist. Es richtet sich sowohl an unsere Patienten als auch an ihre Eltern und Angehörigen.

Therapeutische Angebote

In der Psychologie geht es um die Persönlichkeit des Menschen, um die Beschreibung seines Verhaltens, seiner Entwicklung und die dafür wichtigen inneren und äußeren Bedingungen. Die Psychologinnen und Psyochologen interessieren sich sowohl für die psychisch gesunden als auch für die erkrankten oder belasteten Seiten der betreffenden Person. Sie untersuchen, wie Auffälligkeiten im Verhalten und  psychisch bedingte Erkrankungen entstehen. Weiterhin analysieren sie, zu welchen Auswirkungen dies in den verschiedenen Bereichen führt (zum Beispiel körperlich, emotional, sozial, und intellektuell).

In der Psychotherapie soll mit diesen psychologischen Erkenntnissen Kindern, Jugendlichen oder Erwachsenen geholfen werden, Gefühle und Verhalten besser zu verstehen. Die Psychotherapeuten unterstützen dabei, beim Umgang mit problematischen Situationen und Belastungen geeignetere Bewältigungsstrategien zu entwickeln. Ziel ist es, mit sich und der Umwelt besser zurechtzukommen.

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Eine große Stärke der Kinder und Jugendlichen ist es, ihre Bedürfnisse wahrzunehmen, ihnen nachzugehen und mit viel Phantasie Ausdruck zu verleihen. Diesen Prozess unterstützt die Ergotherapie mit verschiedenen Angeboten. Ziele der Ergotherapie sind unter anderem:

  • Lebensqualität erhalten und verbessern
  • altersentsprechende gesunde Entwicklung erhalten und erweitern
  • Räume für Kreativität und Fantasie schaffen
  • Soziale Integration, Kontakt zur Außenwelt
  • Selbstheilungskräfte aktivieren
  • Autonomie ermöglichen
  • Krankheitsbewältigung
  • Trauerbewältigung
  • therapeutisches Spielen
  • körperorientierte Verfahren (Tanz, Schauspiel, Gesang, Sport)
  • Sozialtraining: Kochen, Feiern, Musizieren, Spielen...
  • Entspannungsangebote
  • Handwerkstechniken
  • kreative Ausdrucksangebote
  • Abbau von Aggressionen
  • Begleitung von palliativen Patienten

Die Ergotherapeuten des Kinderzentrums sind in den Bereichen Psychosomatik und Kinder-Hämatologie/-Onkologie tätig.

Ergotherapie in der Kinder-Hämatologie/-Onkologie

Svenja Alf

Ergotherapeutin, Stationen K1 und K8


Rodrigo Barros

Ergotherapeut, Station K8


Tel: 05 21 - 772 7 80 81

Tel: 05 21 - 772 7 80 81

rodrigo.barros@evkb.de

Annett Gehler

Ergotherapeutin, Station K6


Tel: 05 21 - 772 7 81 07

Tel: 05 21 - 772 7 81 07

annett.gehler@evkb.de

Eva Hünemeier

Ergotherapeutin, Station K8


Zwei mal pro Woche findet auf der onkologischen Station des Kinderzentrums Musiktherapie statt. Aufgrund der Schwere der Krebserkrankung und der Behandlung können die Kinder ihr Zimmer oder die Station während des Klinikaufenthaltes selten verlassen. Die Musiktherapeutin besucht die Kinder am Bett, mit einem Wagen voller verschiedener, leicht spielbarer Musikinstrumente. Der Aufforderungscharakter der Musikinstrumente ist hoch und die Kinder nehmen die Möglichkeit gerne wahr, auszudrücken, was sie bewegt. Ziel der musiktherapeutischen Arbeit ist es, Unaussprechliches, Angst, Wut oder Trauer hörbar zu machen, ohne unbedingt darüber reden zu müssen. 

Ein unterstützendes Angebot für frühgeborene Kinder und ihre Eltern auf der Früh- und Neugeborenenintensivstation K2 sowie der Früh- und Neugeborenenstation K3 ist die schöpferische  Musiktherapie. Diese spezielle Therapieform für Frühgeborene wurde von Friederike Haslbeck entwickelt und mit Hilfe des Bielefelder Elternvereins „Frühlinge Bielefeld e.V.“  sowie der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin ermöglicht. Sie richtet sich an Kinder, die durch eine vorzeitige Geburt oder durch eine Erkrankung einer intensiven medizinischen und pflegerischen Versorgung bedürfen sowie an ihre Eltern. Das Ziel der schöpferischen Musiktherapie ist es, das Kind positiv zu stimulieren und den in dieser Anfangszeit so wichtigen menschlichen Kontakt über die Musik anzubieten.

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In der Kunsttherapie wird Kindern und Jugendlichen aus der psychosomatischen Station sowie onkologisch erkrankten Kindern angeboten, durch tiefenpsychologisch fundierte Kunsttherapie Ängste und Verhaltensstörungen zu überwinden. Vielfach wird in der Kunsttherapie auch ein tieferer Zugang zu den Patienten gefunden, der es diesen ermöglicht, die Basis ihrer Beschwerdesymptomatik zu finden und zu überwinden. Zugleich dient die Kunsttherapie dazu, die psychische Stabilität, das Selbstvertrauen und das Sozialverhalten eines Patienten zu steigern und zu normalisieren.

Neben der Maltherapie werden Aktionen durchgeführt, bei denen Kinder und Jugendliche insbesondere mit onkologischen Erkrankungen in der Gruppe größere Bilder malen können und somit das Gemeinschaftsgefühl gesteigert wird.

Miriam Lipinski

Station K6

Kunsttherapeitin


Tel: 0521 | 772 7 80 44

Tel: 0521 | 772 7 80 44

miriam.lipinski@evkb.de

Ernährungsberater im Kinderzentrum Bethel helfen den Patienten und deren Eltern, für Krankheitsbilder einen optimalen individuellen Ernährungsplan zu erstellen, der sich positiv auf die jeweilige Therapie auswirkt.

Nicht nur turnen! Mehrere hochspezialisierte Kinder-Physiotherapeutinnen arbeiten im Kinderzentrum mit Kindern und Jugendlichen aller Altersklassen. Im Bereich der Kinderchirurgie hilft die Physiotherapie vor allem dabei, in der rehabilitativen Phase nach einem Eingriff bleibende Bewegungsstörungen zu vermeiden. Wichtig ist dabei auch die Anleitung und Unterstützung der Eltern.

Zu den umfassenden therapeutischen Angeboten gehören:

  • Vojta-Therapie
  • Bobath-Therapie
  • Orofaciale Regulationstherapie nach Castillo Moralis
  • Kinesiologie
  • Psychomotorik
  • Atemtherapie bei Kindern und Jugendlichen mit Mucoviszidose und anderen schweren Erkrankungen, Asthma und Diabetes Mellitus
  • Prophylaxen
  • funktionelle Fußtherapie nach Zukunft-Huber
  • Mobilisation und Gangschule
  • Kinder-Tuina mit speziellen Akupunkturmethoden

Beatrix Möller

Teamleitung Kinderzentrum, staatlich geprüfte Physiotherapeutin


Tel: 0521 | 772-78080

Tel: 0521 | 772-78080

beatrix.moeller@mvz-bi.de

Nina Böse

stellvertretende Teamleitung Kinderzentrum, staatlich geprüfte Physiotherapeutin


Tel: 05 21 - 7 72 7 80 80

Tel: 05 21 - 7 72 7 80 80

beatrix.moeller@mvz-bi.de

Mein Helfer mit der kalten Schnauze

Zeit in der Natur mit Hunden zu verbringen kann einen therapeutischen Effekt haben. Solche Therapieeinheiten helfen Jugendlichen mit psychosomatischen Problemen bei ihrer Krankheitsbewältigung. Die Hundetherapie ist besonders da hilfreich, wo Defizite im Sozialen bestehen. Diesen Jugendlichen fällt es oft leichter, sich mit Hunden anzufreunden als mit Menschen – besonders weil die Tiere ihnen das Gefühl vermitteln, ihnen völlig unvoreingenommen und positiv zu begegnen. Wenn die Patienten mit dem speziell ausgebildeten Vierbeiner, der auf den Namen Jala hört, unterwegs sind, fühlt es sich für die gut an, Verantwortung für sie zu haben. Die Spiele und Übungen mit dem Tier können etwas ins Rollen bringen. Hunde sind zwar keine Wunderheiler, aber es gibt Situationen, in denen durch den Kontakt mit Hunden kleine Wunder geschehen.

Sozialmedizinische Angebote

Mit der Still- und Laktationsberatung setzen wir alles daran, das Stillen beziehungsweise die Muttermilchernährung auch in Problemsituationen möglich zu machen.

Wir bieten Ihnen:

  • Persönliche Beratung
  • Je nach Wunsch auf Station oder telefonisch
  • Beratung oder Gespräch in unbefangener gemütlicher Runde
  • Offene Gruppe "Milchcafe" mit dem Ziel, Erfahrungen mit anderen Müttern austauschen zu können. In dieser Zeit helfen wir gerne bei Fragen und Problemen.

Susanne Klemme

Kinderkrankenschwester

Still- und Laktationsberaterin, IBCLC


Tel: 0521 | 772 - 7 81 45

Tel: 0521 | 772 - 7 81 45

Beraten – begleiten – koordinieren – vermitteln: Befindet sich ein Kind im Krankenhaus, so stehen die Eltern neben den Sorgen, die diese Situation mit sich bringt, vielleicht vor vielen Fragen und schwierigen Entscheidungen. Im Hinblick auf die Zeit nach dem Krankenhausaufenthalt kann es hilfreich sein, sich frühzeitig über Möglichkeiten der Entlastung und nachstationären Versorgung durch uns beraten zu lassen.

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Selten genug macht Krankenhaus Spaß. Deshalb wird die Visite von Dr. Clown den kleinen Patienten im Kinderzentrum Bethel lange in Erinnerung bleiben und so manche Erkrankung vergessen lassen. Außerdem: „Lachen ist gesund“, sagt der Volksmund.

Seit Oktober 2002 macht die Gruppe Visite im Kinderzentrum Bethel. „Dr. Clown“ ist eine Gruppe von zwölf Schauspielern und Theaterpädagogen, die sowohl über eine Clownausbildung als auch über langjährige Erfahrung in der kulturellen Kinder- und Jugendarbeit verfügen. Bei einer Clownvisite besuchen jeweils zwei Clowns eine Station, gehen von Bett zu Bett, sprechen und spielen mit den kleinen Patienten. Sie zaubern oder jonglieren und diagnostizieren Krankheiten wie Lachfieber oder Nasengrummeln. Bei ihrem Besuch steht die Krankenhauswelt für eine Weile auf dem Kopf.

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Die Heilpädagogik im Kinderzentrum ist der Station K5 und de Station K7 mit Schwerpunkt Neuropädiatrie zugeordnet. Der Heilpädagogik-Raum bietet vielfältige Bewegungsmöglichkeiten und Angebote zur Wahrnehmungsförderung. Dort oder auch in den Patientenzimmern auf anderen Stationen werden Kinder (in der Regel zwischen 0 und 6 Jahren) und ihre Eltern nach individuellem Bedarf betreut.

 Zu den Aufgabenschwerpunkten gehören

  • Entwicklungsdiagnostische Abklärung bei neuropädiatrischen Fragestellungen
  • Wahrnehmungsförderung und Entwicklungsbegleitung bei Entwicklungsauffälligkeiten und syndromalen Erkrankungen
  • Unterstützung bei Regulationsstörungen (Schlaf-, Fütter- und Gedeihstörungen und Unruheproblemen)
  • Einbeziehung der Eltern sowie Entwicklungsberatung
  • Vernetzung mit und Weitervermittlung zu unterstützenden ambulanten Diensten
  • Interdisziplinäre Zusammenarbeit in der Klinik sowie im Kreis Bielefeld

Eltern, die ein Frühgeborenes oder krankes Neugeborenes erwarten oder zur Welt bringen, werden mit einer Situation konfrontiert, die sie sich ganz anders vorgestellt haben und auf die sie in aller Regel nicht vorbereitet sind: Wo wird unser Kind nach der Geburt sein? Was können wir für unser Kind tun? Wann darf ich mein Kind auf den Arm nehmen, wann stillen? Wie lange wird es in der Klinik bleiben? Welche Schritte stehen im Weiteren an? Dies sind nur einige der Fragen, die sich die Eltern in dieser Situation stellen.

Seit März 2009 besteht ein spezielles Beratungsangebot für die Eltern im Perinatalzentrum. Hier können Fragen und Unsicherheiten gezielt aufgegriffen und im ausführlichen Gespräch geklärt werden.

Ziel der Elternberatung ist die frühestmögliche Förderung der Eltern-Kind-Bindung sowie die am individuellen Bedarf orientierte Unterstützung und Begleitung der Familien während des Krankenhausaufenthaltes des Kindes.

Anja Spantzel

Fachkinderkrankenschwester für Intensivpflege und Anästhesie, Gesundheitsmanagerin, Personzentrierte Beraterin (GwG)

 


Tel: 0521 | 772-78139

Tel: 0521 | 772-78139

anja.spantzel@evkb.de

In der Krankenhausschule werden alle Kinder und Jugendlichen, die länger in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin bleiben, entsprechend ihrem Leistungsstand unterrichtet. Es stehen Haupt-, Real- und Gymnasiallehrer zur Verfügung, die nach Rücksprache mit den jeweiligen Heimatschulen und den Klassenlehrern ein Beschulungskonzept erarbeiten, nachdem das Kind in Abhängigkeit seiner Erkrankung individuell eingewiesen wird.

Es werden insbesondere die Hauptfächer beschult. Neben Einzelunterricht findet auch Gruppenunterricht statt, insbesondere bei onkologischen Patienten auch eine Beschulung zuhause. Ziel der Beschulung ist, dass die Kinder und Jugendlichen durch ihre Erkrankung den Kontakt zu ihren Klassenverbünden nicht verlieren und in den Hauptfächern den Leistungsstand ihrer Klassenkameraden halten können.

Susanne Böhlke

Tel: 0521 | 772 7 80 89

Tel: 0521 | 772 7 80 89

Gitta Strop

Förderschullehrerin, Grund- und Hauptschule


Tel: 0521 | 772 7 80 89

Tel: 0521 | 772 7 80 89

In das multiprofessionelle Team der psychosomatischen Station K6 ist eine Erzieherin integriert, die in Einzel- sowie Gruppensituationen arbeitet. Von der Befunderhebung über die Behandlung und auch Beratung der Kinder und Eltern ist sie in die Arbeit des psycho-sozialen Teams eingebunden. Es wird gespielt, erzählt, gemalt, gebastelt und gelacht. Auch Spaziergänge und das Feiern jahreszeitlicher Feste stehen auf dem Programm. Die Erzieherin betreut an Wochentagen das Mittagessen der Kinder und Jugendlichen im Wintergarten der Station K6.

Wenn ein Kind zu früh geboren wird oder eine chronische oder schwere Erkrankung diagnostiziert wird, ändert sich das Leben für die gesamte Familie. Damit sich die Eltern und Familien in dieser Situation optimal um ihr betroffenes Kind kümmern können, benötigen sie nicht nur viel Kraft: Sie benötigen auch eine professionelle Unterstützung, die nach der Entlassung aus der stationären Krankenhausbehandlung dabei hilft die vielfältigen sozialmedizinischen Probleme zu bewältigen. Das Kinderzentrum Bethel kooperiert daher eng mit der sozialmedizinischen Nachsorgeeinrichtung Der bunte Kreis – Familiennachsorge Bethel, um die gesamte Familie zu unterstützen und Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten.

Die Nachsorgemitarbeiterinnen fahren zu den Familien nach Hause, begleiten und unterstützen diese, organisieren Hilfen und stärken Eltern, Geschwister, Verwandte und Freunde. So lernen die Familien mit der neuen Situation im häuslichen Umfeld umzugehen und werden in ihrer Kompetenz und Eigenständigkeit gestärkt.

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Bei ihrer Arbeit treffen die Mitarbeiter des Kinderzentrums im Evangelischen Klinikum Bethel (EvKB) immer wieder auf junge Patienten, um die sie sich besondere Sorgen machen: Kinder in sehr schlechtem Pflegezustand, mit Verletzungen, die nicht so zustande gekommen sein können wie berichtet. Kinder, die von ihren Eltern einen auffallend lieblosen Umgang erfahren, Kinder, die von sehr unklaren Beschwerden berichten und gleichzeitig in ihrem Verhalten besonders auffällig sind. Im EvKB arbeitet eine Kinderschutzgruppe daran, diesen Kindern und Jugendlichen notwendige Hilfe zuteilwerden zu lassen, die über die medizinische und pflegerische Versorgung hinaus geht.

Durch die Kinderschutzgruppe sollen in erster Linie die Kinder, aber auch ihre Eltern geschützt werden. Denn es wurde festgelegt, dass eine Verdachtsdiagnose entweder abschließend gesichert oder aber ausgeschlossen werden soll. Somit kann die Arbeit der Gruppe nicht nur Misshandlungs- oder Missbrauchsfälle zutage bringen, sondern auch entlastend wirken. Für das Konzept haben sich Mitarbeiter unterschiedlicher Berufsgruppen intensiv mit den Empfehlungen der Arbeitsgemeinschaft Kinderschutz in der Medizin befasst.

Weitere Angebote

Als evangelisches Krankenhaus sehen wir eine wichtige Aufgabe in der seelsorglichen Betreuung der Kinder und Jugendlichen, die uns anvertraut werden und die dies wünschen. Unsere Krankenhauspastorinnen nehmen sich Zeit für die Gespräche mit den Eltern und Kindern. Sonntags wird in unserer Kirche im Krankenhaus der Familiengottesdienst gefeiert. Kinder und Eltern sind herzlich eingeladen

Familiengottesdienst

Im sonntäglichen Wechsel in der Kapelle in Haus Gilead I oder im Kinderzentrum Haus II Raum 322 (Bitte Aushänge beachten)

10:30 Uhr

Die Kapelle im Haus Gilead I und der Raum der Stille im Kinderzentrum Haus II (Raum 325) sind jederzeit geöffnet. Hier können Eltern, Angehörige und Kinder Ruhe finden, beten, Gedanken aufschreiben.

Muslimische Gläubige finden im Raum der Stille Gebetsteppiche und einen Koran.

Heike Kassebaum

Evangelische Pastorin


Tel: 0521 | 772 - 7 72 57

Tel: 0521 | 772 - 7 72 57

heike.kassebaum@evkb.de

Angela Kessler-Weinrich

Evangelische Pastorin


Tel: 0521 - 772 7 72 57

Tel: 0521 - 772 7 72 57

angela.kessler-weinrich@evkb.de

Peter Schäfer

Katholischer Pastor


Tel: 0521 | 15 26 70

Tel: 0521 | 15 26 70

sankt-pius@t-online.de

Die fortschreitende Entwicklung in vielen Bereichen der Medizin wirft zunehmend auch Probleme und Fragen zur Sinnhaftigkeit therapeutischen Handelns auf. Viele Krankheiten und Verletzungen, die vor wenigen Jahrzehnten den sicheren Tod zur Folge hatten, sind heute in vielen Fällen soweit beherrschbar, dass die Patienten am Leben erhalten werden können. Dabei kommen Behandlungsteams häufig an die Grenzen des moralisch Vertretbaren. Was ist für den konkreten Patienten das Beste? Wann gilt es für die Behandelnden sich zu beschränken? Was soll in diesem Fall getan werden? Mit diesen Fragen setzt sich die Klinische Ethik auseinander.

Der Ethikberatungsdienst wird bei ethischen Fragestellungen – zum Beispiel in Bezug auf den Umgang mit einer schweren Erkrankung eines Patienten – auf Anfrage beratend tätig. Ihm gehören Klinische Ethiker, Ärzte, Pflegende, Theologen, Psychologen und Gesundheitswissenschaftler an. Ethikberatung beschäftigt sich sowohl mit dem, was die Patienten für sich wünschen, mit der Wahrung des Selbstbestimmungsrechts, ihrer individuellen Lebensqualität, als auch mit den Therapiezielen und Werten des Behandlungsteams. Dabei besteht für Patienten und ihre Angehörigen grundsätzlich die Möglichkeit, an der Ethikberatung teilzunehmen, sofern sie dies wünschen, sowie gegebenenfalls für gesetzliche Betreuer.

Ein Beratungsangebot gibt es außerdem für Patienten zu den wichtigen Themen Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht.

Dr. med. Klaus Kobert

Leitender Klinischer Ethiker

 


Tel: 0521 | 772-77072

Tel: 0521 | 772-77072

klaus.kobert@evkb.de

M. mel. Tanja Kirchner

Klinische Ethikerin


Tel: 0521 - 772 7 81 04

Tel: 0521 - 772 7 81 04

tanja.kirchner@evkb.de

Anders als ein Hospiz für Erwachsene ist das Kinder- und Jugendhospiz Bethel nicht nur ein Ort der letzten Lebensphase. Die Mehrzahl der Kinder und Jugendlichen mit lebensverkürzenden Erkrankungen kommen gemeinsam mit ihren Familien hierher um zwischendurch Atem zu holen und neue Kräfte zu sammeln. Auf diese Weise werden die Angehörigen für einige Wochen im Jahr entlastet. Deshalb ist das Kinder- und Jugendhospiz Bethel als „Oase“ für die ganze Familie konzipiert. Ein Ort der Entspannung, des Austauschs, der Versorgung und der fachlichen Beratung.

Bundesweit gibt es derzeit elf Kinderhospize. Das Kinder- und Jugendhospiz Bethel ist ein wichtiger Knotenpunkt in einem Netzwerk von Leistungen, in dem Bethel die betroffenen Familien von der Betreuung zu Hause durch einen Palliativpflegedienst über die medizinische Begleitung in der Klinik bis zur stationären Versorgung unterstützt.

Dank an Förderer

Viele dieser wichtigen Angebote sind nur möglich durch die Förderer, die die v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel unterstützen.

Hierfür gilt unser ausdrücklicher Dank!

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FOCUS

In der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Evangelischen Klinikums Bethel werden der Chefarzt Prof. Dr. med. Martin Driessen und der Leitende Arzt der Abteilung für Abhängigkeitserkrankungen Dr. Martin Reker von der Zeitschrift FOCUS in der Ärzteliste 2018 empfohlen. 

http://www.focus.de/

Mukoviszidose-Ambulanz

Unsere Kindertagesklinik wurde durch das Mukoviszidose-Institut und das Zentrum für Qualität und Management im Gesundheitswesen als Mukoviszidose-Ambulanz zertifiziert.

FOCUS

Das Evangelische Klinikum Bethel zählt laut Deutschlands größtem Krankenhausvergleich des FOCUS zu den besten Krankenhäusern bundesweit.

http://www.focus.de/

FOCUS

Der größte Krankenhausvergleich des Magazins FOCUS führt das Evangelische Klinikum Bethel (EvKB) auf Platz 5 der besten Kliniken in Nordrhein-Westfalen.

Qualitätssiegel MRSA

Für ihre Maßnahmen gegen die Verbreitung multiresistenter Erreger (MRE) sind das Evangelische Klinikum Bethel (EvKB) und das Krankenhaus Mara vom MRE-Netzwerk Nordwest mit dem Qualitätssiegel MRSA (Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus) ausgezeichnet worden. Das Siegel wird nur an Krankenhäuser vergeben, die in 10 verschiedenen Qualitätszielen zur Verhinderung der Verbreitung von MRSA punkten.

Aktion Saubere Hände Silber

Das Evangelische Klinikum Bethel hat 2017 und 2019 erneut die zweithöchste Auszeichnung der "Aktion saubere Hände" für Maßnahmen zur Krankenhaushygiene erhalten.

https://www.aktion-sauberehaende.de/ash/ash/ _blank

Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V.

Das Evangelische Klinikum Bethel ist Mitglied im Aktionsbündnis Patientensicherheit, um unseren Patienten eine größtmögliche Sicherheit bei ihrer Behandlung zukommen zu lassen.

http://www.aps-ev.de/

Verstetigung Hygiene

Das Evangelische Klinikum Bethel wurde mit dem Siegel "Qualität und Transparenz" durch die Interreg Deutschland Nederland ausgezeichnet.

https://www.deutschland-nederland.eu/ _blank