menschlich. führend. kompetent.
menschlich. führend. kompetent.
Unseren Patienten mit Prostatakrebs wie auch mit gutartigen Prostataerkrankungen bieten wir ein zertifiziertes Kompetenz- und Vertrauenszentrum mit fachübergreifender Beratung, Hilfe, Vorsorge, Diagnostik und Therapie.

Prostatakrebszentrum

Herzlich willkommen!

Erkrankungen der Prostata sind einer der häufigsten Gründe für den Arztbesuch eines Mannes. Dies schließt insbesondere die Vorsorgeuntersuchung ein, die aktuell lediglich circa 15 bis 20 Prozent der Männer wahrnehmen. Um eine kompetente Anlaufstelle sowohl für Patienten und Angehörige als auch für Ärzte zu schaffen, haben wir das interdisziplinäre Prostatakrebszentrum Bielefeld gegründet. Von der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) zertifiziert ist es das größte seiner Art in Ostwestfalen-Lippe. Die Klinik für Urologie und das Zentrum für computerassistierte und robotische Urologie im EvKB arbeiten hier federführend und eng mit der Klinik für Innere Medizin, Hämatologie/Onkologie, Stammzelltransplantation und Palliativmedizin sowie der Klinik für Strahlentherapie im Klinikum Bielefeld zusammen.

Durch diese vertrauensvolle fachliche Verbindung bieten wir unseren Patienten bei Prostatakrebs (Prostatakarzinom) und auch bei gutartigen Prostataerkrankungen ein Kompetenzzentrum mit fachübergreifender Beratung, Hilfe, Vorsorge, Diagnostik und Therapie an.

Zertifizierte Behandlungsqualität in Sachen Prostata

Unsere Klinik ist gemeinsam mit unserem Kooperationspartner, dem Klinikum Bielefeld, für ihr Behandlungsspektrum und das breite Angebot, das wir für unsere Patienten bereithalten, von der Deutschen Krebsgesellschaft als Prostatakrebszentrum zertifiziert worden – das größte in Ostwestfalen-Lippe. Das Spektrum der modernen Medizin reicht mittlerweile von molekularbiologischer Diagnostik über dreidimensionale Bildgebung bis hin zu laser- und computergestützten Operationsverfahren. Dies betrifft auch die Früherkennung, Diagnostik und Behandlung sowohl von gut- als auch bösartigen Prostataerkrankungen. Daneben bieten wir unseren Patienten ein besonders großes Spektrum an begleitenden und unterstützenden Angeboten. Damit sind wir die kompetente Anlaufstelle sowohl für Patienten und Angehörige als auch für Ärzte zum Thema Prostatakrebs in der Region.

    Der Prostatakrebs, medizinisch Prostatakarzinom genannt, ist der häufigste bösartige Tumor des Manns. Die Zahl der jährlichen Neuerkrankungen erhöht sich in Deutschland auf derzeit etwa 70.000, so dass insgesamt etwa jeder 8. Mann im Laufe seines Lebens an Prostatakrebs erkrankt – das Risiko hierfür steigt insbesondere ab dem 50. Lebensjahr steil an. Da Beschwerden erst in fortgeschrittenen Stadien auftreten, werden zum Zeitpunkt der Diagnose bereits bei 20 Prozent aller Patienten Tochtergeschwülste in anderen Organen (sogenannte Metastasen) gefunden. Etwa 14.500 Männer sterben in Deutschland jedes Jahr an Prostatakrebs. Einzig zuverlässiger Schutz ist daher die regelmäßige Vorsorgeuntersuchung.

    Risiken und Vorsorge

    Der persönliche Lebensstil kann einen wichtigen Einfluss auf das Risiko haben, an einem Prostatakarzinom zu erkranken. Entsprechend gibt es mittlerweile wissenschaftlich gesicherte Erkenntnisse dazu, welche Maßnahmen geeignet sind, das persönliche Prostatakrebsrisiko vermindern zu können. Eine ausführliche Beratung hierzu kann innerhalb unserer Untersuchung zur Früherkennung erfolgen.

    Auch eine erbliche Veranlagung (genetische Faktoren) kann das Risiko, an einem Prostatakarzinom zu erkranken, deutlich erhöhen. Nahe Verwandte von Prostatakarzinompatienten erkranken häufiger als die übrige Bevölkerung. So ist das Risiko eines Manns, dessen Vater oder Bruder erkrankt ist, zwei- bis dreifach, bei einer Erkrankung von Vater und Bruder 5-fach erhöht.

    Früherkennung

    Die Früherkennung von Prostatakrebs besitzt einen wichtigen Stellenwert. Denn im Frühstadium spüren Männer nichts von der Gefahr in ihrer Prostata, weil der Prostatakrebs noch keine Symptome hervorruft. Grundsätzlich gilt: Je früher die Erkrankung erkannt wird, desto besser ist sie behandelbar!

    • Männer mit erhöhtem Risiko für Prostatakrebs sollten die Untersuchung zur Früherkennung spätestens ab dem 40. Lebensjahr wahrnehmen und die Möglichkeiten der Vorsorge durch den persönlichen Lebensstil (Prävention) umsetzen.
    • Männer ohne erhöhtes Risiko für Prostatakrebs sollten die Untersuchung zur Früherkennung spätestens ab dem 45. Lebensjahr wahrnehmen.

    Diagnostik

    Eine moderne Untersuchungsmethode der Prostata ist die Elastografie. Dabei werten die Urologen in unserer Klinik mehrere zeitgleich verlaufende Ultraschall-Verfahren in einem Untersuchungsbild aus. Hierbei wird zusätzlich zum herkömmlichen schwarz-weißen, anatomischen Bild durch die farbliche Darstellung eine Aussage über die Konsistenz bzw. Härte des Gewebes getroffen.

    In einer Verhärtung oder in einem Knoten ist die Wahrscheinlichkeit von Prostatakrebs deutlich erhöht. Neben dem Tastbefund, der Höhe des PSA-Werts sowie dessen zeitlichem Verlauf auch im Verhältnis zur Prostatagröße kann diese neue zusätzliche Information in den Händen eines erfahrenen Urologen den entscheidenden Hinweis für die Diagnostik geben.

    Die Magnetresonanztomografie (Kernspintomografie, MRT) ist eine moderne Methode, die zur Beurteilung der Tumorausdehnung in und um die Prostata dient. Zur Diagnosesicherung ist allerdings auch weiterhin eine feingewebliche (in der Fachsprache: histologische) Sicherung mittels Prostatastanzbiopsie notwendig – auch weil mittels MRT nur Tumorzellnester ab einer gewissen Größe nachweisbar sind. 

    In der MRT/Sonografie-Fusion werden MRT und Ultraschall (Sonografie) digital zusammengeführt. Genauer werden die vorher durchgeführten MRT-Bilder auf das Ultraschallgerät übertragen. Hierdurch ist es nun möglich, die auffälligen Bereiche während der laufenden Ultraschalluntersuchung anzuzeigen, im Ultraschall ebenfalls gezielt zu beurteilen und punktgenauere Biopsien zu entnehmen als mit der rein ultraschallgesteuerten Biopsie. 

    Vorteile der durch den Enddarm (transrektal) durchgeführten Methode gegenüber der über den Damm (perineal) sind die deutlich bessere Schmerzfreiheit (eine Narkose ist notwendig), das Fehlen vorübergehender Sitzbeschwerden als auch äußerer Wunden/Narben. Einem möglichen Infekt kann durch eine kurzzeitige Antibiotika-Einnahme vorgebeugt werden. 

    Ziel der Fusionsbiopsie der Prostata ist es, die Nachweis-Trefferquote sowie die Beurteilung der Ausdehnung des Prostatakarzinoms zu verbessern um somit noch besser eine adäquate Therapie planen zu können. Weiterhin können wir bei Patienten mit bekanntem, gering-aggressivem Prostatakrebs unter aktiver Überwachung (Active Surveillance) die Entwicklung genauer nachverfolgen. Wir bieten dieses Verfahren ohne Mehrkosten für die Patienten an.

    Active Surveillance – Aktive Überwachung

    Durch zunehmend verbesserte apparative Untersuchungsmethoden werden bösartige Tumore der Prostata in der heutigen Zeit in immer früheren Stadien diagnostiziert. Um Patienten eine unnötige Behandlung zu ersparen, hat sich eine alternative Behandlungsstrategie zur Überwachung von Prostatakrebs entwickelt: Active Surveillance (Aktive Überwachung). Ziel dieser Überwachungsstrategie ist es die Prostatatumore herauszufiltern, die ein erkennbares fortschreitendes Tumorwachstum zeigen. Durch kontinuierliche Kontrolle des PSA Werts, Untersuchungen sowie regelmäßige Probeentnahmen aus der Prostata kann ein Fortschreiten der Erkrankung festgestellt werden. Diese Patienten können dann einer Behandlung zugeführt werden.

    Der Vorteil dieser Behandlungsstrategie besteht darin, dem betroffenen Patienten eine unnötige Therapie zu ersparen. Ein möglicher Nachteil von Active Surveillance ist hingegen die psychische Belastung, die mit dem Wissen um den bösartigen Krebs im eigenen Körper einhergeht. Aus diesem Grund sind eine ausführliche Beratung und Bewertung aller bereits erhobenen Befunde unerlässlich, um eine geeignete individuelle Therapieempfehlung geben zu können.

    Therapie

    Unsere Klinik ist ein Zentrum für computerassistierte und robotische Urologie. Grundlage ist die Operationstechnik mit dem DaVinci-System, die eine präzise Übertragung der Hand- und Fingerbewegungen des Operateurs auf die Operationsinstrumente ermöglicht. Maßgeblicher Vorteil im Vergleich zur üblichen Schlüssellochchirurgie ist die dreidimensionale Sichtweise mit der Möglichkeit der stufenlosen Vergrößerung. Die außergewöhnliche Feinheit und Beweglichkeit der Operationsinstrumente eröffnet neue Möglichkeiten der minimal-invasiven Chirurgie. Dadurch ist der Chirurg nicht nur in der Lage, auch feinste Strukturen wie Nervenbündel oder kleinere Gefäße sicher zu identifizieren, sondern kann ebenso exakt, gewebeschonend und mit minimalem Blutverlust operieren.

    Vorteile für Patienten

    Für unsere Patienten hat diese Operationsmethode enorme Vorteile: die schnelle und nahezu schmerzfreie postoperative Erholung, der kurze stationäre Aufenthalt im Krankenhaus sowie das gute kosmetische Ergebnis. Außerdem können mit diesem Verfahren die Erektionsnerven bei potenzerhaltenden Operationen geschont werden. Auch Inkontinenz kann weitestgehend vermieden werden. Bei uns ist das DaVinci-System der neuesten Generation im Einsatz.

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    Entfernung der Prostata

    Die Entfernung der Prostata (Prostataresektion) ist heutzutage die am häufigsten durchgeführte Operation, die mit dem DaVinci-System zur Anwendung kommt. Nach der Entfernung der Lymphknoten wird die Prostata – wenn aus onkologischer Sicht möglich unter Erhalt der Erektionsnerven – aus ihrem Bindegewebebett gelöst und von der Blase abgetrennt. Wenn aus onkologischer Sicht möglich wird auch der innere Blasenschließmuskel erhalten. Zuletzt wird dann die Prostata unter Erhalt des äußeren Schließmuskels komplett aus ihrer Umgebung befreit und die Harnröhre durchtrennt.

    Schnellschnittuntersuchung

    Der Operationserfolg wird während der Operation durch sogenannte Schnellschnittuntersuchungen bestätigt. Dies ist wichtig, da so bereits während der Operation eine Entscheidung gefällt werden kann, ob der Eingriff zum Beispiel im Sinne einer Entfernung der Erektionsnerven notwendig sein muss, falls im Schnellschnitt positive Tumorabsetzungsränder festgestellt wurden.

    Nach der Operation verbleibt der Patient normalerweise drei bis vier Stunden im sogenannten Aufwachraum, wo er von den Kollegen der Klinik für Anästhesiologie postoperativ nachbetreut wird. Bei problemlosem Verlauf wird der Patient anschließend auf die Normalstation zurückverlegt, wo er abends von seinen Angehörigen besucht werden kann. Die Mobilisierung, Aufstehen, selbstständiges Waschen, erfolgt am nächsten Tag. Etwa am siebten postoperativen Tag wird die Dichtigkeit der Verbindung von Harnröhre und Blase geprüft und danach die Entlassung geplant.

    Nach einer internen (Brachytherapie) oder externen Bestrahlung kann ein Prostatakarzinom immer noch vorhanden sein oder erneut auftreten. Patienten, bei denen ein Prostatakarzinom durch eine Bestrahlung nicht vollständig geheilt ist, befinden sich unter Umständen in einer schwierigen Situation: Hierbei ist ihnen und unter Umständen den behandelnden Ärzten nicht bekannt, dass auch nach einer nicht erfolgreichen Strahlentherapie die Prostata noch radikal entfernt werden kann. Diese komplexen Operationen können an einem Prostatakrebszentrum wie unserem, das auf Prostatachirurgie spezialisiert ist, erfolgreich durchgeführt werden.

    Ergeben sich bei dem Vorliegen eines Prostatakarzinoms nach Bestrahlung keine Hinweise dafür, dass der Tumor bereits die Grenzen der Prostata deutlich überschritten oder in die Ferne gestreut hat, sollte bei einem entsprechend guten Allgemeinzustand die Möglichkeit einer Operation besprochen werden. Obwohl der Heilungsverlauf nach einem solchen Eingriff deutlich länger ist als ohne vorangegangene Bestrahlung, hat der Patient unter Umständen damit immer noch die Chance der vollständigen Heilung. Darüber hinaus werden die häufig extrem belastenden Nebenwirkungen der sonst in dieser Situation meist angewandten Hormontherapien vermieden.

    Hierbei wird über einen Schnitt in der Mitte des Unterbauchs zunächst das Lymphknotengewebe, d.h. die möglichen Metastasierungswege des Prostatakarzinoms im Becken entfernt. Anschließend erfolgt die radikale Entfernung der Prostata sowie der Samenblasen. Wichtig ist hierbei den Schließmuskel zu schonen, um beim Patienten nach der Operation möglichst schnell eine Kontinenz zu erreichen. Bei dieser Operation ist es beim Patienten mit einem Tumor im Anfangsstadium ohne weiteres möglich, die für die Erektion zuständigen Nerven zu erhalten, um postoperativ die Potenz aufrechtzuerhalten.

    Diese Operation wird vorzugsweise bei Patienten mit einem Karzinom in einem sehr frühen Anfangsstadium durchgeführt. Über den Zugang, der über den Damm erfolgt, können die Lymphknoten nicht bzw. nur schwer entfernt werden. Dies ist aber in einem sehr frühen Anfangsstadium nicht notwendig. Die Operation ist von daher zeitlich etwas kürzer und schonender.

    Die externe Strahlentherapie wird in Kooperation mit der Abteilung für Strahlentherapie am Klinikum Mitte in Bielefeld ebenfalls beim Prostatakarzinom eingesetzt. Insbesondere werden Tumoren mit fortgeschrittenem lokalen Stadium bestrahlt und behandelt. Dies kann mit einer zusätzlichen Hormontherapie kombiniert werden. 

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    Gutartige Prostataerkrankungen

    Unser Zentrum ist neben der Behandlung von Prostatakrebs auch auf gutartige Erkrankungen der Prostata spezialisiert, wie zum Beispiel die gutartige Prostatavergrößerung.

    Zweite Meinung

    Insbesondere auch das Einholen einer sogenannten „Zweiten Meinung“ ist wichtiger Bestandteil des Leistungsspektrums in unserem Prostatakrebszentrum. Hierbei werden auswärts bereits erhobene Befunde, wie zum Beispiel Laborwerte, Röntgenbilder und feingewebliche Untersuchungen (Histopathologie) von unseren Ärzten ein weiteres Mal begutachtet und mit dem Patienten und seiner Familie die weiteren Möglichkeiten besprochen.

    Ansprechpartner

    Prof. Dr. med.

    Prof. Dr. med. Jesco Pfitzenmaier

    Leiter des Prostatakrebszentrums Bielefeld; Chefarzt der Klinik für Urologie; Facharzt für Urologie, spezielle urologische Chirurgie, medikamentöse Tumortherapie, Andrologie


    Tel: 0521 | 772-75251

    urologie@evkb.de

    Shu Fon Muna

    Netzwerkkoordinator, Leitender Oberarzt der Klinik für Urologie, Facharzt für Urologie


    Tel: 0521 | 772-75251

    urologie@evkb.de

    Kooperationspartner

    In unserem Prostatakarzinomzentrum arbeiten wir mit vielen Kooperationspartnern sowohl innerhalb unseres Klinikums, aber auch mit externen Partnern eng zusammen. Auf diese Weise bieten wir unseren Patienten ein besonders breites Spektrum in der Diagnostik und in der Behandlung von Erkrankungen der Prostata.

    Facharztpraxis für Urologie
    Dr. med. Martin Betge
    Alter Markt 2
    33602 Bielefeld
    Tel.: 05 21 - 6 23 08
    Internet: docbetge.de

    Praxis für Urologie
    Dr. med. Jörg Junkermann
    Thomas Uhlig
    Salzufler Str.12
    33719 Bielefeld
    info@urologie-bielefeld.de
    Internet: urologie-bielefeld.de

    Praxis für Urologie
    Dr. med. Razvan Ivanescu
    Dr. med. Jürgen Doderer
    Am Bach 2
    33602 Bielefeld
    Tel.: 05 21 - 12 47 18
    Fax: 05 21 - 12 47 80
    Internet: uro-bielefeld.de

    Praxis für Urologie
    Dr. med. Helmut Krah
    Dr. med. Karl Nolte
    Dr. med. Angela Ortmann
    Wiesestr. 10
    32052 Herford
    Tel.: 0 52 21 - 14 44 00
    Internet: winkler-krah-nolte.de

    Praxis für Urologie
    Dr. med. Stefan Wistuba
    Borchener Straße 29
    33098 Paderborn
    Tel.: 0 52 51 - 2 72 20
     

    Für die Diagnostik, Therapie und das volle Angebotsspektrum für unsere Patienten ist unser Prostatakrebszentrum Bielefeld optimal eingebunden in das »Tumorzentrum im EvKB, das einzige von der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie zertifizierte Zentrum seiner Art der Stadt.

    Federführend im Tumorzentrum Bielefeld ist die »Klinik für Innere Medizin, Hämatologie/Onkologie, Stammzelltransplantation und Palliativmedizin im EvKB, die sich in unmittelbarer räumlicher Nähe und genau wie unsere Klinik für Urologie im Johannesstift befindet.
    Ambulante onkologische Behandlung

    Die Klinik für Innere Medizin, Hämatologie/Onkologie, Stammzelltransplantation und Palliativmedizin verfügt außerdem über eine hämato-onkologische Therapie-Ambulanz (HOT), in der für die Patienten viele ambulante Therapien angeboten werden.

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    Die Strahlentherapie deckt unser Kooperationspartner ab, das Klinikum Bielefeld.

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    Im Bereich der bildgebenden Untersuchungsverfahren arbeiten wir im Prostatakrebszentrum Bielefeld eng mit der »Klinik für Nuklearmedizin und dem »Institut für diagnostische und interventionelle Radiologie und Kinderradiologie im EvKB zusammen.

    Bei bestimmten Erkrankungen besteht die Möglichkeit, im Rahmen von Studientherapien eine Behandlung mit neuesten, noch nicht frei erhältlichen Medikamenten zu bekommen. Unser Kooperationspartner, die Klinik für Innere Medizin, Hämatologie/Onkologie, Stammzelltransplantation und Palliativmedizin im EvKB, ist von der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie (DGHO) als Studienzentrum zertifiziert.

    Das Team der Sozialberatung im EvKB bietet unseren Patienten vielfältige Hilfen mit dem Ziel, die Zeit nach der Entlassung optimal zu organisieren. Die kostenlosen Beratungs-, Koordinations- und Vermittlungsangebote unterstützen in rechtlichen, sozialen sowie finanziellen Fragen und beraten individuell hinsichtlich Rehabilitation, nachstationärer Versorgung, Pflege und Hilfsmitteln.

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    Beate Lanwehr-Möller

    Abteilungsleitung Sozialberatung, Diplom-Sozialarbeiterin


    Tel: 0521 | 772-79277

    beate.lanwehr@evkb.de

    Krankenhausseelsorgerinnen und -seelsorger besuchen auf Wunsch unsere Patienten während ihres Krankenhausaufenthalts. Sie führen Gespräche mit ihnen, mit Angehörigen und Mitarbeitenden, besonders in belastenden Lebenssituationen, wenn Patienten oder Angehörige ein verschwiegenes Gegenüber zum Gespräch wünschen. Unsere Seelsorge bietet durch Gottesdienste, Andachten, Gebete, Segnungen und vieles mehr eine religiöse Begleitung, die vielen unserer Patienten eine wichtige Stütze ist.

    Philipp Katzmann

    Evangelischer Pastor


    Tel: 0521 | 772-75062

    philipp.katzmann@evkb.de

    Sigrun Potthoff

    Evangelische Pastorin


    Tel: 0521 | 772-75061

    sigrun.potthoff@evkb.de

    Anke Wienhues

    Katholische Gemeindereferentin


    Tel: 0521 | 772-75062

    Kaum eine Krankheit ist mit so vielen Ängsten verbunden wie Krebs. Eine Verdachtsdiagnose oder eine gesicherte Krebsdiagnose inklusive der Therapien wirken sich bei vielen Patienten nicht nur körperlich, sondern auch seelisch aus. Und manchmal ist die Erkrankung der Auslöser, um lang versteckte Ängste oder seelische Verletzungen hervorzuholen.

    Unser Team vom Psychoonkologischen Dienst steht Ihnen und Ihrer Familie gern beratend zur Seite. In psychotherapeutischen Einzel-, Paar- und Familiengesprächen unterstützen wir Krebspatienten und deren Angehörige, die Diagnose und die Behandlung zu bewältigen.

    Unser Angebot umfasst:

    • Stress- und Angstbewältigung
    • Entwicklung und Vermittlung von aktiven Verarbeitungs- und Selbsthilfestrategien
    • Informationsvermittlung
    • Behandlung von psychosozialen Folge- und Begleitproblematiken
    • Erarbeitung von Lebenszielen und -perspektiven
    • Förderung der Krankheitsverarbeitung
    • Vermittlung von Entspannungs- und Imaginationsverfahren
    • Kriseninterventionen
    • Nachsorgegespräche und -organisation

    Katja Anders

    Diplom-Psychologin, Psychologische Psychotherapeutin


    Tel: 0521 | 772 - 7 76 29

    katja.anders@evkb.de

    Christine Scherb

    Diplom-Psychologin, Psychologische Psychotherapeutin


    Tel: 0521 | 772-77629

    christine.scherb@evkb.de

    Im Bereich der Palliativmedizin pflegen wir eine enge Kooperation mit dem Palliativnetz Bielefeld e.V.

    Wie im Bereich der Palliativmedizin pflegen wir auch in der Hospizversorgung eine enge Kooperation mit dem Palliativnetz Bielefeld e.V.

    Damit Sie während Ihres stationären Aufenthalts in unserer Klinik so schnell wie möglich wieder mobil und selbstständig werden, unterstützen Sie unsere Teams des Medizinischen Versorgungszentrums Bielefeld am EvKB im Bereich der Physiotherapie. Auch ein ambulantes Angebot steht Ihnen zur Verfügung, besuchen Sie hierfür unsere physiotherapeutische Ambulanz.

    Physiotherapie leistet einen wichtigen Beitrag, Komplikationen wie Lungenentzündungen oder Thrombosen zu vermeiden, Ihre Beweglichkeit, Koordination, Aktivität und Muskelfunktion zu fördern und damit Ihre Mobilität und Lebensqualität zu erhalten oder wiederherzustellen und Ihre Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Sie wird auch gezielt zur Schmerzlinderung eingesetzt.

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    Gabriela Dücker

    Teamleitung Johannesstift, staatlich geprüfte Physiotherapeutin


    Tel: 05 21 - 7 72 7 63 36

    gabriela.duecker@mvz-bi.de

    Jürgen Diekert

    stellvertretende Teamleitung Johannesstift, staatlich geprüfter Physiotherapeut


    Tel: 05 21 - 7 72 7 63 36

    Im Bereich der Selbsthilfe tauschen wir uns aus mit der PSA Selbsthilfegruppe Prostatakrebs Bielefeld, die zum Bundesverband der Prostatakrebs-Selbsthilfe gehört und Kopperationspartner unseres Prostatakrebszentrums ist.

    Für ein optimales Wundmanagement nach einer Operation arbeiten wir eng mit dem »Wundtherapiezentrum Bielefeld im EvKB zusammen. Von den Kollegen der »Gefäßmedizin geleitet wurde dieses Zentrum als einziges in Bielefeld nach den besonders strengen Kriterien des "Wundsiegel" zertifiziert.

    Im Bereich des Stomamanagements besteht eine Kooperation mit der Firma Prolife Homecare.

    Für Pathologische Untersuchungen beteht eine Kooperation mit dem Institut für Pathologie des Klinikums Region Hannover.

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    Für die Schmerztherapie kooperiert unser Prostatakrebszentrum mit der Klinik für Anästhesiologie, Intensiv-, Notfallmedizin, Transfusionsmedizin und Schmerztherapie, die im Johannesstift sowohl eine Station für Schmerztherapie als auch ambulante Behandlung in der Schmerzambulanz anbietet.

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    Labormedizinische Untersuchungen erfolgen in Zusammenarbeit mit dem Institut für Laboratoriumsmedizin, Mikrobiologie und Hygiene im EvKB.

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    Für die Rehabilitation und Anschlussheilbehandlung kooperieren wir mit folgenden Rehakliniken:

    Fachklinik für onkologische Rehabilitation
    und Anschlussheilbehandlung
    Klinik Bad Oexen
    32549 Bad Oeynhausen
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    Klinik Quellental
    Kliniken Hartenstein
    34537 Bad Wildungen
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    Prostatakrebszentrum

    Zertifiziertes Prostatakrebszentrum durch die Deutsche Krebsgesellschaft

    https://www.krebsgesellschaft.de/ _blank - "weitere Informationen zur Deutschen Krebsgesellschaft"

    DIN EN ISO 9001:2015

    Zertifiziert nach aktueller Zertifizierungsvorgabe DIN EN ISO 9001:2015

    https://www.wieso-cert.de/

    FOCUS

    Das Evangelische Klinikum Bethel zählt laut Deutschlands größtem Krankenhausvergleich des FOCUS zu den besten Krankenhäusern in Nordrhein-Westfalen.

    http://www.focus.de/

    Qualitätssiegel MRSA

    Für ihre Maßnahmen gegen die Verbreitung multiresistenter Erreger (MRE) sind das Evangelische Klinikum Bethel (EvKB) und das Krankenhaus Mara vom MRE-Netzwerk Nordwest mit dem Qualitätssiegel MRSA (Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus) ausgezeichnet worden. Das Siegel wird nur an Krankenhäuser vergeben, die in 10 verschiedenen Qualitätszielen zur Verhinderung der Verbreitung von MRSA punkten.

    Aktion Saubere Hände Silber

    Das Evangelische Klinikum Bethel hat 2017 die zweithöchste Auszeichnung der "Aktion saubere Hände" für Maßnahmen zur Krankenhaushygiene erhalten.

    https://www.aktion-sauberehaende.de/ash/ash/ _blank

    Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V.

    Das Evangelische Klinikum Bethel ist Mitglied im Aktionsbündnis Patientensicherheit, um unseren Patienten eine größtmögliche Sicherheit bei ihrer Behandlung zukommen zu lassen.

    http://www.aps-ev.de/

    Verstetigung Hygiene

    Das Evangelische Klinikum Bethel wurde mit dem Siegel "Qualität und Transparenz" durch die Interreg Deutschland Nederland ausgezeichnet.

    https://www.deutschland-nederland.eu/ _blank