Schlaganfall-Lotsen: Liz Mohn und Elke Büdenbender besuchen Bethel
Deutschlands First Lady Elke Büdenbender besuchte jetzt gemeinsam mit Liz Mohn, Präsidentin der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe, und Vorständin Sylvia Strothotte das Evangelische Klinikum Bethel (EvKB). Die Ehefrau von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ist seit 2023 Mitglied des Kuratoriums der Schlaganfall-Hilfe. In Bethel informierte sie sich über die Arbeit der Schlaganfall-Lotsen.
Liz Mohn (2.von links) und Elke Büdenbender mit dem Bethel-Vorstandänden Pastor Dr. Bartolt Haase (links) und Christoph Nolting.
Empfangen wurden die Gäste durch die Bethel-Vorstände Pastor Dr. Bartolt Haase und Christoph Nolting, EvKB-Geschäftsführer Dr. Matthias Ernst sowie die Klinikdirektoren Univ.-Prof. Dr. Eckard Hamelmann und Univ.-Prof. Dr. Wolf-Rüdiger Schäbitz. Das EvKB ist enger und langjähriger Partner der Schlaganfall-Hilfe in den Lotsenprojekten.
Mehr Unterstützung in der Nachsorge erforderlich
Die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe forciert die Einführung von Patientenlotsen in das Gesundheitssystem. Sie sollen chronisch kranke Patienten durch das erste Jahr der Erkrankung begleiten, bis deren Versorgung bestmöglich geregelt ist. Eine bundesweite Befragung der Stiftung hat ergeben, dass 70 Prozent der Schlaganfall-Patienten sich in der häuslichen Nachsorge nicht ausreichend versorgt fühlen.
Corinna Berger-Niemeyer und Dorothe Spieker begleiten als Schlaganfall-Lotsinnen am EvKB Patientinnen und Patienten. Im Gespräch mit Elke Büdenbender und Liz Mohn machten sie deutlich, dass neben vielen medizinischen Fragen häufig auch soziale und rechtliche Herausforderungen zu bewältigen sind. „Damit sind viele Betroffene und Angehörige in dieser Situation überfordert“, erklärten die beiden.
„First Lady“ unterstützt Patientenlotsen
Der neunjährige Niklas zeigt Elke Büdenbender (links), Sylvia Strothotte (Mitte) und seiner Mutter Angela sein liebstes Hobby: Basketball.
Elke Büdenbender zeigte sich beeindruckt von der Arbeit der Lotsinnen. „Sie erfüllen eine Funktion, die bisher in unserem System fehlt, und unterstützen Menschen in einer
Situation, in der sie mit vielen Herausforderungen allein dastehen“, sagte die Ehefrau von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Gemeinsam mit Liz Mohn unterstützt sie das Bestreben der Stiftung, Patientenlotsen fest im Gesundheitssystem zu verankern.
Die Schlaganfall-Hilfe hat in Deutschland auch Schlaganfall-Kinderlotsen etabliert. „Immer noch wissen zu wenige Menschen, dass auch Kinder einen Schlaganfall erleiden können“, erklärte Liz Mohn. „Wir setzen uns für die betroffenen Familien ein.“ Philip Rüffel ist Kinderlotse im Kinderzentrum Bethel und betreut junge Patientinnen und Patienten in ganz Westdeutschland. Er berichtete gemeinsam mit Familie Allmann aus Gütersloh über die großen Herausforderungen, die ein kindlicher Schlaganfall mit sich bringt. Der heute 9-jährige Niklas erlitt einen solchen bereits bei seiner Geburt.
Kinderlotse hilft betroffener Familie
„Kinder wie Niklas fallen in unserer Gesellschaft häufig durchs Netz“, erklärte seine Mutter Angela Allmann. „Manchen Regel-Anforderungen sind sie nicht gewachsen, doch in Förderangeboten sind sie unterfordert.“ Niklas hat trotz großer Entwicklungsverzögerungen erstaunlich viele Dinge gelernt, spielt Basketball mit seiner gelähmten Hand und macht regelmäßig Judo. Er besucht eine Regel-Grundschule, benötigt dabei jedoch Hilfe. Kinderlotse Philip Rüffel unterstützt die Familie dabei.
Mehr als zwei Stunden Zeit nahmen sich Elke Büdenbender und Liz Mohn für die Gespräche. Zum Ende des Besuchs bedankten sie sich herzlich bei den Lotsen für deren Einsatz. „Sie sind Kümmerer mit Herz und viel Verstand“, sagte Liz Mohn. „Menschen wie Sie brauchen wir in unserem Gesundheitssystem.“
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Kinderzentrum
Kinder sind keine kleinen Erwachsenen. Mit diesem Bewusstsein bietet das Kinderzentrum im Evangelischen Klinikum Bethel (EvKB) das gesamte Spektrum für junge Patientinnen und Patienten im Alter von 0 bis 18 Jahren. Ob Erkrankung oder Verletzung, ob akut oder chronisch, ob körperlich (somatisch) oder psychiatrisch – für sämtliche medizinischen Erfordernisse bieten wir mit unseren ambulanten, teilstationären und stationären Angeboten das individuell passende Behandlungskonzept. Sowohl für eine geplante Behandlung als auch für den Notfall sind wir in jedem Fall Ihre kompetente Anlaufstelle. Dafür vertrauen uns Eltern, Kinder und Jugendliche in Bielefeld und weit darüber hinaus.
Alles für die Kindergesundheit!
Die Universitätsklinik für Kinder- und Jugendmedizin in Bethel ist eine der größten Kinderkliniken Deutschlands. Hier werden jährlich mehr als 10.000 pädiatrische Patientinnen und Patienten vollstationär bzw. teilstationär in allen Bereichen der Kinderheilkunde behandelt und über 20.000 Patienten in den Spezialambulanzen behandelt und geschult. Das erfahrene Ärzte- und Pflegepersonal der Kinderchirurgie und Kinder- und Jugendurologie ist spezialisiert auf Neugeborene, Kleinkinder, Schulkinder und Jugendliche – also auf jede Phase im Wachstumsprozess. Die Kinderradiologie liefert bildgebende Diagnostik, so dass Erkrankungen und Verletzungen präzise abgeklärt werden können. Die Kinderanästhesiologie ist darauf spezialisiert, junge Patienten vor, während und nach einer Operation zu versorgen. Über 2.000 Narkosen werden hier pro Jahr betreut. Die Notaufnahme Kinderzentrum (NoKi) ist die erfahrene und vertrauensvolle Anlaufstelle für Notfälle und betreut über 20.000 junge Patienten pro Jahr. Eine enge Kooperation besteht außerdem mit der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie. Die Klinik bietet ambulante, tagesklinische und stationäre Diagnostik, Beratung und Therapie für Kinder und Jugendliche aus dem Raum Bielefeld bis zum 18. Lebensjahr für das gesamte Gebiet der Kinder- und Jugendpsychiatrie an.
Gemeinsam sind wir für junge Patientinnen und Patienten da!
Das bunte neue Kinderzentrum stellt sich vor.
Nach vier Jahren Bauzeit ist das neue Kinderzentrum Bethel fertig. Entstanden ist eine Leuchtturmklinik mit Strahlkraft, eine Klinik, die eine optimale Versorgung von Kindern und Jugendlichen bietet, eines der modernsten Kinderkrankenhäuser Deutschlands, zur Hälfte finanziert aus Spenden. In den Herbstferien wird umgezogen.
Bilder, Videos und Podcasts: Hier haben wir die wichtigsten und schönsten Infos zusammengestellt.
Fakten
Das Kinderzentrum im Überblick:
- 146 Betten
- 10.000 Patienten im Jahr stationär und in Tageskliniken
- 25.000 Patienten im Jahr in der Notaufnahme Kinderzentrum (NoKi)
- 20.000 Patienten im Jahr in Spezialsprechstunden
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