Geprüfte Qualität für kranke Gefäße: Gefäßzentrum im EvKB bleibt verlässliche Adresse für Patienten in OWL
Das Gefäßzentrum am EvKB – Evangelisches Klinikum Bethel – ist erneut von der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin (DGG) und der Deutschen Röntgengesellschaft (DRG) zertifiziert worden, als einziges seiner Art in Ostwestfalen-Lippe (OWL). Für Patientinnen und Patienten aus der Region bedeutet das: Sie finden hier eine verlässliche, geprüfte, fachübergreifende Versorgung bei Erkrankungen der Arterien, Venen und im Bereich der Dialyseshunt-Chirurgie, von der ersten Diagnostik bis zur hochspezialisierten Therapie.
Freuen sich über die erneute Zertifizierung des Gefäßzentrums am EvKB: Dr. Burkhard Feidicker, Chefarzt der Klinik für Gefäßmedizin (rechts), Prof. Dr. Günther Wittenberg, Chefarzt des Instituts für diagnostische und interventionelle Radiologie (links), und Manuela Görzen, Pflegerische Klinikleitung der Klinik für Gefäßmedizin.
Behandelt werden im Gefäßzentrum unter anderem Durchblutungsstörungen der Beine, Verengungen der Halsschlagader, Aussackungen der Hauptschlagader, Krampfadern, Thrombosen, chronische Wunden und das diabetische Fußsyndrom. Je nach Erkrankung stehen konservative Verfahren ohne Operation, minimalinvasive Katheterbehandlungen, moderne endovaskuläre Eingriffe und offene gefäßchirurgische Operationen zur Verfügung.
„Das Ziel ist immer, gemeinsam mit den Patientinnen und Patienten die individuell sinnvollste und möglichst schonende Behandlung zu wählen. Für die Betroffenen ist entscheidend, dass sie schnell Klarheit bekommen und nicht zwischen verschiedenen Stellen hin- und hergeschickt werden“, sagt Dr. Burkhard Feidicker, Chefarzt der Klinik für Gefäßmedizin des EvKB im Johannesstift. „Im zertifizierten Gefäßzentrum bündeln wir Diagnostik, Beratung und Therapie. So können wir für jede Patientin und jeden Patienten das passende Vorgehen entwickeln – konservativ, interventionell oder operativ.“
Eine besondere Stärke des Gefäßzentrums ist die enge Zusammenarbeit der Gefäßmedizin mit dem Institut für diagnostische und interventionelle Radiologie. Moderne Bildgebung macht Gefäßveränderungen sichtbar; viele Engstellen oder Verschlüsse können heute über Katheterverfahren behandelt werden. „Minimalinvasive Eingriffe sind für viele Patientinnen und Patienten eine große Chance, weil sie den Körper oft weniger belasten“, sagt Prof. Dr. Günther Wittenberg, Chefarzt des Instituts für diagnostische und interventionelle Radiologie. „Wichtig ist aber die sorgfältige gemeinsame Entscheidung, welche Therapie im Einzelfall den größten Nutzen bringt.“
Auch die Pflege ist ein zentraler Teil dieser Versorgungsqualität. Manuela Görzen, Pflegerische Klinikleitung in der Gefäßmedizin, betont: „Viele unserer Patientinnen und Patienten kommen mit Schmerzen, Wunden oder Einschränkungen im Alltag zu uns. Gute Pflege bedeutet, sie sicher durch Diagnostik und Behandlung zu begleiten, Wunden fachgerecht zu versorgen, Mobilität zu fördern und Ängste ernst zu nehmen.“
Die Zertifizierung durch DGG und DRG prüft unter anderem personelle, apparative und therapeutische Standards. Dazu gehören strukturierte Abläufe, moderne Diagnostik, nachweisbare Behandlungserfahrung und die verbindliche Zusammenarbeit mehrerer Fachrichtungen. Das Gefäßzentrum am EvKB gehört zu derzeit nur 85 fachgesellschaftlich zertifizierten Angeboten dieser Art bundesweit und ist das einzige seiner Art in Ostwestfalen-Lippe. Das EvKB ist Teil des Universitätsklinikums OWL der Universität Bielefeld.
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Allgemeine Nachrichten
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Zentrum für Allgemein-, Gefäß-, Thorax- und Viszeralchirurgie Bielefeld
Herzlich Willkommen!
Wir bieten in unserem Zentrum für Allgemein-, Gefäß-, Thorax- und Viszeralchirurgie (AGTV) interdisziplinäre chirurgische Therapie, insbesondere dann, wenn mehrere Bereiche des Körpers betroffen sind. Von der geplanten Operation bis in die Notfallversorgung profitieren Sie von unserem gemeinsamen Spezialwissen. Mehr als 2.800 Patientinnen und Patienten pro Jahr versorgen wir auf diese Weise während eines stationären Aufenthalts. Ob Brustraum, Bauchhöhle oder Blutgefäße – bei uns finden Sie durch die enge Zusammenarbeit unserer Teams höchste Kompetenz bei der chirurgischen Behandlung gutartiger, bösartiger und entzündlicher Erkrankungen.
Lehre und Weiterbildung
Unsere Zusammenarbeit ermöglicht eine umfassende und fundierte Lehre unserer Studierenden sowie Ausbildung unserer Kolleginnen und Kollegen in chirurgischer Weiterbildung zu exzellenten Ärztinnen und Ärzten.
Der Zusammenschluss dreier klassischer Bereiche der Chirurgie ermöglicht uns ein umfassendes und vielfältiges Angebot für die Lehre sowie Aus- und Weiterbildung von Assistenzärztinnen und -ärzten und Pflegekräften. Personelle Grundlage der ärztlichen Ausbildung in unserem Zentrum ist die Zusammensetzung unseres Ärztlichen Teams, bestehend aus
- 3 Chefärzten
- 3 Habilitierten (davon 2x apl-Professuren)
- 14 Promovierten (Dr. med.)
- 31 Approbierten Ärztinnen und Ärzten
- 12 Oberärztinnen und -ärzten
- 21 Fachärztinnen und -ärzten
- 16 Assistenzärztinnen und -ärzten
Weiterbildung für Ärztinnen und Ärzte
Wir bieten auf der Basis der bestehenden Weiterbildungsermächtigungen unseres Zentrums
- 24 Monate Basisweiterbildung (common trunc) Chirurgie
- 12 Monate Facharztweiterbildung Allgemeinmedizin
- 48 Monate Facharztweiterbildung Gefäßchirurgie
- 18 Monate Facharztzusatzweiterbildung Phlebologie
- 48 Monate Facharztweiterbildung Thoraxchirurgie
- 48 Monate Facharztweiterbildung Viszeralchirurgie
- 36 Monate Facharztzusatzweiterbildung Spezielle Viszeralchirurgie
Zentrumsleiter
Univ.-Prof. Dr. med.
Jan
Schulte am Esch
Direktor der Universitätsklinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie
Tel: 0521 772-77413
Stellvertretender Zentrumsleiter
Dr. med.
Morris
Beshay, FRCS
Chefarzt der Klinik für Thoraxchirurgie
Tel: 0521 772-77499
Stellvertretender Zentrumsleiter
Dr. med.
Burkhard
Feidicker
Chefarzt der Klinik für Gefäßmedizin
Tel: 0521 772-75122