EvKB in der Liste der besten 100 Krankenhäuser Deutschlands im „stern“ – EvKB als bestes Krankenhaus in OWL ausgezeichnet

Das Evangelische Klinikum Bethel (EvKB) gehört mit Platz 49 für das Magazin „stern“ zu den besten 100 Krankenhäusern Deutschlands und belegt damit die Spitzenposition in der Region OWL.

Das Magazin „stern“ hebt in seinem jährlichen Klinik-Ranking das EvKB für seine hochqualifizierte medizinische Versorgung in insgesamt 12 seiner Fachbereiche hervor und empfiehlt das Betheler Klinikum als nationale Top-Klinik in Deutschland. 

Die Auszeichnung basiert auf einer umfassenden Analyse durch das unabhängige Rechercheinstitut Minq (Munich Inquire Media). Dessen Team aus Ärzten, Journalisten und Datenbankspezialisten bewertet seit 25 Jahren Krankenhäuser anhand verschiedener Kriterien. Zu den wichtigsten Auswertungskriterien gehören die medizinische Qualität, Zertifikate von medizinischen Fachgesellschaften wie beispielsweise die von der Deutschen Krebsgesellschaften (DKG) ausgezeichneten Krebszentren, die Weiterempfehlung von niedergelassenen Ärzten und einweisenden Kliniken, die Patientenzufriedenheit, die Fachkompetenz der Mitarbeitenden sowie die Infrastruktur und Ausstattung der Kliniken. Das EvKB überzeugte in all diesen Bereichen.

Thorsten Kaatze, Vorsitzender der Geschäftsführung des Evangelischen Klinikums Bethel, freut sich über die Auszeichnung: „Diese Platzierung im ‚stern‘ ist eine große Anerkennung für die engagierte Arbeit unserer Klinik-Teams. Die Liste ist ein wertvoller Leitfaden für Patienten und niedergelassene Ärzte bei der Wahl des passenden Krankenhauses.“

„Wir sind stolz auf diese Auszeichnung und den verdienten Platz 1 in Ostwestfalen-Lippe, der unsere kontinuierliche Arbeit für die bestmögliche Versorgung unserer Patientinnen und Patienten in der Region und auch überregional bestätigt. Unser Ziel ist es, als Universitätsklinikum Bethel gemeinsam mit unseren Partner-Trägerhäusern im UK OWL-Verbund auch weiterhin höchste medizinische Standards zu setzen und innovative Behandlungskonzepte umzusetzen“, so Kaatze abschließend.

Das EvKB wurde in folgenden 12 Fachgebieten ausgezeichnet:

  • Depressionen
  • Psychosomatik
  • Leukämie
  • Urologie
  • Prostatakrebs
  • Gefäßmedizin
  • Endoprothethik
  • Kinderchirurgie
  • Angststörungen
  • Hirntumore
  • Risikogeburten
  • Rhythmologie
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Pflege

Von der Aufnahme in unser Krankenhaus bis zur Entlassung sind die pflegerischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die ersten Ansprechpartner für unsere Patienten und ihre Angehörigen. Handlungskompetenz, Verantwortung und Zuverlässigkeit sind für die Qualität unserer pflegerischen Arbeit ebenso von Bedeutung wie Menschlichkeit, Einfühlungsvermögen und unser christliches Menschenbild. Damit leistet die Pflege einen wichtigen Beitrag, um unsere Patienten zu versorgen.

1.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind im EvKB in der Gesundheits- und Krankenpflege tätig. Sie verfügen über eine hohe Handlungskompetenz für die jeweiligen Bereiche des Krankenhauses. Darüber hinaus werden speziell ausgebildete Pflegekräfte den Anforderungen zum Beispiel auf den Intensivstationen, in der Psychiatrie oder im Kinderzentrum gerecht.

Organisation der Pflege

Der Arbeitsbereich der Pflege muss auf neue wissenschaftliche Erkenntnisse, auf politische Neuerungen und gesellschaftlichen Wandel reagieren. Deshalb wurden an allen Standorten des EvKB die Stabstellen der Pflegeentwicklung eingeführt. An einer Vielzahl von Projekten sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pflege direkt oder indirekt beteiligt, um neue Wege auszuloten oder Optimierungsmöglichkeiten der pflegerischen Versorgung zu ermitteln.

Zurzeit wird im EvKB das Konzept der Primären Pflege etabliert. Dabei wird jedem Patienten nach Möglichkeit eine primäre Pflegekraft zugeteilt, die vom Tag seiner Aufnahme bis zu seiner Entlassung für seine pflegerische Versorgung verantwortlich ist. Mit dem Übergabegespräch am Patientenbett wird bezweckt, dass der Patient aktiv am Versorgungsprozess beteiligt wird. Dadurch wird ein unmittelbarer Informationsaustausch zwischen Pflegenden und Patienten sichergestellt. Ähnlich dem Übergabegespräch am Patientenbett gestaltet sich die Pflegevisite. Allerdings findet diese nicht täglich statt und wird vorwiegend bei Patienten mit komplexen Problem- und Versorgungslagen durchgeführt.

Primäre Pflege bedeutet, dass jedem Patienten im Zeitraum von der Aufnahme bis zur Entlassung nach Möglichkeit eine primäre Pflegekraft (PPK) persönlich zugeordnet wird, die für die pflegerische Planung und Versorgung zuständig ist. Dieses Konzept wird zurzeit im EvKB etabliert.

Ziele primärer Pflege sind:

  • klare Zuständigkeit und Kontinuität
    Der Patient wird über seinen gesamten Krankenhausaufenthalt von einer ihm namentlich bekannten primären Pflegekraft (PPK) begleitet. Die PPK plant gemeinsam mit dem Patienten Pflegemaßnahmen, die auf seine individuellen Bedürfnisse angepasst sind. Die PPK ist für seinen gesamten Pflegeprozess zuständig. In Abwesenheit der PPK übernimmt eine andere Pflegekraft deren Aufgaben und führt die geplanten Pflegemaßnahmen weiter.
  • optimale Koordination
    Bei der PPK laufen alle Informationen, die die Versorgung des Patienten betreffen, zusammen (zum Beispiel zur Untersuchung, zu therapeutischen Maßnahmen oder zur Entlassung). Sie koordiniert das Netzwerk aller an der Versorgung beteiligten Berufsgruppen. Dies betrifft sowohl Angebote innerhalb als auch außerhalb des Krankenhauses.

In vielen Bereichen der EvKB-Standorte Gilead I und Johannesstift findet die Mittagsübergabe des Pflegepersonals nicht im Dienstzimmer, sondern gemeinsam mit dem Patienten am Krankenbett statt. Dabei werden Informationen zu Krankheits- und Pflegeverlauf unter der aktiven Beteiligung des Patienten ausgetauscht. Das Übergabegespräch am Patientenbett stellt für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pflege eine gute Möglichkeit dar, gemeinsam mit dem Patienten den Erfolg des bisherigen Versorgungsprozesses zu überprüfen und diesen gegebenenfalls anzupassen.

Ziele:

  • aktive Beteiligung des Patienten an seinem Versorgungsprozess
  • gesicherter Informationsaustausch zwischen Pflege und Patient
  • zeitnahe Klärung von Fragen

Die Pflegevisite ist ein Qualitätsinstrument und dient der Abstimmung des Pflegeprozesses. Dabei wird der Patient von Pflegenden aufgesucht und sein Pflegeprozess gemeinsam mit ihm besprochen. Im Gegensatz zum „Übergabegespräch am Patientenbett“ findet die Pflegevisite nicht bei allen Patienten und täglich statt, sondern sie wird vorwiegend bei Betroffenen mit komplexen Problem- oder Versorgungslagen durchgeführt. Inhalte der Pflegevisite sind die Benennung konkreter Pflegeprobleme und Ressourcen sowie die Vereinbarung von Pflegezielen. Teilnehmer an der Pflegevisite sind in der Regel die verantwortliche Pflegekraft, die pflegerische Abteilungsleitung und ein Pflegeexperte.

Ziele

  • Überprüfung der Pflegeplanung und Pflegedokumentation
  • Überprüfung des Pflegezustands und der Patientenzufriedenheit
  • Einhaltung hausinterner Verfahrensanweisungen und fachbereichsbezogener Richtlinien
  • Evaluation der Pflegeplanung und der pflegerischen Maßnahmen

Auf einigen Stationen wird die Pflegevisite bereits erfolgreich umgesetzt, zukünftig wird sie im gesamten EvKB eingeführt.

In vielen Kliniken des Evangelischen Klinikums Bethel (EvKB) beteiligen sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pflege an interdisziplinären Behandlungskonferenzen. In diesen reflektierenden und koordinierenden multiprofessionellen Gesprächsrunden können sie wichtige Eindrücke und Einschätzungen in die Diskussion über die weitere Behandlung und Versorgung einbringen.

In der Abteilung für Allgemeine Psychiatrie I der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie wurde die interdisziplinäre Behandlungskonferenz im Jahr 2010 eingeführt. An dieser nimmt der Patient selbst, die primäre Pflegekraft, sein fallverantwortlicher Arzt, Psychologe und bei Bedarf Angehörige und Mitarbeiter weiterer Berufsgruppen teil.

Ausbildung in der Pflege

Einarbeitung mit Konzept!

Unsere Auszeichnungen

Stern

Das Wochenmagazin “stern” zeichnet das EvKB als eines der besten 100 Krankenhäuser Deutschlands aus. Das EvKB belegt in der Liste die Spitzenposition in der Region OWL.

Mehr erfahren

Auszeichnung Selbsthilfefreundliches Krankenhaus

Das Evangelische Klinikum Bethel wurde vom Netzwerk Selbsthilfefreundlichkeit und Patientenorientierung im Gesundeheitswesen als „Selbsthilfefreundliches Krankenhaus" ausgezeichnet.

https://www.selbsthilfefreundlichkeit.de/

Qualitätssiegel MRSA

Für ihre Maßnahmen gegen die Verbreitung multiresistenter Erreger (MRE) sind das Evangelische Klinikum Bethel (EvKB) und das Krankenhaus Mara vom MRE-Netzwerk Nordwest mit dem Qualitätssiegel MRSA (Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus) ausgezeichnet worden. Das Siegel wird nur an Krankenhäuser vergeben, die in 10 verschiedenen Qualitätszielen zur Verhinderung der Verbreitung von MRSA punkten.

Aktion Saubere Hände Gold

Mit dem Gold-Zertifikat für die Jahre 2024 und 2025 hat das Evangelische Klinikum Bethel die höchste Auszeichnung der "Aktion saubere Hände" für Maßnahmen zur Krankenhaushygiene erhalten.

https://www.aktion-sauberehaende.de/ash/ash/

Zertifikat Kununu Top Company 2025

Das Evangelische Klinikum Bethel und das Krankenhaus Mara wurden von der Arbeitgeber-Bewertungsplattform Kununu mit dem Top Company Siegel ausgezeichnet. Nur ca. 5 Prozent der Unternehmen in Deutschland erhalten das Siegel, das auf unabhängigen Bewertungen von Mitarbeitenden basiert.

Ausgezeichnet Familienfreundlich

Die Stadt Bielefeld und das Lokale Bündnis für Familien haben dem Evangelischen Klinikum Bethel und dem Krankenhaus Mara das Prädikat “Ausgezeichnet Familienfreundlich" verliehen. Die Auszeichnung stellt eine besondere Wertschätzung für Unternehmen dar, die ihre Mitarbeitenden in den Mittelpunkt stellen und sich für eine familienfreundliche Personalpolitik stark machen.