menschlich. führend. kompetent.
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Die Lunge ist unser Umweltorgan. Mehr als 15.000 Liter Luft filtert sie täglich. Wir helfen effektiv bei Krankheiten von Lunge und Bronchien – damit Sie wieder aufatmen können.

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Die Lunge ist unser Umweltorgan. Mehr als 15.000 Liter Luft filtert sie täglich. Wir helfen effektiv bei Krankheiten von Lunge und Bronchien – damit Sie wieder aufatmen können.

Thoraxchirurgie

Herzlich willkommen in unserer Klinik!

Ganz gleich welche Erkrankung im Einzelnen vorliegt: Betroffene wünschen sich eine moderne und optimale medizinische Versorgung mit kompetenten und einfühlsamen Ansprechpartnern. Das bieten wir Ihnen in unserer Klinik für Thoraxchirurgie. Hier sind wir auf die Behandlung von Erkrankungen der Lunge und der Brustkorborgane spezialisiert. Unser erfahrenes Team verliert vor, während und nach der Operation nie Ihre Sicherheit und Lebensqualität aus den Augen. Damit Sie wieder unbeschwert und frei durchatmen können.

Die Klinik ist Teil des ersten fachübergreifenden Lungenzentrums in Ostwestfalen-Lippe. Hier arbeiten Thoraxchirurgen bei der Diagnose und Behandlung Hand in Hand mit Pneumologen und Onkologen – immer auf dem neuesten Stand der Wissenschaft. Diese Kombination ermöglicht kurze Wege, eine Vielzahl modernster Behandlungsmethoden und eine optimale Behandlungsqualität.

Schwere Muskelschwäche (Myasthenia gravis)

Myasthenia gravis bedeutet schwere Muskelschwäche. Kennzeichen der Erkrankung ist eine Muskelschwäche, die belastungsabhängig ist, und die sich in Ruhe wieder bessert. Zu Beginn klagen viele Patienten, vor allem im Laufe des Tages und wenn sie müde sind, über Sehstörungen, vornehmlich Doppelbilder und eine Müdigkeit der Oberlider, so dass die Augen schließlich ungleich weit auf sind. Diese zunächst auf die Augen beschränkte Muskelschwäche kann sich schließlich auf andere Muskelgruppen, so die Sprech-, Schluck- und mimische Muskulatur, ausbreiten. In schweren Fällen kann die gesamte Willkürmuskulatur einschließlich der Atmungsmuskeln betroffen sein. Diese Patienten klagen dann über ein Schweregefühl des Kopfes, über Atemnot bei Belastung und eine zunehmende Schwäche beim Treppensteigen oder auch nur Haarwaschen und kurze Arbeiten mit erhobenen Armen. 

Die Erkrankung kann in jedem Lebensalter auftreten. Frauen erkranken früher und oft schwerer. Männer häufig im 4. Lebensjahrzehnt. Man schätzt die Häufigkeit auf etwa einen Erkrankten pro 10.000 Personen. Die Erkrankung ist nicht ansteckend. Die Vererbung ist gering. Mehrere Kranke in einer Familie sind außerordentlich selten.

Diagnose

Die Diagnostik wird durch Neurologen durchgeführt, denen heute verschiedene klinische und biochemische Tests zur Verfügung stehen.

  • Tensilon-Test: Eine einfache Injektion eines Medikamentes in eine Vene, wonach sich die Beschwerden innerhalb von Sekunden schnell für kurze Zeit deutlich bessern
  • Simulation und Nachweis der schnellen Ermüdbarkeit der Muskulatur durch spezielle Nervenreizungen (Elektromyographie, Einzelfaserelektromyographie)
  • Nachweis und Bestimmung der Höhe der Antikörper im Blut

Therapie

  1. Symptomatische Therapie durch Medikamente
  2. Immunsuppressive Medikamente
  3. Blutaustauschbehandlung
  4. Immunmodulation mit Immunglobulinen
  5. Chirurgische Therapie durch Entfernen der Thymusdrüse

Entfernen der Thymusdrüse (Thymektomie)

Die Thymektomie hat einen festen Platz im therapeutischen Regime der Myasthenie gefunden. Zahlreiche Studien dokumentieren einen günstigen Effekt der Thymektomie auf den Krankheitsverlauf. Das dies jedoch nicht auf alle Betroffenen zutrifft, sollte die Thymektomie nicht als isolierte Maßnahme ohne Einbeziehung konservativer Therapieeinsätze gesehen werden.

Weiterführende Informationen

http://www.dmg-online.de/therapie/thymektomie/

https://www.krebshilfe.de/

https://www.krebsgesellschaft.de/

https://www.dkfz.de/de/index.html

https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/abstract/10.1055/s-0033-1360304

https://edoc.ub.uni-muenchen.de/15805/1/Kufner_Marina.pdf

Kontakt

Klinik für Thoraxchirurgie

Haus Gilead I
Burgsteig 13
33617 Bielefeld

Tel: 05 21 - 772 7 74 99
Tel: 05 21 - 772 7 74 99
Fax: 05 21 - 772 7 74 98

guelden.deniz@evkb.de

Chefarzt

Dr. med.
Morris Beshay, FRCS

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Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V.

Das Evangelische Klinikum Bethel ist Mitglied im Aktionsbündnis Patientensicherheit, um unseren Patienten eine größtmögliche Sicherheit bei ihrer Behandlung zukommen zu lassen.

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Verstetigung Hygiene

Das Evangelische Klinikum Bethel wurde mit dem Siegel "Qualität und Transparenz" durch die Interreg Deutschland Nederland ausgezeichnet.

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