Unfallchirurgie und Orthopädie: EvKB erneut als Spezialklinik für Schwerstverletzte bestätigt
AKTUELLES
Univ.-Prof. Dr. Thomas Vordemvenne leitet seit 2014 die Universitätsklinik für Unfallchirurgie und Orthopädie am EvKB. 2022 wurde er von der Medizinischen Fakultät OWL der Universität Bielefeld zum Professor für das Fach Unfallchirurgie ernannt. Mit seiner fachlichen Qualifikation verantwortet Vordemvenne die Zulassung des Klinikums zum Schwerstverletztenartenverfahren (SAV). Foto: Mario Haase
Unfallchirurgie und Orthopädie: EvKB erneut als Spezialklinik für Schwerstverletzte bestätigt

Das Evangelische Klinikum Bethel (EvKB) ist erneut vom Spitzenverband der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) als Klinik für das…

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Tag der gesunden Ernährung am 7. März – Lebergesunde Ernährung: „Die Fettleber gehört zu den Volkskrankheiten“
AKTUELLES
Prof. Dr. med. Martin Krüger, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin und Gastroenterologie im EvKB
Tag der gesunden Ernährung am 7. März – Lebergesunde Ernährung: „Die Fettleber gehört zu den Volkskrankheiten“

Man ist, was man isst, besagt ein Sprichwort. Prof. Dr. med. Martin Krüger aus dem EvKB – Evangelisches Klinikum Bethel – erklärt, warum es im Fall…

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NRW-Ministerpräsident besuchte Bethel – Hendrik Wüst im Haus Sophia und Kinderzentrum Bethel
AKTUELLES
Ministerpräsident Hendrik Wüst besuchte das Projekt „Gemeinsam wachsen. Zusammen WIRken.“ des Evangelischen Klinikums Bethel, das von der Liz Mohn Stiftung gefördert wird. Das Bild zeigt v.l.n.r.: Christoph Nolting (stellv. Vorstandsvorsitzender der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel), Ministerpräsident Hendrik Wüst, Stifterin Liz Mohn, Pastor Dr. Bartolt Haase (Vorsitzender des Vorstands der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel) und Jörg-Uwe Goldbeck (Verwaltungsratsvorsitzender der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel). Kai Uwe Oesterhelweg
NRW-Ministerpräsident besuchte Bethel – Hendrik Wüst im Haus Sophia und Kinderzentrum Bethel

NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst war zu Gast in Bethel, um sich über das bundesweit einzigartige Hilfeprojekt „Gemeinsam wachsen. Zusammen WIRken“…

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Auszeichnung der Deutschen Krebsgesellschaft: Ostwestfälisches Lungenkrebszentrum zertifiziert
AKTUELLES
Nur ein Jahr nach Gründung des kooperativen Lungenzentrums bescheinigt die DKG die hohe Behandlungsqualität mit Zertifikat: v.l. Thorsten Kaatze, Dr. med. Morris Beshay, Chefarzt der Klinik für Thoraxchirurgie am EvKB, Univ.-Prof. Dr. med. Philipp Lepper, Prof. Dr. med. Axel von Bierbrauer und Maud Beste; Foto: Mario Haase, EvKB
Auszeichnung der Deutschen Krebsgesellschaft: Ostwestfälisches Lungenkrebszentrum zertifiziert

Eine gute Nachricht für Patientinnen und Patienten in OWL: Das kooperative Ostwestfälische Lungenkrebszentrum des EvKB – Evangelisches Klinikum Bethel…

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Seltenes Glück: Eineiige Drillinge im EvKB geboren
AKTUELLES
Mara und Max Deboer freuen sich dreifach. In ihren Armen halten sie Klara, Romy und Jette (v.l.n.r.). Fotos: Mario Haase
Seltenes Glück: Eineiige Drillinge im EvKB geboren

Manche Familien bekommen Nachwuchs. Andere bekommen gleich ein kleines Wunder. Und dann gibt es noch die Familie aus Bielefeld-Schildesche, die jetzt…

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Informationstag „Krebs in der Familie“: Mit Fachkompetenz und Menschlichkeit gegen Krebs
AKTUELLES
v.l.n.r.: Chefarzt Prof. Dr. med. Florian Weißinger, David Töws (Uni-Apotheke Bielefeld), Pflegerische Fachbereichsleitung der Onkologie im EvKB Robert Schwarz, Pflegerische Fachbereichsleitung der Inneren Medizin im EvKB Dorothea Baus, Onkologische Pflegeberatung im EvKB Christiane Schwarz, Theologischer Direktor im EvKB Pastor Philipp Katzmann, Jenny Wolff (Uni-Apotheke)
Informationstag „Krebs in der Familie“: Mit Fachkompetenz und Menschlichkeit gegen Krebs

Bei der Veranstaltung für Betroffene und Angehörige des EvKB – Evangelisches Klinikum Bethel – und der Uni-Apotheke Bielefeld am Samstag (7.2.)…

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Neue Radiosendung aus Bielefeld: „Tigerstark mit Sammy“ erklärt Kindern das Kinderzentrum Bethel
AKTUELLES
Auf Entdeckungstour im Kinderzentrum Bethel: (v.l.) Die Juniorreporterinnen und -reporter Philipp, Elsa, Anton und Rosa. Foto: Manuel Bünemann
Neue Radiosendung aus Bielefeld: „Tigerstark mit Sammy“ erklärt Kindern das Kinderzentrum Bethel

Radio Bielefeld und das EvKB – Evangelisches Klinikum Bethel – starten eine neue Radioshow für die ganze Familie. Gestaltet wird sie von Kindern für…

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Kinderhospiztag 2026 „Sie müssen diesen Weg nicht allein gehen“
AKTUELLES
Das grüne Band als Zeichen der Solidarität: Tanja Gresing, Teamleitung Pflege und Stefan Schwalfenberg, Leitender Arzt Kinderpalliativteam „Der Weg nach Hause“, René Meistrell, Mareike Müller, Tanja Kirchner, Klinische Ethik, zuständig für Hospizkoordination im EvKB, Univ.-Prof. Dr. Eckard Hamelmann (v.l.n.r.).
Kinderhospiztag 2026 „Sie müssen diesen Weg nicht allein gehen“

Wenn ein Kind lebensverkürzend erkrankt, gerät das Leben der ganzen Familie aus dem Gleichgewicht. Zum bundesweiten Tag der Kinderhospizarbeit am 10.…

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EvKB prägt bundesweit erste Leitlinie zum Delir im höheren Lebensalter maßgeblich mit: Verlässlicher Standard für Prävention, Diagnostik und Therapie des Delirs
AKTUELLES
EvKB prägt bundesweit erste Leitlinie zum Delir im höheren Lebensalter maßgeblich mit: Verlässlicher Standard für Prävention, Diagnostik und Therapie des Delirs

Das EvKB – Evangelisches Klinikum Bethel – in Bielefeld hat maßgeblich an der Entwicklung der ersten S3-Leitlinie zum Thema Delir im höheren…

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Universitätsmedizin: Neuer Klinikdirektor für Psychiatrie und Psychotherapie am EvKB
AKTUELLES
Thorsten Kaatze, Prof.'in Dr. Claudia Hornberg, Dekanin der Medizinischen Fakultät OWL der Universität Bielefeld, Univ.-Prof. Dr. Dr. Udo Dannlowski und Prof. Dr. Angelika Epple, Rektorin der Universität Bielefeld (v.l.n.r.). Foto: Manuel Bünemann
Universitätsmedizin: Neuer Klinikdirektor für Psychiatrie und Psychotherapie am EvKB

Univ.-Prof. Dr. Dr. Udo Dannlowski übernimmt zum 1. Januar 2026 die Ärztliche Leitung der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie am…

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Sicherstellung der ADAC-Luftrettung in Rheine: EvKB übernimmt ab 2026 ärztliche Besetzung
AKTUELLES
Sicherstellung der ADAC-Luftrettung in Rheine: EvKB übernimmt ab 2026 ärztliche Besetzung

Das EvKB – Evangelisches Klinikum Bethel – übernimmt ab dem 1. Januar 2026 die ärztliche Besetzung der ADAC-Luftrettungsstation Rheine. Nach dem Ende…

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Europaweite Standards für Hirntumor-Operationen: EvKB-Neurochirurg gestaltet internationale Richtlinie maßgeblich mit
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Spielt eine wichtige Rolle bei der Entwicklung einer internationalen Richtlinie für Hirntumor-Operationen: Neurochirurg Univ.-Prof. Dr. Matthias Simon; Foto: Mirco Menebröcker
Europaweite Standards für Hirntumor-Operationen: EvKB-Neurochirurg gestaltet internationale Richtlinie maßgeblich mit

Mit einer neuen europäischen Richtlinie zur operativen Behandlung von Gliomen liegen klare fachliche Empfehlung vor, wie viel Tumorgewebe bei diesen…

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Versorgungslücken bei postinfektiösen Erkrankungen: Jürgen Dusel fordert schnelles Handeln
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Im Gespräch: Jürgen Dusel mit Nicole Wockenfuß, Dr. Jeremy Schmidt und Bennet Wockenfuß (v. l.).
Versorgungslücken bei postinfektiösen Erkrankungen: Jürgen Dusel fordert schnelles Handeln

Der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Jürgen Dusel, hat sich bei einem Besuch im Kinderzentrum des EvKB…

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Einsamkeit bei Kindern und Jugendlichen: Liz Mohn Stiftung und Bethel starten bundesweit einzigartiges Hilfeprojekt
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Liz Mohn besuchte das Haus Sophia mit Bethels Vorstandsvorsitzendem Pastor Ulrich Pohl (l.) und Thorsten Kaatze, dem Vorsitzenden Geschäftsführer des Evangelischen Klinikums Bethel. Foto: Jan Voth / Liz Mohn Stiftung
Einsamkeit bei Kindern und Jugendlichen: Liz Mohn Stiftung und Bethel starten bundesweit einzigartiges Hilfeprojekt

„Was habt ihr heute gemacht?“, fragt Liz Mohn. „Schnitzeljagd!“, lautet die Antwort aus der Gruppe der vor ihr stehenden Kinder. Die Stifterin und…

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EvKB in der Liste der besten 100 Krankenhäuser Deutschlands im „stern“ – EvKB als bestes Krankenhaus in OWL ausgezeichnet
AKTUELLES
EvKB in der Liste der besten 100 Krankenhäuser Deutschlands im „stern“ – EvKB als bestes Krankenhaus in OWL ausgezeichnet

Das Evangelische Klinikum Bethel (EvKB) gehört mit Platz 49 für das Magazin „stern“ zu den besten 100 Krankenhäusern Deutschlands und belegt damit die…

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„Vierundzwanzigsieben“ – Neuer Klinik-Podcast aus Bielefeld: Mitarbeitende geben spannende Einblicke
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 Journalistin und Podcasterin Christina Scheuer und Pastor Philipp Katzmann
„Vierundzwanzigsieben“ – Neuer Klinik-Podcast aus Bielefeld: Mitarbeitende geben spannende Einblicke

Das Evangelische Klinikum Bethel (EvKB) und das Krankenhaus Mara in Bielefeld gehen mit einem neuen Podcast auf Sendung: „Vierundzwanzigsieben“ gibt…

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menschlich. führend. kompetent.
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Ihre Gesundheit liegt uns am Herzen. Deshalb bieten wir herausragende medizinische Leistungen und setzen unser Fachwissen und unsere Erfahrung dafür ein, dass Sie schnell wieder gesund werden. Dabei leben wir Toleranz und Menschlichkeit – jeden Tag.

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Ihre Gesundheit liegt uns am Herzen. Deshalb bieten wir herausragende medizinische Leistungen und setzen unser Fachwissen und unsere Erfahrung dafür ein, dass Sie schnell wieder gesund werden. Dabei leben wir Toleranz und Menschlichkeit – jeden Tag.

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Geschichte

Eine bewegte Geschichte prägt und macht stark. Wir sind Ihr verlässlicher Partner: mit unserer Erfahrung für Ihre Gesundheit.

Geschichte

Im Jahr 2005 fusionierten die evangelischen Krankenhäuser Gilead und Johannes-Krankenhaus zum EvKB. Auch das Krankenhaus Mara gehört zur Familie: Es ist eine Schwestergesellschaft des EvKB. Alle Häuser haben eine gemeinsame Geschäftsführung. Sie blicken auf eine lange und bewegte Geschichte zurück, die sich teilweise bis in die 1870er Jahre zurückverfolgen lässt.

Im historischen Überblick erfahren Interessierte nicht nur detailliert, welche Schwierigkeiten sich zum Beispiel bei der Grundsteinlegung von Gilead 1910 offenbarten, warum in den 1960er Jahren im Johannesstift die Ausbildung von männlichem Krankenpflegepersonal verstärkt gefördert wurde und welche entscheidenende Rolle das Krankenhaus Mara in der Anstaltsgeschichte bundesweit spielt. Neben den einzelnen Chronologien der Häuser bieten die Historischen Sammlungen der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel und des Ev. Johanneswerks einen unermesslichen Fundus an Quellen zur Krankenhaus- und Medizingeschichte der Häuser. Die Textsammlung lädt zu einer spannenden Reise in die Vergangenheit ein, die Zeugnis über den Wandel der Arbeit im Krankenhaus, der Medizin und der Pflege ablegt.

Weiterführende Informationen zur Geschichte

Am biblischen Ort Gilead, einem Gebirge, wuchsen Bäume, aus dessen Harz die Menschen Salbe gewannen.

Die ehemaligen Krankenanstalten Gilead sind gewachsen aus der Diakonissenanstalt Sarepta, dem evangelischen Mutterhaus Bethels. Sie waren ursprünglich Ausbildungskrankenhaus der Diakonissen. Bis in die 60er Jahre des vergangenen Jahrhunderts stellte Sarepta das weibliche Pflegepersonal für die Anstalt Bethel.

Chronologischer Überblick

1870 bis 1899

1872: Grundsteinlegung für das neue Mutterhaus
Pastor Friedrich von Bodelschwingh legte die Diakonissenanstalt "Sarepta" (hebr. Schmelzhütte) in unmittelbare Nähe der Rheinisch-Westfälischen Anstalt für Epileptische "Bethel" (hebr. Haus Gottes).

1874: Einweihung des neuen Mutterhauses Sarepta

1894: Einweihung des Isolierkrankenhauses "Rotes Kreuz"
Die Architektur des neuen Mutterhauses war für die Unterbringung Kranker mit ansteckenden Krankheiten ungeeignet. Die Platzmöglichkeiten außerdem beschränkt. Sarepta erhielt beim Bau eines separaten Isolierkrankenhauses am Königsweg finanzielle Unterstützung durch das Deutsche Rote Kreuz. Bis 1927 diente es als Isolierhaus.

1896: Eröffnung von "Gibeon"
Verlegung der Chirurgie in den Neubau zwischen Zionskirche und Mutterhaus.  Im Mutterhaus selbst wurden nur noch Patienten mit inneren Krankheiten behandelt.

1900 bis 1945

1912: Grundsteinlegung von "Gilead" (heute Gilead I)
Schon Ende 1908 beschloss der Vorstand Sareptas, ein neues Krankenhaus für eine Innere und Chirurgische Abteilung zu bauen. Durch Spendengelder war die Finanzierung des Neubaus weitgehend gesichert. Die eigentlichen Schwierigkeiten lagen in dem Erwerb der Baugenehmigung: Bedenken der Stadt Bielefeld, ein Krankenhausgebäude unterhalb der Sparrenburg könne das Landschaftsbild im Umfeld des Bielefelder Wahrzeichens schädigen, verzögerten den Baubeginn um mehrere Jahre.

1913: Einweihung des Krankenhauses Gilead
mit einer Inneren und einer Chirurgischen Abteilung

1914: Gilead behandelt Kriegsverletzte
300 Betten werden als Lazarett zur Verfügung gestellt.

1919: Einrichtung einer Wöchnerinnenstation
Sie wurde der Chirurgie zugeordnet. Die Zusammenfassung von Chirurgie und Gynäkologie wurde erst 1949 aufgrund neuer gesetzlicher Vorgaben aufgegeben.

1927: Einweihung von Samaria (später Gilead II) als Lungen- und Infektionshaus

1929: Einrichtung einer orthopädischen Abteilung
In Zusammenarbeit mit dem chirurgischen Bereich wurde 1929 eine orthopädische Abteilung eingerichtet, in der vorwiegend die Fußleiden der Schwestern und Angestellten  behandelt wurden.

1930: Bauliche Erweiterung von Gilead

1930: Augenstation in Gilead

1930: Hals-Nasen-Ohrenstation in Gilead
Die Ohrenklinik, wie die Station genannt wurde, war ursprünglich im damaligen Kinderheim untergebracht. In Gilead verfügte sie über 7 Zimmer mit 16 Betten, die gemeinsam mit der benachbarten Augenklinik genutzt wurde.

1930: Pathologisches Institut mit angegliedertem bakteriologisch-serologischen Labor in Gilead

1939: Einrichtung einer Lazarettstation

1944 und 1945: Physikalisch-Therapeutische Abteilung
Die Bäderabteilung "Höhensonne" wurde dafür entsprechend umgewandelt in eine physikalisch-therapeutische Abteilung. Hier fand sowohl die Nachbehandlung eines Teils der chirurgischen Patienten als auch die orthopädische Sprechstunde und Behandlung statt.

ab 1945: Beseitigung aller Kriegsschäden an Gilead und Samaria
Insgesamt dauerte es fast sieben Jahre, bis alle Schäden beseitigt und die ausgelagerten Stationen komplett wieder an ihren ursprünglichen Platz zurückkehren konnten.

1946 bis 1979

1959: Einweihung des neuen Ostflügels in Gilead

1969: Einrichtung eines Intensivzimmers in der Abteilung der Inneren Medizin

1970: Gilead I bis IV
Die Zuordnung der psychiatrischen Krankenhäuser "Daheim" und "Magdala" an die Krankenanstalten Sarepta wird auch namentlich erkennbar. Daheim wurde zu Gilead IV, Magdala zu Gilead III. Samaria nannte sich Gilead II. Das Stammhaus Gilead hieß folgerichtig Gilead I. In der ganzen Ortschaft Bethel verteilten sich nun die Häuser Gilead I bis IV.

1970: Einweihung der neuen Kapelle

1970: Aufbau einer anästhesiologischen Abteilung
Zwar hatte sich die Anästhesie in Deutschland schon ab 1953 zu einem eigenen Fachgebiet entwickelt, bis aber alle Kliniken eine entsprechende Abteilung vorhielten, dauerte es noch eine Weile. In Bielefeld besaßen das Städtische Krankenhaus und das Franziskus-Hospital bereits 1963 eine eigene Anästhesie. In Gilead blieb es dagegen gängige Praxis, dass die Abteilungen ihre Narkosen selber machten.

1972: 1. Kursus für Intensivmedizin für Schwestern und Pfleger

1972: Einrichtung der Dialysestation im Ostflügel

1974: Die Krankenanstalten Sarepta werden zur gGmbH

1977: Einweihung der Kinderklinik am Grenzweg

1977: Beginn der Ev. Krankenhaushilfe in Gilead
Die "grünen Damen" ziehen ins Haus.

1980 bis 2005

1985: Umbenennung in "Krankenanstalten Gilead gGmbH"
Neue Regelung der Gesellschafterbeteiligung, Aufteilung des Stammkapitals: 65 Prozent vBA Bethel, 25 Prozent Sarepta, 10 Prozent Nazareth.

1985: Entstehung des heutigen Kinderzentrums
Als eigenständige Disziplin zieht die Kinderchirurgie in die Kinderklinik. Sie gehörte bis dahin zur Allgemeinchirurgie. Am Grenzweg gab es bald Pläne, das Gebäude umzubauen. 1990 konnten diese Planungen realisiert und auch baulich ein Kinderzentrum geschaffen werden.

1985: Zusammenlegung der Psychiatrien von Sarepta und der vBA Bethel
Die vBAB übernahmen die Pflichtversorgung für die Stadt Bielefeld. Diesen Veränderungen passten sich auch die Strukturen in Bethel an. Das Haus "Morija" der Anstalt Bethel wurde mit den psychiatrischen Krankenhäusern Gilead III und IV, die zu den Krankenanstalten Gilead gehörten, zusammengelegt. Morija wird seitdem als Gilead IV bezeichnet.

2001: Verbund Ev. Krankenhäuser und Kliniken
Ev. Johanneswerk und die v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel gründeten den Verbund mit dem Ziel, ein diakonisches Angebot im Gesundheitswesen in der Region Bielefeld zu sichern.

2005: Evangelisches Krankenhaus Bielefeld
Fusion der Krankenanstalten Gilead gGmbH mit den Krankenanstalten Mara gGmbH und dem Ev. Johannes-Krankenhaus zum Evangelischen Krankenhaus Bielefeld gGmbH

2017: Evangelisches Klinikum Bethel 
Neuer Name: Aus dem Evangelischen Krankenhaus Bielefeld wird das Evangelische Klinikum Bethel. Die bekannte Abkürzung EvKB bleibt bestehen, auch bleibt das Klinikum eine gGmbH.

2020: Universitätsklinikum OWL
Das EvKB wird Teil des Universitätsklinikums OWL an der neuen Medizinischen Fakultät der Universität Bielefeld und bildet den Campus Bielefeld-Bethel. Auch das Krankenhaus Mara gehört kurze Zeit später dazu. 

2023: Neues Kinderzentrum Bethel
Mit dem neuen Kinderzentrum Bethel eröffnet in Bielefeld eines der modernsten Kinderkrankenhäuser in Deutschland. Zur Hälfte wurde der kindgerechte Neubau durch Spenden finanziert.

Das jüngste Haus im EvKB:

Das Johannes-Krankenhaus war ursprünglich ein Kooperationsprojekt des Ev. Johanneswerks und der Stadt Bielefeld, denn der Stadt fehlten damals mindestens 600 Krankenhausbetten.

Chronologischer Überblick

1950 bis 1969

1956: Grundsteinlegung des Ev. Johannes-Krankenhauses

1956: Gründung der Johannesschwesternschaft
Im Hinblick auf das Krankenhaus rief Pastor Karl Pawlowski, der damalige Leiter des Johanneswerks, auf dem Sennetreffen junge Mädchen dazu auf, sich der neu gegründeten Schwesternschaft anzuschließen.

1959: Einweihung des Ev. Johannes-Krankenhauses
Das Krankenhaus mit etwa 380 Betten verfügte über vier Fachabteilungen: Chirurgie, Innere Medizin, Gynäkologie/Geburtshilfe und Röntgenabteilung. Belegbetten gab es in den Bereichen Urologie, HNO, Neurologie und Augenkrankheiten. Dem Ärztekollegium gehörten circa 30 Mediziner an. Die Johannesschwesternschaft bestand aus 80 ausgebildeten Schwestern.

1959: Gründung einer Krankenpflegeschule und einer Lehranstalt für Diätassistentinnen.

1961: Einrichtung der Neurologie als fünfte Fachabteilung

1963: Förderung der Ausbildung von männlichem Krankenpflegepersonal
Der Einsatz von Männern im Pflegebereich sollte in einer Zeit großen Personalmangels ein „krisenfestes Moment“ bilden gegenüber der Tendenz der Schwestern, nach der Heirat den Beruf aufzugeben. Außerdem sollte die angeblich größere technische Begabung der Männer der fortschreitenden Technisierung des Krankenhauses und besonders des Operationssaalbetriebs entgegenkommen.

1964: Weichenstellung für den Sozialdienst
Der Evangelische Gemeindedienst stellte eine hauptamtliche Kraft für die Kranken. Daraus entwickelte sich der heutige Sozialdienst.

1966: Erweiterungsbau für ein Langzeitkrankenhaus
Das Langzeitkrankenhaus war damals eins von fünf in Nordrhein-Westfalen geplanten Modellkrankenhäusern, die für Patientinnen und Patienten bestimmt waren, die an langfristigen Alterskrankheiten litten, oder denen nach einem Unfall oder einer langen Erkrankung die Rückkehr in den Beruf ermöglicht werden sollte.

1966: Eröffnung der Anästhesiologie als sechste Fachabteilung.
Außerdem wurde in der Klinik für Innere Medizin ein Intensivzimmer eingerichtet.

1968: Eröffnung des Erweiterungstrakts
Im neuen Trakt wurden Funktionsräume untergebracht: Drei Operationsräume und eine postoperative Überwachungsstation.

1969: Einrichtung einer vorläufigen Intensivstation aus vorhandenem Intensivzimmer

1969: Eröffnung der Urologie als siebte Fachabteilung

1969: Einweihung des Langzeitkrankenhauses als „Klinik für Geriatrie und Rehabilitation“

1969: Belegungsstop wegen Personalmangels
Das Haus konnte zunächst nur etwa zur Hälfte belegt werden.

1970 bis 1989

1970: Einstellung koreanischer Schwestern

1974: Einweihung der Kapelle

1974: Einrichtung eines eigenständigen Nuklearmedizinischen Instituts

1976: Abteilung für interdisziplinäre Intensivmedizin innerhalb der medizinischen Klinik

1976: fester Landeplatz für den Hubschraubernotdienst

1979: Möglichkeit für "Rooming-in" in der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe

1981: Einrichtung einer Hämodialysestation

1982: Eröffnung der Psychosomatischen Tagesklinik

1985: Klinik für Psychotherapie und Psychosomatische Medizin
Die bisherige Psychosomatische Tagesklinik wurde strukturell umgewandelt und bot nun eine Kombination aus stationärem und teilstationärem Bereich an.

1987: Neugliederung der Medizinischen Klinik
Drei Schwerpunkte wurden gelegt: Gastroenterologie und Diabetologie, Geriatrie und klinische Rehabilitation, Intensivmedizin und Labor.

1989: Eröffnung eines Schlaflabors in der Neurologischen Klinik

1989: Kooperation zwischen Neurologie und Universität Bielefeld
Die Universität Bielefeld und das Ev. Johannes-Krankenhaus begannen im Rahmen der Studienrichtung „Klinische Linguistik“ mit einer Zusammenarbeit.

1990 bis 2005

1990: Haus-Notruf-Dienst
Das neue ambulante Dienstleistungsangebot richtete sich an alleinstehende behinderte, kranke und alte Menschen

1990: Weitere Kooperation mit der Universität Bielefeld
Es wurde eine Zusammenarbeit innerhalb des Ergänzungsstudiengangs „Gesundheitswissenschaften und öffentliche Gesundheitsförderung“ vereinbart.

1994: Grundsteinlegung für einen Erweiterungsbau
Der neue F-Trakt mit einem Bauvolumen von circa 26 Millionen DM sollte hauptsächlich Funktionsbereiche aufnehmen.

1994: Einrichtung einer Schmerztherapie in der Klinik für Anästhesiologie

1995: Ambulantes Therapiezentrum (ATZ)
Das Zentrum sollte für ambulante Operationen, vor- und nachstationäre Versorgung und ambulante Schmerztherapie zur Verfügung stehen.

1997: Einweihung des Erweiterungsbaus an der Westseite
Der neue Trakt ermöglichte unter anderem die Erweiterung der Intensivstation auf 16 Betten, die Modernisierung des gesamten Operationsbereichs und die Neueinrichtung einer Zentralen Notaufnahme (ZNA).

2001: Verbund Ev. Krankenhäuser und Kliniken
Ev. Johanneswerk und die damaligen v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel gründeten den Verbund mit dem Ziel, ein diakonisches Angebot im Gesundheitswesen in der Region Bielefeld zu sichern.

2003: Eröffnung der Geriatrischen Tagesklinik als Ergänzung der Klinik für Geriatrie

2004: Eröffnung der ersten Bielefelder Palliativstation

2004: Kooperation „Brustzentrum Bielefeld-Herford“
Die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe beteiligte sich an der Kooperation.

2005: Evangelisches Krankenhaus Bielefeld 
Fusion der Krankenanstalten Gilead gGmbH mit den Krankenanstalten Mara gGmbH und dem Ev. Johannes-Krankenhaus zum Evangelischen Krankenhaus Bielefeld gGmbH

2017: Evangelisches Klinikum Bethel 
Neuer Name: Aus dem Evangelischen Krankenhaus Bielefeld wird das Evangelische Klinikum Bethel. Die bekannte Abkürzung EvKB bleibt bestehen, auch bleibt das Klinikum eine gGmbH.

2020: Universitätsklinikum OWL
Das EvKB wird Teil des Universitätsklinikums OWL an der neuen Medizinischen Fakultät der Universität Bielefeld und bildet den Campus Bielefeld-Bethel. Auch das Krankenhaus Mara gehört kurze Zeit später dazu. 

Die Historischen Sammlungen der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel und des Ev. Johanneswerks bieten einen unermesslichen Fundus an Quellen, die Einblick geben in die Krankenhaus- und Medizingeschichte der Häuser.

Diese Textsammlung bietet eine Reise zurück in vergangene Zeiten, in der die Arbeit im Krankenhaus, die Medizin und die Pflege teilweise noch anderen Prinzipien folgten.

Die Internetseite Bethel historisch der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel bietet neben vielen anderen Informationen auch einen virtuellen Rundgang durch die Geschichte der Betheler Krankenhäuser mit vielen Fotos. Der virtuelle Rundgang steht in einer Multimedia-Version wie auch einer barrierefreien Fassung zur Verfügung.

Unsere Auszeichnungen

Stern

Das Wochenmagazin “stern” zeichnet das EvKB als eines der besten 100 Krankenhäuser Deutschlands aus. Das EvKB belegt in der Liste die Spitzenposition in der Region OWL.

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Auszeichnung Selbsthilfefreundliches Krankenhaus

Das Evangelische Klinikum Bethel wurde vom Netzwerk Selbsthilfefreundlichkeit und Patientenorientierung im Gesundeheitswesen als „Selbsthilfefreundliches Krankenhaus" ausgezeichnet.

https://www.selbsthilfefreundlichkeit.de/

Qualitätssiegel MRSA

Für ihre Maßnahmen gegen die Verbreitung multiresistenter Erreger (MRE) sind das Evangelische Klinikum Bethel (EvKB) und das Krankenhaus Mara vom MRE-Netzwerk Nordwest mit dem Qualitätssiegel MRSA (Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus) ausgezeichnet worden. Das Siegel wird nur an Krankenhäuser vergeben, die in 10 verschiedenen Qualitätszielen zur Verhinderung der Verbreitung von MRSA punkten.

Aktion Saubere Hände Gold

Mit dem Gold-Zertifikat für die Jahre 2024 und 2025 hat das Evangelische Klinikum Bethel die höchste Auszeichnung der "Aktion saubere Hände" für Maßnahmen zur Krankenhaushygiene erhalten.

https://www.aktion-sauberehaende.de/ash/ash/

Zertifikat Kununu Top Company 2025

Das Evangelische Klinikum Bethel und das Krankenhaus Mara wurden von der Arbeitgeber-Bewertungsplattform Kununu mit dem Top Company Siegel ausgezeichnet. Nur ca. 5 Prozent der Unternehmen in Deutschland erhalten das Siegel, das auf unabhängigen Bewertungen von Mitarbeitenden basiert.

Ausgezeichnet Familienfreundlich

Die Stadt Bielefeld und das Lokale Bündnis für Familien haben dem Evangelischen Klinikum Bethel und dem Krankenhaus Mara das Prädikat “Ausgezeichnet Familienfreundlich" verliehen. Die Auszeichnung stellt eine besondere Wertschätzung für Unternehmen dar, die ihre Mitarbeitenden in den Mittelpunkt stellen und sich für eine familienfreundliche Personalpolitik stark machen.