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Evangelisches Klinikum Bethel und Kumi Health schließen strategische Partnerschaft für AI-gestützte Krankenhaus-Performance
Das EvKB — Evangelisches Klinikum Bethel gGmbH — und die Kumi Health GmbH bündeln ihre Kompetenzen: Im Rahmen einer strategischen Partnerschaft wird im Bielefelder Universitätsklinikum die Kumi Hospital Performance-Plattform als AI-gestützte Orchestrierungsschicht neben dem bestehenden Krankenhausinformationssystem (KIS) eingeführt — als neue strategische Ebene, in enger Verbindung mit weiteren führenden Expertensystemen.
Das EvKB, Universitätsklinikum OWL der Universität Bielefeld, Campus Bielefeld-Bethel — mit 1.755 Betten, rund 5.700 Mitarbeitenden und 180.000 Patientinnen und Patienten pro Jahr, eines der größten Krankenhäuser der Maximalversorgung in Nordrhein-Westfalen — und die Kumi
Health GmbH haben eine strategische Partnerschaft geschlossen. Das EvKB wird Kumi-Kunde und führt die Kumi Hospital Performance-Plattform als weitere strategisch zentrale Komponente seiner digitalen Transformation ein. Gleichzeitig arbeiten beide Partner gemeinsam an der
kontinuierlichen Fortentwicklung der Plattform auf Basis realer Nutzungserfahrungen und einer systematischen KPI-basierten Evaluation. Kumi fügt sich dabei in die ambitionierte digitale Gesamtstrategie des EvKB ein, die auf die partnerschaftliche Orchestrierung führender
Technologielösungen im Gesundheitswesen setzt.
Warum die Krankenhausinformationssysteme allein nicht mehr ausreichen
Der deutsche Krankenhausmarkt erlebt einen Paradigmenwechsel. Die großen KIS-Systeme leisten sehr gut das, wofür sie einst gebaut wurden: Dokumentation, Patientenmanagement, Abrechnung. Doch für immer mehr Klinikgeschäftsführungen zeigt sich, dass das KIS allein an
seine Grenzen stößt, wenn es um die entscheidenden Fragen geht: Echtzeit-Daten, klinischorganisatorische Performance, vollständige Erlösabbildung, Verweildauer- und Patientenflusssteuerung oder – vielleicht der wichtigste Punkt – die Entlastung der Teams.
Isolierte Einzellösungen — ein Tool für Spracherkennung hier, ein AI-generierter Arztbrief dort — schaffen dabei keine Abhilfe. Was Krankenhäuser brauchen, ist neben einem FHIR-basierten Clinical Data Repository eine integrierte AI-Performance-Schicht, die im Zusammenspiel mit dem bestehenden KIS arbeitet, Daten kontextualisiert und klinische wie betriebliche Prozesse entlang des gesamten Patientenpfads orchestriert.
Genau das ist die Rolle, die Kumi am EvKB übernimmt. Die Plattform integriert sich per „Plug & Play“ in die bestehende Systemlandschaft und macht aus der vorhandenen Infrastruktur messbar mehr — ohne KIS-Systemwechsel, ohne jahrelange Migrationsprojekte. Kumi startet damit in
Kürze an ausgewählten Fachabteilungen des EvKB.
Ein zentrales Ziel der Zusammenarbeit ist die gemeinsame Harmonisierung und Straffung klinischorganisatorischer Prozesse – auch über Standortgrenzen hinweg. Klar definierte, digitale Behandlungspfade, die mit den Mitarbeitenden entwickelt werden, schaffen dabei nicht nur die
Grundlage für transparente Versorgungsqualität im eigenen Haus — sie sind auch ein entscheidender Baustein für die vom Gesetzgeber zukünftig geforderte sektorenübergreifende Versorgung und die engere Zusammenarbeit zwischen den Versorgungsstufen.
„Das KIS bleibt unser Rückgrat– nur für echte Geschwindigkeit braucht es auch die intelligente Schicht daneben. Gerade jetzt, wo KHVVG und KHAG die Anforderungen an Qualität, Standardisierung und Effizienz bei weniger Geld im System nochmals verschärfen, brauchen wir Werkzeuge, die beides gleichzeitig liefern: standardisierte Prozesse und messbare Entlastung für unsere Teams. Gemeinsam mit Kumi und weiteren Partnern wollen wir die Zukunftsarchitektur unseres Hauses gestalten“ sagt Thorsten Kaatze, Vorsitzender Geschäftsführer des EvKB.
„Jedes Krankenhaus in Deutschland steht vor derselben Herausforderung: Wie gelingt es den steigenden Anforderungen an Qualität, Wirtschaftlichkeit und Entlastung der Teams gerecht zu werden? Die Antwort liegt nicht in weiteren Insellösungen, sondern einer
integrierten Softwareebene neben dem KIS, die das Beste aus dem herausholt, was da ist, und neuen Gestaltungsspielraum eröffnet. Und um effektiv zu wirken, muss sie im Behandlungspfad verankert sein. Genau das etablieren wir am EvKB – und dringen dann gemeinsam mit den anderen EvKB-Partnerunternehmen in weitere hochinnovative, datengetriebene Anwendungsbereiche vor. Diese Partnerschaft zeigt, wie ein
Universitätsklinikum und Haus der Maximalversorgung den nächsten Schritt geht — als Vorbild für die gesamte Branche“, erklärt Dr. med. Timothy Mende, Gründer & CEO, Kumi Health GmbH
Über Kumi Health
Die Kumi Health GmbH entwickelt und betreibt die Kumi Hospital Performance-Plattform — eine AI-gestützte Orchestrierungsplattform, die sich herstellerneutral in bestehende KIS-Infrastrukturen integriert. Kumi verbindet evidenzbasierte Behandlungspfade mit intelligenten
Steuerungsfunktionen und ermöglicht Krankenhäusern, messbar mehr aus ihrer bestehenden IT-Landschaft herauszuholen.
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