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Unfallchirurgie und Orthopädie: EvKB erneut als Spezialklinik für Schwerstverletzte bestätigt
Das Evangelische Klinikum Bethel (EvKB) ist erneut vom Spitzenverband der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) als Klinik für das Schwerstverletztenartenverfahren (SAV) anerkannt worden. Damit bleibt das EvKB weiterhin das einzige Klinikum in Ostwestfalen-Lippe, das Arbeits- und Wegeunfälle mit schwersten Verletzungen im Rahmen dieses besonderen Verfahrens versorgen darf.
Univ.-Prof. Dr. Thomas Vordemvenne leitet seit 2014 die Universitätsklinik für Unfallchirurgie und Orthopädie am EvKB. 2022 wurde er von der Medizinischen Fakultät OWL der Universität Bielefeld zum Professor für das Fach Unfallchirurgie ernannt. Mit seiner fachlichen Qualifikation verantwortet Vordemvenne die Zulassung des Klinikums zum Schwerstverletztenartenverfahren (SAV). Foto: Mario Haase
Das EvKB ist seit 2015 als SAV-Klinik zugelassen. Landesweit verfügen in Nordrhein-Westfalen lediglich zwölf Kliniken über diese Zulassung. Die Universitätsklinik für Unfallchirurgie und Orthopädie im EvKB gehört weiterhin zu diesem Kreis.
„Die Bestätigung des Schwerstverletztenartenverfahrens durch die DGUV bestätigt das hohe fachliche Niveau und die umfangreiche Erfahrung unserer Klinik in der Versorgung komplexer Verletzungen und Schwerstverletzter. Wir nehmen diese große Verantwortung für die Patientinnen und Patienten sowie für die Region Ostwestfalen-Lippe sehr ernst“, erklärt Univ.-Prof. Dr. Thomas Vordemvenne, Direktor der Universitätsklinik für Unfallchirurgie und Orthopädie.
Die Aufnahme in das Schwerstverletztenartenverfahren ist an besonders hohe fachliche, personelle und strukturelle Anforderungen geknüpft. Die Universitätsklinik für Unfallchirurgie und Orthopädie behandelt jährlich 165 Unfallopfer mit schwersten und lebensgefährlichen Verletzungen, zu denen auch Patientinnen und Patienten mit Berufsunfällen gehören. Damit zählt die Klinik zu den größten Unfallkliniken des Landes. Im Rahmen eines strukturierten Rehamanagements und in enger Zusammenarbeit mit den Berufsgenossenschaften begleitet das Klinikteam diese Patientinnen und Patienten zurück in ihr vorherige Berufsfähigkeit.
Voraussetzung für die SAV-Zulassung sind zudem moderne räumliche und technische Strukturen, darunter hoch ausgestattete Operationssäle, eine leistungsfähige Notaufnahme sowie ein Hubschrauberlandeplatz. Hinzu kommen eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit unter anderem mit der Neurochirurgie, Radiologie, Thoraxchirurgie, Allgemein- und Viszeralchirurgie sowie der Gefäßchirurgie sowie eine 24-stündige Einsatzbereitschaft an 365 Tagen im Jahr.
Ergänzend ist das EvKB von der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie als überregionales Traumazentrum im TraumaNetzwerk OWL und als Alterstraumazentrum zertifiziert. Auch diese Auszeichnungen belegen die umfassende regionale Vernetzung und Kompetenz des Klinikums in der Versorgung verletzter Patientinnen und Patienten.
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