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Der Wunsch nach körperlicher und seelischer Gesundheit ist im Bereich der Gynäkologie von besonderer Bedeutung. Mit diesem Wissen behandeln wir auf dem aktuellen Stand der Medizin und Forschung; einfühlsam und unterstützend.

Individuelle Therapie der Endometriose

Fachärztinnen der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe des EvKB erklären Erkrankung und Therapien.

 

In der April-Ausgabe der Reihe „Klinikforum online“ EvKB stand das Thema „Individuelle Therapie der Endometriose–Nicht jede Frau benötigt eine OP“ im Mittelpunkt. Darin informierten die Chefärztin der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe Prof. Dr. med. Constanze Banz-Jansen sowie die beiden Oberärztinnen Dr. medic. Andra Crisandra Al Jered und Viktoria Hoppeüber die Erkrankung und mögliche Behandlungsformen.

 

Erkrankung stellt große Belastung im Alltag dar

Endometriose ist eine chronische, gutartige Erkrankung, bei der gebärmutterschleim hautähnliches Gewebe außerhalb der Gebärmutterwächst. Dadurch treten zahlreiche Symptome auf, die Dr. Andra Crisandra Al Jered zu Beginn des Streams benennt: Starke Schmerzen bei der Menstruation (Dysmenorrhoe), Schmerzen beim Geschlechtsverkehr und Schmerzen beim Wasserlassen oder Stuhlgang. Manche Frauen seien durch die Schmerzen sehr stark in ihrem Alltag belastet, sagt Prof. Dr. Constanze Banz-Jansen. Eine operative Entfernung der Endometriose sei eine Option, allerdings gebe es Fälle, in denen Frauen immer wieder operiert werden müssten. „Endometriose ist leider eine Erkrankung, die relativ schnell wiederkommt“, erklärt sie. Doch es gibt auch andere Therapieformen. „Die Behandlung ist sehr individuell. Wir beobachten häufig, dass ein Konzept alleine nicht ausreicht“, sagt sie. 

Verschiedene Therapieformen 

Eine Therapieoption ist die Hormontherapie. Dr. Al Jered führt aus, dass diese gemäß der Leitlinie der Endometriosegesellschaft als Erstbehandlung angeraten sei. Der Wirkstoff Dienogest sei dabei empfohlen. Viktoria Hoppe widmet sich dem Schmerz, dem Leitsymptom der Endometriose. Dieser komme immer wieder und kann zur großen Belastung werden. Um den Schmerz abzuschwächen oder gar zu verdrängen, gebe es neben Schmerzmitteln und der Hormontherapie auch andere Möglichkeiten zur Linderung, die Patientinnen in Betracht ziehen sollten. Hierzu zählt beispielsweise die progressive Muskelentspannung. Ausprobieren könne man auch Unterbauchmassagen mit Laven del-, Rosmarin- oder Rosenöl. Zur Entspannung der Beckenbodenmuskulatur können zielgerichtete Übungen beitragen, die man beispielsweise beim Yoga lernen kann. Darüber hinaus kann die elektrische Nervenstimulation durch so genannte Tensgeräte zur Schmerzlinderung beitragen. Studien hätten gezeigt, dass viele Patientinnen im Anschluss rund drei Stunden schmerzfrei waren. 

Auch Ernährung kann Einfluss haben 

Zu guter Letzt benennt sie die Ernährung als einen einflussreichen Faktor. Studien zu folge könnten zum Beispiel freie Ernährung hilfreich sein. Radikale Diäten oder Verzicht seien allerdings nicht zu empfehlen: „Das setzt den Körper eher unter Stress und begünstigt die Endometriose“, sagt Viktoria Hoppe. Prof. Dr. Constanze Banz Jansen ergänzt die Möglichkeiten mit der Neuraltherapie, bei der an bestimmten Triggerpunkten an Unterleib und Rücken ein Lokalanästhetikum verabreicht wird. Dies habe ebenfalls gute Erfolge gezeigt.  Frauen seien jederzeit herzlich Willkommen in der Sprechstunde, sagt die Chefärztin. „Wir möchten Sie kennenlernen und untersuchen, um herauszufinden, was der beste Weg für Sie ist“, lautet die Einladung. 

Spannende Fragen im Live Stream 

Die drei Fachärztinnen widmen sich im Stream auch vielen Fragen rund um die Endometriose. Insbesondere das Thema Kinderwunsch wird thematisiert. Doch auch Fragen zur Wirkungsweise von Medikamenten sowie der Bedeutung von psychischer Unterstützung, beispielsweise durch Selbsthilfegruppen, werden beantwortet. Den Stream gibt es auf YouTube und Instagram unter @evkbethel.

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Pressekontakt

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Leitung Unternehmenskommunikation


Tel: 0521 772-77060

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Unsere Auszeichnungen

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Das Wochenmagazin “stern” zeichnet das EvKB als eines der besten 100 Krankenhäuser Deutschlands aus. Das EvKB belegt in der Liste die Spitzenposition in der Region OWL.

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Qualitätssiegel MRSA

Für ihre Maßnahmen gegen die Verbreitung multiresistenter Erreger (MRE) sind das Evangelische Klinikum Bethel (EvKB) und das Krankenhaus Mara vom MRE-Netzwerk Nordwest mit dem Qualitätssiegel MRSA (Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus) ausgezeichnet worden. Das Siegel wird nur an Krankenhäuser vergeben, die in 10 verschiedenen Qualitätszielen zur Verhinderung der Verbreitung von MRSA punkten.

Aktion Saubere Hände Gold

Mit dem Gold-Zertifikat für die Jahre 2024 und 2025 hat das Evangelische Klinikum Bethel die höchste Auszeichnung der "Aktion saubere Hände" für Maßnahmen zur Krankenhaushygiene erhalten.

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Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V.

Das Evangelische Klinikum Bethel ist Mitglied im Aktionsbündnis Patientensicherheit, um unseren Patienten eine größtmögliche Sicherheit bei ihrer Behandlung zukommen zu lassen.

http://www.aps-ev.de/

Zertifikat Kununu Top Company

Das Evangelische Klinikum Bethel und das Krankenhaus Mara wurden von der Arbeitgeber-Bewertungsplattform Kununu mit dem Top Company Siegel ausgezeichnet. Nur ca. 5 Prozent der Unternehmen in Deutschland erhalten das Siegel, das auf unabhängigen Bewertungen von Mitarbeitenden basiert.

Ausgezeichnet Familienfreundlich

Die Stadt Bielefeld und das Lokale Bündnis für Familien haben dem Evangelischen Klinikum Bethel und dem Krankenhaus Mara das Prädikat “Ausgezeichnet Familienfreundlich" verliehen. Die Auszeichnung stellt eine besondere Wertschätzung für Unternehmen dar, die ihre Mitarbeitenden in den Mittelpunkt stellen und sich für eine familienfreundliche Personalpolitik stark machen.

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