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Wenn die Jüngsten krank sind, leidet die Familie. Unser Können und unser Team ermöglichen, dass Ihr Kind schnell wieder gesund und munter wird.

Netzwerk Humanmilchbanken Nordrhein-Westfalen gegründet: EvKB übernimmt Schlüsselrolle für Muttermilchversorgung in NRW

Mit dem „Netzwerk Humanmilchbanken Nordrhein-Westfalen“ ist jetzt ein landesweit neuartiges Leuchtturmprojekt zur besseren Versorgung von Frühgeborenen und kranken Neugeborenen gestartet. Ziel des Netzwerks ist es, gespendete Muttermilch flächendeckend in ganz Nordrhein-Westfalen zur Verfügung zu stellen, was die Versorgung dieser besonders gefährdeten Kinder deutlich verbessert. Im EvKB – Evangelisches Klinikum Bethel in Bielefeld – ist eine Zentrale der neuen Einrichtung verortet.

Gemeinsames Engagement für die Versorgung von Früh- und Neugeborenen: (h.v.l.) Geschäftsführender Oberarzt der Kinderklinik am Klinikum Leverkusen Dr. Peter Jahn, Stillberaterin am EvKB Christine Koch, Hygienefachkraft am EvKB Sabrina Knopp, Univ.-Prof. Dr. Daniel Klotz, Leitende Oberärztin Pädiatrie am Johannes Wesling Klinikum Minden Dr. Solvej Heidtmann, Projektmanagement Zentrale Humanmilchbank am EvKB Beate Knop, Oberärztin in der Pädiatrie am EvKB Dr. Franziska Noske, Stillbeauftragte am Klinikum Leverkusen Sandra Tydecks, Mitarbeiterinnen in der Frauenmilchbank am EvKB und Jolante Brechelke und Regina Leipold, Pflegebereichsleitung Klinikum Leverkusen Daniela Magalhaes Correia Campos, (Mitte v.l.) Oberärztin Neonatologie am EvKB Dr. Ursula Weller, Cornelia Buchholt und aus dem Stiftung Mathias-Spital Rheine Stv. Bereichsleitung Pflege Annika Spieske, Pflegerische Stationsleitung Martina Hagemann und Stillberaterin Cyriell Güttner. Vorne Baby Isabella mit ihrer Mutter Kira und Vater Roman Disselkamp. Foto: Mario Haase
Gemeinsames Engagement für die Versorgung von Früh- und Neugeborenen: (h.v.l.) Geschäftsführender Oberarzt der Kinderklinik am Klinikum Leverkusen Dr. Peter Jahn, Stillberaterin am EvKB Christine Koch, Hygienefachkraft am EvKB Sabrina Knopp, Univ.-Prof. Dr. Daniel Klotz, Leitende Oberärztin Pädiatrie am Johannes Wesling Klinikum Minden Dr. Solvej Heidtmann, Projektmanagement Zentrale Humanmilchbank am EvKB Beate Knop, Oberärztin in der Pädiatrie am EvKB Dr. Franziska Noske, Stillbeauftragte am Klinikum Leverkusen Sandra Tydecks, Mitarbeiterinnen in der Frauenmilchbank am EvKB und Jolante Brechelke und Regina Leipold, Pflegebereichsleitung Klinikum Leverkusen Daniela Magalhaes Correia Campos, (Mitte v.l.) Oberärztin Neonatologie am EvKB Dr. Ursula Weller, Cornelia Buchholt und aus dem Stiftung Mathias-Spital Rheine Stv. Bereichsleitung Pflege Annika Spieske, Pflegerische Stationsleitung Martina Hagemann und Stillberaterin Cyriell Güttner. Vorne Baby Isabella mit ihrer Mutter Kira und Vater Roman Disselkamp. Foto: Mario Haase
Gemeinsames Engagement für die Versorgung von Früh- und Neugeborenen: (h.v.l.) Geschäftsführender Oberarzt der Kinderklinik am Klinikum Leverkusen Dr. Peter Jahn, Stillberaterin am EvKB Christine Koch, Hygienefachkraft am EvKB Sabrina Knopp, Univ.-Prof. Dr. Daniel Klotz, Leitende Oberärztin Pädiatrie am Johannes Wesling Klinikum Minden Dr. Solvej Heidtmann, Projektmanagement Zentrale Humanmilchbank am EvKB Beate Knop, Oberärztin in der Pädiatrie am EvKB Dr. Franziska Noske, Stillbeauftragte am Klinikum Leverkusen Sandra Tydecks, Mitarbeiterinnen in der Frauenmilchbank am EvKB und Jolante Brechelke und Regina Leipold, Pflegebereichsleitung Klinikum Leverkusen Daniela Magalhaes Correia Campos, (Mitte v.l.) Oberärztin Neonatologie am EvKB Dr. Ursula Weller, Cornelia Buchholt und aus dem Stiftung Mathias-Spital Rheine Stv. Bereichsleitung Pflege Annika Spieske, Pflegerische Stationsleitung Martina Hagemann und Stillberaterin Cyriell Güttner. Vorne Baby Isabella mit ihrer Mutter Kira und Vater Roman Disselkamp. Foto: Mario Haase
Netzwerk Humanmilchbanken Nordrhein-Westfalen gegründet: EvKB übernimmt Schlüsselrolle für Muttermilchversorgung in NRW
Gemeinsames Engagement für die Versorgung von Früh- und Neugeborenen: (h.v.l.) Geschäftsführender Oberarzt der Kinderklinik am Klinikum Leverkusen Dr. Peter Jahn, Stillberaterin am EvKB Christine Koch, Hygienefachkraft am EvKB Sabrina Knopp, Univ.-Prof. Dr. Daniel Klotz, Leitende Oberärztin Pädiatrie am Johannes Wesling Klinikum Minden Dr. Solvej Heidtmann, Projektmanagement Zentrale Humanmilchbank am EvKB Beate Knop, Oberärztin in der Pädiatrie am EvKB Dr. Franziska Noske, Stillbeauftragte am Klinikum Leverkusen Sandra Tydecks, Mitarbeiterinnen in der Frauenmilchbank am EvKB und Jolante Brechelke und Regina Leipold, Pflegebereichsleitung Klinikum Leverkusen Daniela Magalhaes Correia Campos, (Mitte v.l.) Oberärztin Neonatologie am EvKB Dr. Ursula Weller, Cornelia Buchholt und aus dem Stiftung Mathias-Spital Rheine Stv. Bereichsleitung Pflege Annika Spieske, Pflegerische Stationsleitung Martina Hagemann und Stillberaterin Cyriell Güttner. Vorne Baby Isabella mit ihrer Mutter Kira und Vater Roman Disselkamp. Foto: Mario Haase

Muttermilch gilt als besonders wertvoll für sehr früh und unreif geborene Kinder. Sie unterstützt ihre körperliche und geistige Entwicklung und kann vor schweren Komplikationen und langfristigen Schäden schützen. Wenn die Milch der eigenen Mutter nicht oder nicht ausreichend verfügbar ist, kann Spenderinnenmilch aus einer Humanmilchbank entscheidend sein. 

Bereits 2024 hatte das Land Nordrhein-Westfalen 18 Perinatalzentren der höchsten Versorgungsstufe beim Aufbau von Humanmilchbanken unterstützt. Auf dieser Grundlage ist durch eine weitere Förderung des Landes nun das Netzwerk Humanmilchbanken Nordrhein-Westfalen entstanden. Es verbindet zentrale Humanmilchbanken mit kooperierenden Perinatalzentren der Versorgungsstufen 1 und 2.

Das Netzwerk arbeitet in regionalen und überregionalen Verbünden: Zentrale Humanmilchbanken übernehmen das Sammeln, Testen, Aufbereiten und Lagern der gespendeten Milch. Von dort wird sie bedarfsgerecht an die beteiligten Kliniken verteilt. Mit dieser speziellen Expertise können vorhandene Ressourcen effizient genutzt und mehr Frühgeborene mit Humanmilch versorgt werden. 

Das Netzwerk Humanmilchbanken NRW besteht aus 5 Zentralen und 15 angeschlossenen Perinatalzentren. Eine dieser Zentralen ist das EvKB. Hier werden im Level-I-Perinatalzentrum die höchste Zahl an Frühgeborenen in Ostwestfalen-Lippe versorgt. Seit 2023 verfügt es über eine Frauenmilchbank mit einem erfahrenen Team aus Stillberaterinnen, Pflegefachkräften und Ärztinnen und Ärzten. Jetzt wird diese Einrichtung in ihrer Funktion erweitert: „Gespendete Muttermilch ist grundsätzlich ausreichend vorhanden, aber bisher nicht zu jeder Zeit dort, wo sie benötigt wird. Über unser neues Netzwerk ist es möglich, sie so zu verteilen, dass langfristig jedes Kind, das Humanmilch benötigt, auch Zugang zu ihr hat“, erklärt Cornelia Buchholt, Pflegerische Leitung der Frauenmilchbank am EvKB. Von hier aus sind Perinatalzentren in Minden, Rheine und Leverkusen sowohl zum Sammeln und Verteilen gespendeter Milch an andere Einrichtungen des Netzwerks als auch als Empfänger angeschlossen. „Langfristig soll das Netzwerk dazu beitragen, die Ernährungssituation sowie die Überlebens- und Gesundheitschancen von Frühgeborenen und kranken Neugeborenen in Nordrhein-Westfalen nachhaltig zu verbessern“, freut sich Univ.-Prof. Dr. med. Daniel Klotz, Leitender Arzt der Abteilung für Neonatologie und Pädiatrische Intensivmedizin an der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendmedizin am EvKB.

Das Netzwerk Humanmilchbanken NRW gilt als landesweites Leuchtturmprojekt für die Versorgung von Frühgeborenen. Es zeigt, wie durch Kooperation zwischen Kliniken eine hochwertige medizinische Versorgung landesweit gestärkt werden kann. Der Anschluss weiterer Kliniken an das Netzwerk ist geplant. Bundesweit existieren bislang drei vergleichbare Netzwerke. Das neue Netzwerk in NRW ist dabei das größte seiner Art.

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Pressekontakt

Sandra Gruß

Leitung Unternehmenskommunikation


Tel: 0521 772-77060

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sandra.gruss@evkb.de

Manuel Bünemann

Unternehmenskommunikation


Tel: 0521 772-77063

Tel: 0521 772-77063

manuel.buenemann@evkb.de

Unsere Auszeichnungen

Stern

Das Wochenmagazin “stern” zeichnet das EvKB als eines der besten 100 Krankenhäuser Deutschlands aus. Das EvKB belegt in der Liste die Spitzenposition in der Region OWL.

Mehr erfahren

Westdeutsches Zentrum für Kinder- und Jugendgesundheit (WZKJ)

Unsere Universitätsklinik ist Teil des Westdeutschen Zentrums für Kinder- und Jugendgesundheit (WZKJ). Das WZKJ wurde gegründet, um die klinische und wissenschaftliche Zusammenarbeit im Bereich der Kinder- und Jugendgesundheit in Nordrhein-Westfalen zu stärken.

https://wzkj.nrw/

Mukoviszidose-Ambulanz

Unsere Kindertagesklinik wurde durch das Mukoviszidose-Institut und das Zentrum für Qualität und Management im Gesundheitswesen als Mukoviszidose-Ambulanz zertifiziert.

Zertifikat Wegweisend für die Entwicklung von Kindern

Das Sozialpädiatrische Zentrum am EvKB wurde durch die Deutsche Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin ausgezeichnet als “wegweisend für die Entwicklung von Kindern”.

Epilepsie-Ambulanz

Die Tagesklinik für Neuropädiatrie in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Evangelischen Klinikum Bethel wurde von der Deutschen Gesellschaft für Epileptologie zertifiziert als Epilepsie-Ambulanz.

Qualitätssiegel MRSA

Für ihre Maßnahmen gegen die Verbreitung multiresistenter Erreger (MRE) sind das Evangelische Klinikum Bethel (EvKB) und das Krankenhaus Mara vom MRE-Netzwerk Nordwest mit dem Qualitätssiegel MRSA (Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus) ausgezeichnet worden. Das Siegel wird nur an Krankenhäuser vergeben, die in 10 verschiedenen Qualitätszielen zur Verhinderung der Verbreitung von MRSA punkten.

Aktion Saubere Hände Gold

Mit dem Gold-Zertifikat für die Jahre 2024 und 2025 hat das Evangelische Klinikum Bethel die höchste Auszeichnung der "Aktion saubere Hände" für Maßnahmen zur Krankenhaushygiene erhalten.

https://www.aktion-sauberehaende.de/ash/ash/

Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V.

Das Evangelische Klinikum Bethel ist Mitglied im Aktionsbündnis Patientensicherheit, um unseren Patienten eine größtmögliche Sicherheit bei ihrer Behandlung zukommen zu lassen.

http://www.aps-ev.de/