Plötzlich verwirrt im Krankenhaus: EvKB weitet Delirprävention aus
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Plötzlich verwirrt im Krankenhaus: EvKB weitet Delirprävention aus

Sie wissen plötzlich nicht mehr, wo sie sind oder was mit ihnen geschieht – wenn ältere Menschen ins Krankenhaus müssen, können sie in einen Zustand...

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Wiederwahl: Neurochirurg Matthias Simon an Spitze europäischer Fachgesellschaft
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Wiederwahl: Neurochirurg Matthias Simon an Spitze europäischer Fachgesellschaft

Bereits zum zweiten Mal wurde Univ.-Prof. Dr. Matthias Simon Mitte September in Barcelona in die Spitze der European Association of Neurosurgical...

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Professur für Matthias Simon am Universitätsklinikum OWL
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Professur für Matthias Simon am Universitätsklinikum OWL

Prof. Dr. Matthias Simon, Chefarzt der Klinik für Neurochirurgie am Evangelischen Klinikum Bethel (EvKB), hat den Ruf auf die W3-Professur...

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Prof. Matthias Simon zum Sektionschef gewählt: Experte aus dem EvKB sitzt in der Spitze der EANS
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Prof. Matthias Simon zum Sektionschef gewählt: Experte aus dem EvKB sitzt in der Spitze der EANS

In den kommenden zwei Jahren hat der Chefarzt der Klinik für Neurochirurgie im Evangelischen Klinikum Bethel (EvKB) die Leitung in der Sektion...

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menschlich. führend. kompetent.
menschlich. führend. kompetent.

Operationen am Nervensystem benötigen Fingerspitzengefühl und Fachwissen. Wir behandeln Sie mit modernen Therapieverfahren in einem erfahrenen, qualifizierten Team.

Neurochirurgie

Herzlich willkommen in unserer Universitätsklinik!

Jede Erkrankung, die an die Grundlagen unserer Existenz geht, konfrontiert mit Ängsten. Wir sind uns deshalb stets bewusst, dass für die Heilung unserer Patienten Einfühlungsvermögen und Verständnis ebenso wichtig sind wie Fachkompetenz und Hightech-Behandlung. Wir verbinden das Menschliche mit moderner Medizin – von der Diagnose über die Operation bis hin zur Schmerztherapie. Mit dem Bewusstsein, dass wir in unserer Klinik Menschen behandeln – und keine Krankheiten.

In einer der größten Kliniken ihrer Art, die mit allen Techniken der modernen Medizin das gesamte Spektrum der Neurochirurgie abdeckt, sind wir spezialisiert auf Erkrankungen und Verletzungen des Gehirns, des Rückenmarks und ihrer Hüllen, des Nervensystems und der Wirbelsäule bei Erwachsenen und Kindern. Unsere Epilepsiechirurgie mit dem Krankenhaus Mara nimmt international eine Spitzenstellung ein.

Die wichtigsten Fragen zu Hirntumoren

Die Diagnose Hirntumor katapultiert die Betroffenen oft von einer Sekunde zur anderen aus der Laufbahn. Dennoch ist es gerade bei Hirntumoren, wie bei jedem anderen Krankheitsbild, äußerst wichtig, auf verlässliche Informationen zurückzugreifen. Es gibt unterschiedlichen Formen von Tumoren und damit auch unterschiedliche Therapien. Prof. Dr. med. Matthias Simon, Chefarzt der Klinik für Neurochirurgie am EvKB, beantwortet besonders häufig gestellte Fragen zum Thema Hirntumore.

Die häufigsten Hirntumore entstehen nicht ursprünglich im Gehirn, sondern rühren von anderen Krebserkrankungen her. Sie werden Hirnmetastasen oder auch zerebrale Metastasen genannt.
Viele dieser Tumore müssen nicht operiert werden. In unserem Fach werden vor allem Hirntumore operiert wie beispielsweise Meningeome operiert, die aus Zellen der Hirnhaut entstehen. Darüber hinaus unterscheiden wir zwischen bösartigen und gutartigen Tumoren, die von den Stützzellen des Hirns ausgehen. Es gibt Tumore, die von den Hirnnerven ausgehen. Der Fachausdruck ist Akustikusneurinome oder welche, die ihren Ursprung in der Hirnanhangdrüse haben und als Hypophysenadenom bezeichnet werden.

Wenn man von Hirnmetastasen absieht, erkranken vielleicht 20 Menschen auf 100.000 im Jahr an einem Gehirntumor. Im Vergleich dazu tritt Lungenkrebs doppelt so häufig und Brustkrebs fünf Mal so häufig auf.

Es gibt eine genetische Komponenten, die wie bei vielen anderen Tumorerkrankungen auch bei Gehirntumoren mitspielt. Wenn man modellhaft rechnet, kommt man zu einem Ergebnis, dass 30 Prozent des Risikos wahrscheinlich genetisch bedingt sind.

Ja, das kann man. Viele Hirntumore sind so gut abgegrenzt, dass man sie chirurgisch völlig entfernen kann. Sie kommen dann auch über eine längere Zeit nicht wieder.

Die meisten Leute mit einem Hirntumor haben Kopfschmerzen oder ähnliche Beschwerden, aber zum Glück haben nur ein ganz kleiner Teil der Menschen mit Kopfschmerzen einen Hirntumor.

Es ist gar nicht selten, dass man durch einen epileptischen Anfall zur Diagnose Hirntumor kommt. Wenn ein Erwachsener einen ersten epileptischen Anfall hat, muss gecheckt werden, ob sich dahinter ein Tumor verbirgt. Es gibt Tumorarten, da gehören epileptische Anfälle zum Krankheitsbild dazu. Wir beschäftigen uns hier im EvKB in der sogenannten Epilepsiechirurgie schwerpunktmäßig mit solchen Patientinnen und Patienten.

In den meisten Fällen muss man operieren. Es ist da etwas im Kopf, was da nicht hingehört und aufs Gehirn drückt. In jedem Fall müssen wir eine Probe entnehmen, um überhaupt zu wissen, mit was wir es zu tun haben, um dann eine Therapie umsetzen zu können. Es gibt recht gute Zahlen, die belegen, dass es den Patientinnen und Patienten weiterhilft, wenn man Tumormasse wegnimmt. Wieviel? Das muss man ausbalancieren und gegen das Risiko einer OP abwägen.

Eine allgemeingültige Aussage gibt es da nicht. Es hängt von der Größe des Tumors ab und vor allem, wo er liegt. Das Gehirn ist in Zonen eingeteilt. Wenn der Tumor in einer sogenannten nicht eloquenten Zone liegt, hat man wenig Folgen. In anderen Zonen, zum Beispiel in der Nähe des Sprachzentrums, müssen wir noch vorsichtiger sein als ohnehin schon. Da können kleinste Komplikationen schwere Schäden hervorrufen.

Es gibt einzelne Tumoren, bei denen wir überlegen können, ob wir operieren oder eine strahlenchirurgische Operation machen.

Die Nachbehandlung hängt davon ab, was für ein Tumor es ist. In vielen Fällen sind bildgebende Kontrollen ausreichend. So kann man kontrollieren, ob der Tumor wieder auftritt. In anderen Fällen müssen wir eine Strahlen und/oder Chemotherapie durchführen.

Auf Seiten der Neurochirurgie haben sich die Mikroskope deutlich verbessert.  Wir können bei der Operation exakt navigieren und zum Erhalt der Funktionen werden die Methoden flächendeckend besser. Und die Entwicklung in anderen Disziplinen wir der Neuroradiologie, bei den Strahlentherapeuten und in der Onkologe, also das interdisziplinäre Arbeiten hilft vielen betroffenen Menschen.

Kontakt

Universitätsklinik für Neurochirurgie

Haus Gilead I
Burgsteig 13
33617 Bielefeld

Tel: 0521 772-78350
Tel: 0521 772-78350
Fax: 0521 772-78374

neurochirurgie@evkb.de

Anfahrt

Klinikdirektor

Univ.-Prof. Dr. med.
Matthias Simon

zum Team

"FOCUS" empfiehlt

Unsere Universitätsklinik für Neurochirurgie gilt laut Fachmagazin "FOCUS" als Nationale Fachklinik für die Behandlung von Hirntumoren und der Wirbelsäule. Das Evangelische Klinikum Bethel wird auf der Liste der bundesweit und NRW-weit besten Krankenhäuser geführt.

Unsere Auszeichnungen

Mitglied im Onkologischen Zentrum am EvKB

Unsere Klinik ist Mitglied im fachübergreifenden Onkologischen Zentrum am Evangelischen Klinikum Bethel, das durch die Deutsche Krebsgesllschaft (DKG) zertifiziert wurde.

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Qualitätssiegel MRSA

Für ihre Maßnahmen gegen die Verbreitung multiresistenter Erreger (MRE) sind das Evangelische Klinikum Bethel (EvKB) und das Krankenhaus Mara vom MRE-Netzwerk Nordwest mit dem Qualitätssiegel MRSA (Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus) ausgezeichnet worden. Das Siegel wird nur an Krankenhäuser vergeben, die in 10 verschiedenen Qualitätszielen zur Verhinderung der Verbreitung von MRSA punkten.

Aktion Saubere Hände Gold

Mit dem Gold-Zertifikat für die Jahre 2022 und 2023 hat das Evangelische Klinikum Bethel die höchste Auszeichnung der "Aktion saubere Hände" für Maßnahmen zur Krankenhaushygiene erhalten.

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Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V.

Das Evangelische Klinikum Bethel ist Mitglied im Aktionsbündnis Patientensicherheit, um unseren Patienten eine größtmögliche Sicherheit bei ihrer Behandlung zukommen zu lassen.

http://www.aps-ev.de/