- Startseite >
- Presse & Termine >
- Ziel übertroffen: Anton Gladkov sammelt mehr als 15.000 Euro für das Kinderzentrum Bethel
Ziel übertroffen: Anton Gladkov sammelt mehr als 15.000 Euro für das Kinderzentrum Bethel
Anton Gladkov hatte Anfang September buchstäblich einen Lauf: Der Hobby-Sportler aus Bünde war um 8 Uhr morgens am Kinderzentrum Bethel aufgebrochen zu seinem Backyard Ultra: Zu jeder Stunde startete er eine 6,706 Kilometer lange Runde rund um das Gelände und musste sie entsprechend in dieser Zeit schaffen. Um 23 Uhr, 15 Runden und 100 Kilometern später war Gladkov buchstäblich fertig.
„Ich war am Tag davor und auch morgens natürlich etwas nervös, aber ich habe mein Minimalziel von zehn Runden übertroffen und bin sehr glücklich“, sagt Anton Gladkov. Nicht nur er durfte sich an diesem Tag freuen, auch das Kinderzentrums Bethel hat Grund zur Freude. Durch die Sponsoren, die Gladkov bei dem Lauf unterstützt haben, sind stolze 16.130 Euro an Spenden zusammengekommen, die der Einrichtung zugutekommen.
„Wir sind Anton Gladkov und allen Sponsorinnen und Sponsoren sehr dankbar. Mit seinem außergewöhnlichen Einsatz hat er nicht nur eine beeindruckende sportliche Leistung erbracht, sondern auch viel Aufmerksamkeit für kranke Kinder und Jugendliche im Kinderzentrum Bethel geschaffen“, freut sich der Ärztliche Direktor des Kinderzentrums Univ.-Prof. Dr. Eckard Hamelmann bei der Spendenübergabe. „Von der Spende sollen besonders solche jungen Patientinnen und Patienten profitieren, die aufgrund von ME/CFS oder einer psychosomatischen Erkrankung starke Einschränkungen im täglichen Leben erfahren.“
Dabei sah es zeitweise so aus, als könne der 31-Jährige sein Ziel nicht erreichen. „Es gab Phasen, in denen ich dachte, dass es nicht mehr weitergeht.“ Zu sehr schmerzte mit der Zeit „der ganze Körper“. Sein Team, das ihn nach jeder Runde mit Getränken, Essen und Massagen versorgte, habe ihn aber stets positiv bestärkt. „Da dachte ich, ja ich schaffe das.“ Auch seine Familie war vor Ort und gab die nötige Unterstützung und auf den letzten zwei Runden sei ein Freund mitgelaufen, was Gladkov enorm „gepusht“ habe.
Der Dank des Läufers gilt auch den Mitarbeitenden des EvKB, die im Vorfeld viel geleistet und das Event möglich gemacht haben. Darüber hinaus sind fast zu jeder Stunde Pflegende herausgekommen, um ihn beim Start in eine neue Runde anzufeuern. „Es gab auch ein paar Kinder, die sich das angeguckt haben und mit denen ich dann abgeklatscht habe. Das war schon richtig cool“, sagt Gladkov, der sich mit seinem Lauf auch direkt an die Kinder wenden wollte: „Man hat gesehen, was alles machbar ist. Man denkt, es geht nicht weiter, doch wenn man daran glaubt und dafür kämpft, dann kann man es schaffen.“
Mehr erfahren
Klinik für Kinderchirurgie und Kinder- und Jugendurologie
Universitätsklinik für Kinder- und Jugendmedizin
Allgemeine Nachrichten
Allgemeine Nachrichten News-Header