menschlich.
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Unser gesamtes Denken und Handeln ist durch christliche Werte geprägt. Wir leben Toleranz und Menschlichkeit bei unserer Arbeit – jeden Tag.
führend.
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Als eines der größten Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen bieten wir in der Breite und Spitze herausragende medizinische Leistungen und Forschungsschwerpunkte.
kompetent.
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Ihre Gesundheit liegt uns am Herzen. Deshalb setzen wir unser Fachwissen und jahrelange Erfahrung dafür ein, dass Sie schnell wieder gesund werden.

Aufnahme und Entlassung

Wie eine stationäre oder teilstationäre Aufnahme abläuft, an was Sie denken und was Sie mitbringen sollten und wie wir Ihre Aufnahme im Notfall organisieren, dafür haben wir für Sie auf dieser Seite kompakte Informationen zusammengestellt.

Mit der Entlassung aus dem Krankenhaus ist für die Patienten häufig die Behandlung noch nicht abgeschlossen. Oft schließt sich beispielsweise eine Phase der Rehabilitation (Anschlussheilbehandlung) an, es wird eine ambulante oder stationäre Pflege benötigt oder zu Hause gibt es Bedarf für Hilfsmittel oder bauliche Veränderungen. Im Evangelischen Klinikum Bethel (EvKB) sorgen wir für Ihre nahtlose Überleitung, damit Sie nach der Entlassung gut versorgt sind.

Aufnahme

Für einen stationären oder teilstationären Aufenthalt im Evangelischen Klinikum Bethel (EvKB) erfolgt die Aufnahme in eine unserer Kliniken. Stationärer Aufenthalt bedeutet, dass der Patient für mindestens eine Nacht im Krankenhaus bleibt. Teilstationär heißt, der Patient kann am Abend wieder nach Hause gehen. Sehr wichtig ist auch ob die Aufnahme ein Notfall ist oder ob sie mit einem festen Termin geplant ist.

Für eine geplante stationäre oder teilstationäre Aufnahme haben Sie einen festen Termin mit dem Krankenhaus. Ihren Ansprechpartner dafür erreichen Sie im Zentralen Belegungsmanagement unter der Telefonnummer: Tel.: 05 21 - 772 7 83 07.
An dem vereinbarten Termin melden Sie sich bitte in einem der Patientenaufnahmebüros. Die im Erdgeschoss liegen. Dort erfahren Sie, auf welche Station Sie kommen.

Das muss unbedingt mit:

  • Als Patient bei einer gesetzlichen Krankenversicherung die Krankenhauseinweisung vom Haus- oder Facharzt. Als Patient, der bei einer privaten Krankenkasse versichert ist, benötigen Sie die schriftliche Krankenhauseinweisung nicht. Jedoch sollte jeder Patient über das Leistungsspektrum der Versicherung informiert sein. Hierunter fallen insbesondere die Wahlleistungen (Chefarztbehandlung, Art der Unterbringung (Ein- oder Zweibettzimmer), etc).
  • Ihre Versichertenkarte der Krankenkasse

Auf der Station werden die Patienten vom Pflegepersonal begrüßt und individuell und nach den pflegerischen Bedürfnissen aufgenommen. Die Aufnahme ist für die pflegerischen Mitarbeiter der Moment, um Sie als Patient kennenzulernen, mit Ihnen gemeinsam Ihren Aufenthalt und Ihre pflegerische Versorgung zu planen sowie Ihnen die Abläufe des Krankenhausbetriebs zu erklären. Anschließend erfolgt für Sie ein zusätzliches Aufnahmegespräch mit dem Stationsarzt.

Ein Notfall kommt ungeplant. In einem solchen Fall werden Sie jederzeit behandelt! Selbstverständlich benötigen Sie hierfür weder einen Termin noch eine Krankenhauseinweisung vom Haus- oder Facharzt.

Im Notfall muss konzentriert, ruhig und zielgerichtet gehandelt werden. Die Zentralen Notaufnahmen (ZNA) im Haus Gilead I in Bethel und im Johannesstift in Schildesche sowie die Notfallambulanz für Kinder und Jugendliche im Kinderzentrum Bethel sind bestens darauf vorbereitet. Fachärzte und Pflegepersonal arbeiten Hand in Hand und setzen erste diagnostische und therapeutische Maßnahmen um. Der Facharzt kann den Patienten nach Abklärung und Stabilisierung direkt auf seine Station überweisen.

In der Zentralen Notaufnahme gilt: Lebensbedrohliche Erkrankungen oder Verletzungen werden zuerst behandelt. Aus der Dringlichkeit ergibt sich die Behandlungsreihenfolge. So passiert es häufig, dass Patienten vor anderen Patienten behandelt werden, obwohl sie später gekommen sind. Dennoch ist das Team im EvKB stets darum bemüht, Wartezeiten so kurz wie möglich zu halten. Doch die Zahl und die Schwere von Notfällen ist nicht vorhersehbar.

Eine gute Vorbereitung auf die Aufnahme ist wichtig! Bitte bringen Sie Folgendes zur Aufnahme mit:

  • Krankenhauseinweisung Ihres Hausarztes oder eines Facharztes (nur für gesetzlich Versicherte)
  • Versichertenkarte Ihrer Krankenkasse (nur für gesetzlich Versicherte)
  • Ihren aktuellen Medikationsplan. Nehmen Sie bitte während Ihres Krankenhausaufenthalts keine mitgebrachten Medikamente ein! Falls Sie Medikamente wie Aspirin (ASS) oder Marcumar einnehmen und ein operativer Eingriff geplant ist, wenden Sie sich bitte mindestens zehn Tage vor Ihrem Aufnahmetermin an das Zentrale Belegungsmanagement.
  • gegebenenfalls einen schriftlichen Bericht Ihres behandelnden Arztes über Ihre Krankengeschichte
  • im Vorfeld angefertigte Röntgenbilder (Originalbilder oder eine Kopie auf CD-ROM) sowie die dazugehörigen schriftlichen Befunde
  • gegebenenfalls eine Kopie Ihrer aktuellen Laboruntersuchungen (wie zum Beispiel PSA-Wert oder Schilddrüsenhormone)
  • gegebenenfalls Röntgenpass
  • gegebenenfalls Allergiepass
  • gegebenenfalls Impfpass
  • gegebenenfalls Patientenverfügung
  • gegebenenfalls Betreuungsverfügung
  • Waschutensilien (Handtücher, Waschlappen, Zahnbürste und Zahnpasta, individuelle Pflegemittel, Rasierapparat und gegebenenfalls Brille, Prothese und Prothesenbehälter)
  • Nachtwäsche, Morgenmantel, bequeme Kleidung (zum Beispiel Trainingsanzug) und bequemes Schuhwerk

Bitte lassen Sie Wertsachen und größere Geldbeträge zu Hause. Wir können dafür keine Haftung übernehmen, stellen aber Tresore für notwendige Wertsachen zur Verfügung.

Ein Krankenhausaufenthalt kann unter Umständen länger dauern als erwartet. Daher ist es sinnvoll, für etwas länger zu planen. Auch sollten sie rechtzeitig die Zeit nach Ihrem Aufenthalt im Krankenhaus im Blick haben.

  • Sind Hin- und Rückweg geplant?
  • Sind Ihre Kinder gut versorgt?
  • Sind Ihre Haustiere gut versorgt?
  • Sind Ihre Blumen versorgt?
  • Der Haus- bzw. Wohnungsschlüssel sollte einer Person Ihres Vertrauens zugänglich sein. Vielleicht muss Ihnen von zu Hause etwas ins Krankenhaus gebracht werden.
  • Sind wichtige Unterlagen so sortiert und zugänglich, dass eine Person Ihres Vertrauens darauf zugreifen kann, falls es notwendig ist?
  • Sollte eine Person Ihres Vertrauens eine Bankvollmacht erhalten?
  • Wird der Briefkasten zu Hause regelmäßig geleert?
  • Sollte die Zeitung abbestellt werden?
  • Benötigen Sie nach dem Krankenhausaufenthalt Betreuung?

Bei diesen Informationen handelt es sich um allgemeine Hinweise für einen stationären Aufenthalt im Evangelischen Klinikum Bethel. Da es jedoch auch innerhalb des EvKB von Klinik zu Klinik unterschiedliche Umstände, Anforderungen und Besonderheiten geben kann, informieren Sie sich bitte auch auf den Internetseiten der jeweiligen Klinik, in der Sie behandelt werden, über die speziellen Aufnahmemodalitäten. Auch die Sekretariate oder die Verantwortlichen des Zentralen Belegungsmanagements geben Ihnen gerne Auskunft.

Falls Sie vor Beginn des Krankenhausaufenthaltes Fragen bezüglich Aufnahme und Aufenthalt (z. B. Unterbringung in Ein- oder Zweibettzimmer) haben, wenden Sie sich gerne an die Verantwortlichen des Zentralen Belegungsmanagements (ZBM) der jeweiligen Fachabteilung.

Entlassung

Ihre Entlassung wird optimal vorbereitet

Mit der Entlassung aus dem Krankenhaus ist für die Patienten häufig die Behandlung noch nicht abgeschlossen. Oft schließt sich beispielsweise eine Phase der Rehabilitation (Anschlussheilbehandlung) an, es wird eine ambulante oder stationäre Pflege benötigt oder zu Hause gibt es Bedarf für Hilfsmittel oder bauliche Veränderungen. Im EvKB sorgen wir für Ihre nahtlose Überleitung, damit Sie nach der Entlassung gut versorgt sind. Die Planung hierfür ist oft komplex und aufwändig. Sie beginnt daher so früh wie möglich – bereits vor oder während Ihrer Aufnahme bei uns.

Kommen Sie für eine ambulante Behandlung zu uns ins Klinikum, sind die Abläufe abhängig von der Sprechstunde (Ambulanz), in der Sie behandelt werden. Bitte informieren Sie sich im jeweiligen Sekretariat über die Aufnahme und Entlassung.

  • Ist Ihr Krankenhausaufenthalt im Voraus geplant, nehmen die jeweiligen Sekretariate oder das Belegungsmanagement oftmals bereits vor der Aufnahme Kontakt mit Ihnen auf und erfragen Informationen, die für Ihre Entlassung wichtig sind.
  • Sie erhalten vor oder während der Aufnahme einen Behandlungsvertrag, der vorsieht, dass Sie dem Krankenhaus eine Einwilligung zum Entlassmanagement erteilen. Das ist wichtig, da hierbei Daten z.B. an Hausärzte, Pflege- und Krankenkasse, Rehabilitationseinrichtungen, Pflegedienste und Physiotherapeuten übermittelt werden müssen. Gerne beraten unsere Mitarbeiterinnen der » Sozialberatung Sie zu diesem Thema.
  • Mit den gesammelten Informationen beginnen im Klinikum die detaillierten Planungen für Ihre individuelle Behandlung, zum Beispiel der einzuplanende Operationssaal, die Zimmerbelegung etc.
  • Auf der jeweiligen Station führen Mediziner und Pflegepersonal Gespräche mit Ihnen. Dabei schätzen Ärzte und Pflege Ihren Hilfebedarf nach dem Krankenhausaufenthalt ein. Die elektronische Patientenakte hilft, die Informationen aus den Gesprächen zeitnah zusammenzuführen, so dass diese allen Beteiligten zur Verfügung stehen.
  • Zum Tag der Entlassung muss sichergestellt sein, dass Sei weiterversorgt werden. Da sich der Zeitpunkt Ihrer Entlassung jedoch – abhängig von Ihrem gesundheitlichen Befinden – ändern kann, wird diese Information täglich angepasst und an die » Sozialberatung übermittelt.
  • Nur so können Maßnahmen organisiert werden, um Ihre Versorgung nach dem Krankenhausaufenthalt sicherzustellen. Die » Sozialberatung im Evangelischen Klinikum Bethel ist personell hervorragend aufgestellt und qualifiziert. Die Mitarbeiterinnen nehmen Kontakt zu Ihnen beziehungsweise zu Ihren Angehörigen auf.
  • Der Tag der Entlassung: Jeder Patient erhält bei seiner Entlassung
  • einen Entlassbrief
  • einen Medikationsplan
  • gegebenenfalls Medikamente, so dass Ihre Versorgung in jedem Fall gesichert ist
  • gegebenenfalls einen Pflegeüberleitungsbrief, der weiterversorgende Institutionen wie Pflegedienste, Wohngruppen, Pflegeheime und das Pflegepersonal über Ihren Pflegebedarf und abzuleitende Maßnahmen informiert
  • Sollte eine umfangreiche und komplexe medizinische Nachsorge notwendig sein, können die Mitarbeiter unseres Klinikums bereits einen Termin mit Ihrem Haus- oder Facharzt abstimmen.
  • Sowohl Sie als Patient als auch nachsorgende Organisationen können unser Klinikum nach Ihrem Krankenhausaufenthalt erreichen. Hierfür erhalten Sie die entsprechende Telefonnummer sowohl auf einer Visitenkarte der Station als auch auf dem Entlassbrief ausgehändigt.

Sie können Ihre Einwilligung und die damit verbundene Datenverarbeitung jederzeit ganz oder teilweise schriftlich widerrufen.

Als Patient können Sie die Durchführung des Entlassmanagements und/oder eine Unterstützung durch die Kranken- und/oder Pflegekassen ablehnen, indem Sie hierfür keine Einwilligung erteilen. Das ist nicht unbedingt von Vorteil, besteht z. B. Pflege- und/oder Betreuungsbedarf, können Anschlussmaßnamen möglicherweise nicht rechtzeitig eingeleitet werden und beginnen verspätet. Auch Leistungsansprüche könnten verspätet bezahlt werden.

Kontakt

Bruno Mansfeld

Zentrales Belegungsmanagement

Tel: 0521 | 772-79295

Fax: 0521 | 772-79297

bruno.mansfeld@evkb.de

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http://www.aps-ev.de/

Verstetigung Hygiene

Das Evangelische Klinikum Bethel wurde mit dem Siegel "Qualität und Transparenz" durch die Interreg Deutschland Nederland ausgezeichnet.

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