NRW-Ministerpräsident besuchte Bethel – Hendrik Wüst im Haus Sophia und Kinderzentrum Bethel
AKTUELLES
Ministerpräsident Hendrik Wüst besuchte das Projekt „Gemeinsam wachsen. Zusammen WIRken.“ des Evangelischen Klinikums Bethel, das von der Liz Mohn Stiftung gefördert wird. Das Bild zeigt v.l.n.r.: Christoph Nolting (stellv. Vorstandsvorsitzender der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel), Ministerpräsident Hendrik Wüst, Stifterin Liz Mohn, Pastor Dr. Bartolt Haase (Vorsitzender des Vorstands der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel) und Jörg-Uwe Goldbeck (Verwaltungsratsvorsitzender der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel). Kai Uwe Oesterhelweg
NRW-Ministerpräsident besuchte Bethel – Hendrik Wüst im Haus Sophia und Kinderzentrum Bethel

NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst war zu Gast in Bethel, um sich über das bundesweit einzigartige Hilfeprojekt „Gemeinsam wachsen. Zusammen WIRken“…

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Auszeichnung der Deutschen Krebsgesellschaft: Ostwestfälisches Lungenkrebszentrum zertifiziert
AKTUELLES
Nur ein Jahr nach Gründung des kooperativen Lungenzentrums bescheinigt die DKG die hohe Behandlungsqualität mit Zertifikat: v.l. Thorsten Kaatze, Dr. med. Morris Beshay, Chefarzt der Klinik für Thoraxchirurgie am EvKB, Univ.-Prof. Dr. med. Philipp Lepper, Prof. Dr. med. Axel von Bierbrauer und Maud Beste; Foto: Mario Haase, EvKB
Auszeichnung der Deutschen Krebsgesellschaft: Ostwestfälisches Lungenkrebszentrum zertifiziert

Eine gute Nachricht für Patientinnen und Patienten in OWL: Das kooperative Ostwestfälische Lungenkrebszentrum des EvKB – Evangelisches Klinikum Bethel…

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Seltenes Glück: Eineiige Drillinge im EvKB geboren
AKTUELLES
Mara und Max Deboer freuen sich dreifach. In ihren Armen halten sie Klara, Romy und Jette (v.l.n.r.). Fotos: Mario Haase
Seltenes Glück: Eineiige Drillinge im EvKB geboren

Manche Familien bekommen Nachwuchs. Andere bekommen gleich ein kleines Wunder. Und dann gibt es noch die Familie aus Bielefeld-Schildesche, die jetzt…

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Informationstag „Krebs in der Familie“: Mit Fachkompetenz und Menschlichkeit gegen Krebs
AKTUELLES
v.l.n.r.: Chefarzt Prof. Dr. med. Florian Weißinger, David Töws (Uni-Apotheke Bielefeld), Pflegerische Fachbereichsleitung der Onkologie im EvKB Robert Schwarz, Pflegerische Fachbereichsleitung der Inneren Medizin im EvKB Dorothea Baus, Onkologische Pflegeberatung im EvKB Christiane Schwarz, Theologischer Direktor im EvKB Pastor Philipp Katzmann, Jenny Wolff (Uni-Apotheke)
Informationstag „Krebs in der Familie“: Mit Fachkompetenz und Menschlichkeit gegen Krebs

Bei der Veranstaltung für Betroffene und Angehörige des EvKB – Evangelisches Klinikum Bethel – und der Uni-Apotheke Bielefeld am Samstag (7.2.)…

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Neue Radiosendung aus Bielefeld: „Tigerstark mit Sammy“ erklärt Kindern das Kinderzentrum Bethel
AKTUELLES
Auf Entdeckungstour im Kinderzentrum Bethel: (v.l.) Die Juniorreporterinnen und -reporter Philipp, Elsa, Anton und Rosa. Foto: Manuel Bünemann
Neue Radiosendung aus Bielefeld: „Tigerstark mit Sammy“ erklärt Kindern das Kinderzentrum Bethel

Radio Bielefeld und das EvKB – Evangelisches Klinikum Bethel – starten eine neue Radioshow für die ganze Familie. Gestaltet wird sie von Kindern für…

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Kinderhospiztag 2026 „Sie müssen diesen Weg nicht allein gehen“
AKTUELLES
Das grüne Band als Zeichen der Solidarität: Tanja Gresing, Teamleitung Pflege und Stefan Schwalfenberg, Leitender Arzt Kinderpalliativteam „Der Weg nach Hause“, René Meistrell, Mareike Müller, Tanja Kirchner, Klinische Ethik, zuständig für Hospizkoordination im EvKB, Univ.-Prof. Dr. Eckard Hamelmann (v.l.n.r.).
Kinderhospiztag 2026 „Sie müssen diesen Weg nicht allein gehen“

Wenn ein Kind lebensverkürzend erkrankt, gerät das Leben der ganzen Familie aus dem Gleichgewicht. Zum bundesweiten Tag der Kinderhospizarbeit am 10.…

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EvKB prägt bundesweit erste Leitlinie zum Delir im höheren Lebensalter maßgeblich mit: Verlässlicher Standard für Prävention, Diagnostik und Therapie des Delirs
AKTUELLES
EvKB prägt bundesweit erste Leitlinie zum Delir im höheren Lebensalter maßgeblich mit: Verlässlicher Standard für Prävention, Diagnostik und Therapie des Delirs

Das EvKB – Evangelisches Klinikum Bethel – in Bielefeld hat maßgeblich an der Entwicklung der ersten S3-Leitlinie zum Thema Delir im höheren…

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Universitätsmedizin: Neuer Klinikdirektor für Psychiatrie und Psychotherapie am EvKB
AKTUELLES
Thorsten Kaatze, Prof.'in Dr. Claudia Hornberg, Dekanin der Medizinischen Fakultät OWL der Universität Bielefeld, Univ.-Prof. Dr. Dr. Udo Dannlowski und Prof. Dr. Angelika Epple, Rektorin der Universität Bielefeld (v.l.n.r.). Foto: Manuel Bünemann
Universitätsmedizin: Neuer Klinikdirektor für Psychiatrie und Psychotherapie am EvKB

Univ.-Prof. Dr. Dr. Udo Dannlowski übernimmt zum 1. Januar 2026 die Ärztliche Leitung der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie am…

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Sicherstellung der ADAC-Luftrettung in Rheine: EvKB übernimmt ab 2026 ärztliche Besetzung
AKTUELLES
Sicherstellung der ADAC-Luftrettung in Rheine: EvKB übernimmt ab 2026 ärztliche Besetzung

Das EvKB – Evangelisches Klinikum Bethel – übernimmt ab dem 1. Januar 2026 die ärztliche Besetzung der ADAC-Luftrettungsstation Rheine. Nach dem Ende…

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Europaweite Standards für Hirntumor-Operationen: EvKB-Neurochirurg gestaltet internationale Richtlinie maßgeblich mit
AKTUELLES
Spielt eine wichtige Rolle bei der Entwicklung einer internationalen Richtlinie für Hirntumor-Operationen: Neurochirurg Univ.-Prof. Dr. Matthias Simon; Foto: Mirco Menebröcker
Europaweite Standards für Hirntumor-Operationen: EvKB-Neurochirurg gestaltet internationale Richtlinie maßgeblich mit

Mit einer neuen europäischen Richtlinie zur operativen Behandlung von Gliomen liegen klare fachliche Empfehlung vor, wie viel Tumorgewebe bei diesen…

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Versorgungslücken bei postinfektiösen Erkrankungen: Jürgen Dusel fordert schnelles Handeln
AKTUELLES
Im Gespräch: Jürgen Dusel mit Nicole Wockenfuß, Dr. Jeremy Schmidt und Bennet Wockenfuß (v. l.).
Versorgungslücken bei postinfektiösen Erkrankungen: Jürgen Dusel fordert schnelles Handeln

Der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Jürgen Dusel, hat sich bei einem Besuch im Kinderzentrum des EvKB…

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Einsamkeit bei Kindern und Jugendlichen: Liz Mohn Stiftung und Bethel starten bundesweit einzigartiges Hilfeprojekt
AKTUELLES
Liz Mohn besuchte das Haus Sophia mit Bethels Vorstandsvorsitzendem Pastor Ulrich Pohl (l.) und Thorsten Kaatze, dem Vorsitzenden Geschäftsführer des Evangelischen Klinikums Bethel. Foto: Jan Voth / Liz Mohn Stiftung
Einsamkeit bei Kindern und Jugendlichen: Liz Mohn Stiftung und Bethel starten bundesweit einzigartiges Hilfeprojekt

„Was habt ihr heute gemacht?“, fragt Liz Mohn. „Schnitzeljagd!“, lautet die Antwort aus der Gruppe der vor ihr stehenden Kinder. Die Stifterin und…

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EvKB in der Liste der besten 100 Krankenhäuser Deutschlands im „stern“ – EvKB als bestes Krankenhaus in OWL ausgezeichnet
AKTUELLES
EvKB in der Liste der besten 100 Krankenhäuser Deutschlands im „stern“ – EvKB als bestes Krankenhaus in OWL ausgezeichnet

Das Evangelische Klinikum Bethel (EvKB) gehört mit Platz 49 für das Magazin „stern“ zu den besten 100 Krankenhäusern Deutschlands und belegt damit die…

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„Vierundzwanzigsieben“ – Neuer Klinik-Podcast aus Bielefeld: Mitarbeitende geben spannende Einblicke
AKTUELLES
 Journalistin und Podcasterin Christina Scheuer und Pastor Philipp Katzmann
„Vierundzwanzigsieben“ – Neuer Klinik-Podcast aus Bielefeld: Mitarbeitende geben spannende Einblicke

Das Evangelische Klinikum Bethel (EvKB) und das Krankenhaus Mara in Bielefeld gehen mit einem neuen Podcast auf Sendung: „Vierundzwanzigsieben“ gibt…

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menschlich. führend. kompetent.
menschlich. führend. kompetent.

Ihre Gesundheit liegt uns am Herzen. Deshalb bieten wir herausragende medizinische Leistungen und setzen unser Fachwissen und unsere Erfahrung dafür ein, dass Sie schnell wieder gesund werden. Dabei leben wir Toleranz und Menschlichkeit – jeden Tag.

menschlich. führend. kompetent.
menschlich. führend. kompetent.

Ihre Gesundheit liegt uns am Herzen. Deshalb bieten wir herausragende medizinische Leistungen und setzen unser Fachwissen und unsere Erfahrung dafür ein, dass Sie schnell wieder gesund werden. Dabei leben wir Toleranz und Menschlichkeit – jeden Tag.

menschlich. führend. kompetent.
menschlich. führend. kompetent.

Ihre Gesundheit liegt uns am Herzen. Deshalb bieten wir herausragende medizinische Leistungen und setzen unser Fachwissen und unsere Erfahrung dafür ein, dass Sie schnell wieder gesund werden. Dabei leben wir Toleranz und Menschlichkeit – jeden Tag.

Kanu – Gemeinsam weiterkommen

Die psychische Belastung bzw. Erkrankung eines Elternteils oder beider Eltern hat Auswirkungen auf die gesamte Familie, denn auch die Kinder befinden sich dadurch in der Regel in einer belastenden Lebenssituation. Hier setzt das Präventionsangebot Kanu an: Unter dem Motto „Gemeinsam weiterkommen“ bietet Kanu Gesprächs- und Beratungsmöglichkeiten für betroffene Familien. Ziel des Angebotes ist es, Familien bei der Bewältigung ihrer Situation zu unterstützen und auf diesem Wege nachhaltig dazu beizutragen, das Risiko einer psychischen Erkrankung der Kinder zu senken.

Ein Präventionsangebot für Familien mit einer elterlichen psychischen Erkrankung

  • Teilnehmen können Familien mit Kindern im Alter von 6 bis 14 Jahren, in denen ein oder beide Elternteil(e) psychisch belastet sind oder an einer Depression, einer bipolaren Störung, einer Schizophrenie, einer Angsterkrankung, einer Abhängigkeitserkrankung oder einer sonstigen psychischen Erkrankung bzw. Belastung leiden.
  • An 10 aufeinander aufbauenden Terminen treffen sich Eltern und Kinder jeweils montags von 16:30 Uhr bis 18:00 Uhr in parallelen Gruppen. Die Gruppentreffen finden i.d.R. in der Tagesklinik Ost des Evangelischen Klinikums Bethel statt. Elternpaare bzw. Alleinerziehende können gerne auch in Begleitung einer Vertrauensperson teilnehmen.
  • Begleitend zu den Gruppenterminen werden Eltern-, Kinder- und Familiengespräche angeboten.
  • Als ergänzendes und langfristiges Angebot für Familien mit besonderem Bedarf können Patenschaften für die Kinder vermittelt werden.

Angebote

Für alle am Kanu-Angebot Interessierten sowie alle Ehemaligen bietet unser monatliches Kanu-Café Gelegenheit zum gemütlichen Beisammensein. Hier treffen sich ehemalige Kanu-Familien wieder, es wird geklönt, Erfahrungen werden ausgetauscht und neue Kontakte geknüpft. Der große Garten mit Spielplatz lädt die Kinder zum ausgelassenen Spielen und Toben ein.Für Familien, die sich für eine Kanu-Teilnahme interessieren, besteht hier eine gute Gelegenheit, das Kanu-Team und die Kanu-Atmosphäre einmal ganz unverbindlich und ohne Druck oder Verpflichtungen kennenzulernen.

Wo und wann? Das Kanu-Café findet an jedem letzten Freitag eines Monats von 16:00 bis 18:00 Uhr im Haus des Kinderschutzbundes in der Ernst-Rein-Str. 53 in 33613 Bielefeld statt. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen bzw. auf ein Kennenlernen!

Eltern mit einer psychischen Belastung oder Erkrankung bzw. deren Angehörige machen sich häufig besonders viele Gedanken um die Erziehung und Entwicklung ihrer Kinder. Die Befürchtung, auf Grund der seelischen Belastung den Anforderungen des Erziehungsalltages und den Bedürfnissen ihrer Kinder nicht gerecht werden zu können, wird von der Mehrheit der Kanu-Eltern geteilt. Die Elterngruppe bietet die Gelegenheit, sich mit anderen Müttern und Vätern über die Herausforderungen, vor die eine psychische Erkrankung die ganze Familie stellen kann, auszutauschen, Möglichkeiten für eine Bewältigung des Familienalltags zu besprechen und neue Kraft zu schöpfen.

Die Eltern erhalten vom Kanu-Team „Werkzeuge“ an die Hand für ein Erziehungsverhalten, welches die Entwicklung ihrer Kinder positiv unterstützen kann. Themen sind u.a. aktives Zuhören, Ich-Botschaften, Lob und Ermutigung, Grenzen setzen, Konsequenzen und Strafe sowie der Umgang mit Konflikten.

Ein zentraler Aspekt der Gruppenarbeit ist der Umgang mit der Erkrankung gegenüber dem Kind bzw. den Kindern. Fragen wie „Wie viel und welche Informationen über die Erkrankung sollte/muss mein Kind haben?“, „Wie erkläre ich meinem Kind altersentsprechend etwas über meine Erkrankung?“ werden gemeinsam diskutiert und Lösungsmöglichkeiten besprochen.

Eine psychische Erkrankung der Eltern stellt nicht nur für die Mütter und Väter selbst, sondern in der Regel auch für ihre Kinder eine erschwerende Lebenssituation dar. Die elterliche Erkrankung kann zu einer gravierenden Änderung des familiären Alltags führen. Seelische Belastungen, die daraus für ein Kind resultieren können, sind u.a.: Scham- und Schuldgefühle, mangelnde Orientierung, Schweigegebot, Angst, „Parentifizierung“ (d.h. das Kind übernimmt die soziale Rolle des Erwachsenen) und Isolation. Darüber hinaus bergen diese Belastungen ein erhöhtes Risiko, dass die Mädchen und Jungen selbst einmal Verhaltensauffälligkeiten bzw. psychische Erkrankungen entwickeln.

In der Kinder- und Jugendlichengruppe treffen sich 6- bis 14-Jährige, die sich in der Lebenssituation befinden, in einer Familie aufzuwachsen, deren Alltag in unterschiedlicher Ausprägung durch die Erkrankung der Eltern bestimmt wird. Als Gegengewicht zu Ausgrenzungs- und Stigmatisierungserfahrungen, denen viele der Mädchen und Jungen in ihrem sozialen Umfeld begegnen, bietet die Kanu-Gruppe „Normalität“ in zweifacher Hinsicht: Die Kinder und Jugendlichen erfahren in vertrauensvoller Atmosphäre zum einen, dass psychische Belastungen und Erkrankungen Bestandteil des alltäglichen Lebens sind, zum anderen können sie ganz Kind bzw. Jugendlicher sein, ausgelassen toben, kreativ sein, den Kontakt zu anderen Kindern genießen.

Das gemeinsame Spiel und das kreative Arbeiten stärken die sozialen Fähigkeiten der Mädchen und Jungen. Die aufbauenden Erlebnisse in der Gruppe sowie Übungen zu den eigenen Stärken und Gefühlen unterstützen die positive Entwicklung von Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein.

Rollenspiele und Geschichten dienen als Gesprächseinstieg und -anregung für das Thema „psychische Erkrankungen“. Die Kinder werden motiviert, über ihren eigenen Familienalltag zu berichten, und sie werden einfühlsam und altersgerecht über verschiedene Krankheitsbilder und -symptome informiert.

Begleitend zu den Gruppen werden sowohl mit der Familie gemeinsam als auch mit einzelnen Familienmitgliedern ein oder mehrere Gespräche geführt. Dabei geht es vor allem um die Auswirkungen der psychischen Erkrankung auf das Familiensystem, insbesondere auf die Kinder, sowie um vorhandene Stärken und Bewältigungsmöglichkeiten.

Gemeinsam wird besprochen, ob die jeweiligen Familien noch weitere Unterstützung benötigen (z.B. eine Sozialpädagogische Familienhilfe oder einen Therapieplatz), und wo sie diese bekommen können.

Die Kinder und Jugendlichen nutzen die Einzelgespräche gerne, um Fragen zu stellen, die sie in der großen Gruppe nicht zu fragen wagen, oder die sie noch einmal individuell beantwortet haben möchten, z.B. detaillierte Fragen zur Erkrankung der Eltern (Vererbarkeit, Heilungschancen für die Eltern). Sie erzählen über Probleme in der Schule und mit Freunden, und gemeinsam wird überlegt, welche Lösungsmöglichkeiten in Frage kommen können.

In Vorbereitung für ein Familiengespräch können die Mädchen und Jungen Fragen oder Anliegen benennen, die sie mit der Unterstützung des jeweiligen Kanu-Teammitgliedes ansprechen möchten (z.B., dass Mutter oder Vater ehrlich auf Fragen nach ihrem Befinden antworten sollen, oder dass sie sich mit den Aufgaben im Haushalt überfordert fühlen).

Weiterführende Informationen

Homepage des Kinderschutzbundes Bielefeld

Die „Fachstelle Kinderschutz“ des Jugendamtes Bielefeld

Die "Schulstation" an der Hamfeldschule Bielefeld

Wildwasser Bielefeld e.V. – dezidierte Angebote für Frauen

Gesundheitspreis 2011 des Landes Nordrhein-Westfalen für Kanu

Kinder psychisch kranker Eltern Übersichtsarbeit von Fritz Mattejat und Helmut Remschmidt aus dem Deutschen Ärzteblatt 2008

Zur Situation von Kindern suchtbelasteter Familien aus Sicht der Integrativen Therapie - Beitrag von Klaus Michaelis 2004

Zur Situation von Kindern suchtbelasteter Familien aus Sicht der Integrativen - Integrativ-systemische Überlegungen zur  Entwicklung von Risiko und Resilienz bei Kindern mit suchtkranken ElternTherapie - Übersicht von Klaus Michaelis und Hilarion G. Petzold 2009

Zur Lebenssituation von Kindern psychisch erkrankter Eltern - Überblick von Julia Griepenstroh und Miriam Schmuhl

Unterstützungsmöglichkeiten am Beispiel des Forschungs- und Entwicklungsprojektes „KANU – Gemeinsam weiterkommen“ - Bestellmöglichkeit einer Arbeit zum Thema „Präventive Hilfen für Kinder psychisch kranker Eltern“ von Dieter Heitmann und Anke Reinisch

Prävention für Familien mit psychisch kranken Eltern. Bedarf, Koordination, Praxiserfahrungen von Ullrich Bauer, Anke Reinisch, Miriam Schmuhl (Hrsg.): Springer VS Verlag für Sozialwissenschaften (Wiesbaden) 2012

Psychische Erkrankungen in der Familie: Das Kanu-Manual für die Präventionsarbeit - Manual für die Praxis von Ulrich Bauer (Hrsg.), Martin Driessen (Hrsg.), Dieter Heitmann(Hrsg.), Michael Leggemann (Hrsg):

Artikel: „Treibsandkinder“ in unserer Gesellschaft von Franz-Josef Hücker

Broschüre: Kinder psychisch kranker Eltern - Neue Wege zur gemeinsamen Verantwortung - Aktuelle Broschüre der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft in Berlin zum Download

Kontakt

Deutscher Kinderschutzbund (DKSB)
Tel.: 0521 977978-15 (Anrufbeantworter)
kanu@kinderschutzbund-bielefeld.de

Evangelisches Klinikum Bethel (EvKB)
Tel.: 0521 772-78498 (Anrufbeantworter)
kanu@evkb.de

» zum Team

Paten gesucht!

Für einzelne Kinder in unserem Kanu-Angebot (Alter ca. 6 – 10 Jahre) suchen wir Menschen ab 22 Jahre, die gerne auf ehrenamtlicher Basis 1 mal pro Woche etwas mit ihrem „Kanu-Patenkind“ unternehmen möchten. Weitere Infos dazu finden Sie im Download-Bereich.

Audio

WDR 5 Innenwelt – das psychologische Radio über Kinder psychisch belasteter Eltern vom 25.07.2024

Klinikforum ONLINE: Familien im Rollentausch – wenn Kinder sich um Eltern sorgen

Im Klinikforum Online vom 9. März 2021 haben wir die beiden Projekte CHIMPS-NET und KANU vorgsetellt.

Hier finden Sie die Aufzeichnung.

Unsere Auszeichnungen

Stern

Das Wochenmagazin “stern” zeichnet das EvKB als eines der besten 100 Krankenhäuser Deutschlands aus. Das EvKB belegt in der Liste die Spitzenposition in der Region OWL.

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Auszeichnung Selbsthilfefreundliches Krankenhaus

Das Evangelische Klinikum Bethel wurde vom Netzwerk Selbsthilfefreundlichkeit und Patientenorientierung im Gesundeheitswesen als „Selbsthilfefreundliches Krankenhaus" ausgezeichnet.

https://www.selbsthilfefreundlichkeit.de/

Qualitätssiegel MRSA

Für ihre Maßnahmen gegen die Verbreitung multiresistenter Erreger (MRE) sind das Evangelische Klinikum Bethel (EvKB) und das Krankenhaus Mara vom MRE-Netzwerk Nordwest mit dem Qualitätssiegel MRSA (Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus) ausgezeichnet worden. Das Siegel wird nur an Krankenhäuser vergeben, die in 10 verschiedenen Qualitätszielen zur Verhinderung der Verbreitung von MRSA punkten.

Aktion Saubere Hände Gold

Mit dem Gold-Zertifikat für die Jahre 2024 und 2025 hat das Evangelische Klinikum Bethel die höchste Auszeichnung der "Aktion saubere Hände" für Maßnahmen zur Krankenhaushygiene erhalten.

https://www.aktion-sauberehaende.de/ash/ash/

Zertifikat Kununu Top Company 2025

Das Evangelische Klinikum Bethel und das Krankenhaus Mara wurden von der Arbeitgeber-Bewertungsplattform Kununu mit dem Top Company Siegel ausgezeichnet. Nur ca. 5 Prozent der Unternehmen in Deutschland erhalten das Siegel, das auf unabhängigen Bewertungen von Mitarbeitenden basiert.

Ausgezeichnet Familienfreundlich

Die Stadt Bielefeld und das Lokale Bündnis für Familien haben dem Evangelischen Klinikum Bethel und dem Krankenhaus Mara das Prädikat “Ausgezeichnet Familienfreundlich" verliehen. Die Auszeichnung stellt eine besondere Wertschätzung für Unternehmen dar, die ihre Mitarbeitenden in den Mittelpunkt stellen und sich für eine familienfreundliche Personalpolitik stark machen.