menschlich. führend. kompetent.
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Bei urologischen Themen begegnen wir Ihnen mit einem Höchstmaß an Diskretion. Bei uns finden Sie High-tech-Medizin und Ansprechpartner, die effektiv helfen.

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Urologie

Herzlich willkommen!

Urologische Beschwerden und Erkrankungen sind leider noch immer Tabuthemen. Sie sind häufig mit Scham verbunden und die Hemmschwelle der Betroffenen ist oftmals groß. Wir begegnen unseren Patienten mit besonderem Verständnis und immer mit dem Wissen: Menschen mit urologischen Erkrankungen kann auf vielfältige Weise geholfen werden.

Wir behandeln alle Erkrankungen des männlichen und weiblichen Harntrakts sowie des männlichen Genitals im Kindes- und Erwachsenenalter. Schwerpunkte liegen in der stationären und ambulanten Behandlung von Prostata-, Nierenzell-, Blasen-, Harnleiter-, Nierenbecken- und Hodenkrebs sowie Nebennierentumoren. Auch bei Inkontinenz, gutartiger Prostatavergrößerung, Harnsteinleiden und in der Kinderurologie sind wir hochkompetente und vertrauensvolle Ansprechpartner.

Unsere Klinik im Johannesstift ist ein Zentrum für computerassistierte und robotische Urologie und wurde von der Deutschen Krebsgesellschaft als Prostatakrebszentrum zertifiziert.

Kinderurologie

In unserer Klinik werden sämtliche Erkrankungen des Urogenitaltrakts, die im Kindesalter auftreten können, behandelt. Hierbei handelt sich im Allgemeinen um angeborene Erkrankungen. Eine erste Vorstellung kann in der Kindersprechstunde erfolgen. Bitte bringen Sie zum vereinbarten Termin eine Einweisung, im Falle einer geplanten ambulanten Operation eine Überweisung Ihres Urologen oder Kindarztes sowie die Krankenkassenkarte Ihres Kindes mit. Auch die Befunde bereits durchgeführter Untersuchungen sollten mitgebracht werden.

Bis Ende des 2. Lebensjahres ist eine Vorhautverengung (Phimose) physiologisch. Es kann allerdings bereits in diesem Alter zu wiederkehrenden Entzündungen der Eichel und auch Harnwegsinfekten kommen. Bis zum 5. Lebensjahr sollte sich die Vorhautverengung von selbst zurückgebildet haben, ansonsten sollte eine Salbenbehandlung oder eine Beschneidung erfolgen. Die Folgen einer Vorhautverengung können Entzündungen sein, Einrisse der Vorhaut und in seltenen Fällen Penistumore. Bei Kindern gibt es neben der kompletten Beschneidung die Möglichkeit einer sparsamen Beschneidung unter Belassen eines Vorhautrests.

Bei einer Hydrocele/offener Processus vaginalis handelt es sich um einen sogenannten Wasserbruch. Dies ist eine Ansammlung von Flüssigkeit in den Hodenhüllen, die den Hoden umgeben. Bei Kindern handelt es sich um eine angeborene Erkrankung, bei der der Verschluss zwischen Bauchhöhle und Hodenhüllen unterbleibt. Dadurch kommt es zu einer Schwellung des Hodensacks. In manchen Fällen kann hier auch ein Leistenbruch entstehen, wobei die Gefahr einer Darmeinklemmung besteht. Hier kann ab dem 6. Lebensmonat über einen kleinen Leistenschnitt die Verbindung zwischen Bauchhöhle und Hodenhüllen verschlossen werden.

Im Laufe der Schwangerschaft wandert der Hoden beim Fötus aus dem Bauchraum durch den Leistenkanal in den Hodensack. Bei einem termingerechten männlichen Neugeborenen sollten die Hoden im Hodensack sicht- und tastbar sein. Diese können bereits bei der Geburt aber auch zu einem späteren Zeitpunkt außerhalb des Hodensacks zu liegen kommen (meist im Leistenkanal). Hier besteht dann die Gefahr einer späteren bösartigen Entartung und einer Unfruchtbarkeit. In diesem Falle erfolgt eine medikamentöse Therapie mit Hormonen, um die Fruchtbarkeit herzustellen, sowie eine operative Therapie, um die Hodenlage zu korrigieren. In unserer Klinik werden sämtliche operative Verfahren einschließlich der laparoskopischen Hodensuche durchgeführt. Je nach Befund erfolgt die Operation ambulant oder stationär.

Hierunter wird das nächtliche Einnässen (Enuresis) nach dem 5. Lebensjahr verstanden. Auch tagsüber können Probleme mit plötzlichem, nicht zu kontrollierendem Harndrang und unwillkürlichem Urinverlust bei meist kleiner Blase auftreten. Bei beiden Formen gibt es eine hohe Spontanheilungsrate von 10 bis 15 Prozent pro Jahr. Zirka 2 Prozent der Kinder leiden noch zu Beginn der Pubertät unter einer Enuresis oder kindlichen Harninkontinenz. Die durchschnittliche Zeit bis zum Erreichen des kompletten Trockenseins beträgt etwa 2,5 Jahre. Das wichtigste diagnostische Instrument ist hier eine genaue Anamnese. Therapeutisch werden eine Umstellung des Trinkverhaltens sowie verschiedene Medikamente eingesetzt. Bei einer Symptomatik tagsüber kann ein 3-tägiges Blasentraining (ab dem 7. Lebensjahr) mit krankengymnastischen Übungen sowie Biofeedback-Training zum Erlernen der An- und Entspannung des Beckenbodens sinnvoll sein.

Bezeichnet das Zurückfließen des Urins aus der Blase in den Harnleiter bzw. bis in das Nierenbecken (Grad I-V). Normalerweise besteht zwischen Harnleiter und Blase eine Art Rückschlagventil (Tunnel des Harnleiters in der Blasenwand), so dass hier nur eine Flussrichtung des Urins von der Niere in die Blase möglich ist. Durch eine Fehlmündung des Harnleiters in die Blase kann dieses Ventil aufgehoben sein und zum Reflux führen. Das häufigste Symptom sind wiederkehrende Blasenentzündungen, oft mit hohem Fieber. In der Folge kann das kindliche Nierengewebe geschädigt werden, und eine verminderte Nierenfunktionsleistung resultieren. Auch hier gibt es durch das Längenwachstum des Körpers eine hohe spontane Heilungsrate. Die Therapie besteht je nach Grad des Refluxes unter einer längerfristigen niedrig dosierten Antibiotikagabe, einer minimal-invasiven Therapie in Form einer endoskopischen Unterspritzung der Harnleitermündungen (Defluxunterspritzung), oder einer offenen Schnittoperation mit Tunnelierung des Harnleiters bzw. einer Harnleiterneueinpflanzung.

Durch fehlmündende Nierengefäße und innere Vernarbungen, vor allem am Nierenunterpol, kann der Harnleiter abgedrückt werden, und der Urinabfluss aus dem Nierenbecken gestört sein, mit nachfolgender Weitstellung des Nierenbeckens. Dies führt zu Schmerzen sowie im Verlauf zur Schädigung des Nierengewebes. In der Klinik für Urologie kommen ein laparoskopisches, roboter-assistiertes Vorgehen sowie offene Operationen zum Einsatz.

Der Begriff Hypopasdie bezeichnet eine Fehlbildung der männlichen Harnröhre (bei Mädchen sehr viel seltener) bzw. auch des Harnröhrenschwellkörpers. Hierbei mündet die Harnröhre nicht auf der Spitze der Eichel, sondern an einer beliebigen Stelle zwischen Eichel und Hodensack bzw. Dammregion, auf der Unterseite des Penis. Zusätzlich kann es zu einer Abknickung des Penis bei Erektion kommen (sogenannte Deviation). Dies führt neben Problemen beim Wasserlassen auch zu Problemen beim Geschlechtsverkehr im späteren Leben. In unserer Klinik führen wir sämtliche gängigen operativen Verfahren zur Korrektur der Hypospadie durch.

Bei der sehr viel selteneren Epispadie ist die Eichel am Penisrücken gespalten. Je nach Lage der Harnröhrenmündung kann auch der gesamte Schwellkörper (Corpora cavernosa) inklusive Schambein gespalten sein. Diese sehr seltene Missbildung erfordert eine umfangreiche Wiederherstellungschirurgie. Vor allem das Erreichen der Kontinenz ist bei den Extremformen das primäre Ziel.

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Das Evangelische Klinikum Bethel zählt laut Deutschlands größtem Krankenhausvergleich des FOCUS zu den besten Krankenhäusern in Nordrhein-Westfalen.

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Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V.

Das Evangelische Klinikum Bethel ist Mitglied im Aktionsbündnis Patientensicherheit, um unseren Patienten eine größtmögliche Sicherheit bei ihrer Behandlung zukommen zu lassen.

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