menschlich. führend. kompetent.
menschlich. führend. kompetent.
Wenn der Mensch leidet, kann die Seele krank werden. Wir behandeln alle Arten von psychischen Erkrankungen und helfen Ihnen, wieder zu sich selbst zu finden.

Psychiatrie und Psychotherapie

Herzlich willkommen in unserer Klinik!

Menschen aus Bielefeld, die an akuten psychischen Erkrankungen leiden, finden bei uns kompetente Hilfe. Unsere Klinik deckt das Gesamtgebiet der Psychiatrie und Psychotherapie ab. Mit spezialisierten Abteilungen und mit biologischen, psychotherapeutischen und sozialpsychiatrischen Behandlungsansätzen halten wir für unsere Patienten maßgeschneiderte Behandlungsangebote bereit. Mit unseren stationären, teilstationären und ambulanten Angeboten ist unsere Klinik an verschiedenen Orten der Stadt zu finden und suchen Patienten sogar in ihrem Zuhause auf.

Abteilung für Gerontopsychiatrie

Die Abteilung für Gerontopsychiatrie richtet ihr Angebot auf Seniorinnen und Senioren über 65 Jahre mit psychischen Erkrankungen aus. Neben der Akutversorgung psychischer Störungen haben wir drei Schwerpunktbereiche gebildet.

Schwerpunkte

  • Depression und Angst im Alter
  • Gedächtnisstörungen, Abbau geistiger Leistungsfähigkeit und Verhaltensauffälligkeiten älterer Patienten
  • Wahnhafte Störungen und chronische psychische Erkrankungen im Alter

Ursachen

Die Ursachen psychiatrischer Störungen sind im Alter besonders vielfältig:

  • Körperliche Erkrankungen
  • Altersbedingte Veränderungen des Organismus'
  • Psychische Belastungsfaktoren
  • Häufig im Alter auftretende Belastungen wie der Verlust von nahe stehenden Personen, Einsamkeit und
  • Zunehmender Unterstützungsbedarf
  • Und weitere

Für die Behandlung stehen dann entsprechend den Erfordernissen verschiedene stationäre, teilstationäre und ambulante Behandlungskonzepte und -möglichkeiten auf Schwerpunktstationen, in der Tagesklinik und in der Sprechstunde zur Verfügung, aus denen gemeinsam mit dem Patienten ein individueller Therapieplan erstellt wird. Zusätzlich gibt es ein umfangreiches Beratungs- und Schulungsangebot für PatientInnen und Angehörige sowie individuelle Anleitung in Pflegeaufgaben.

Diagnostik

Am Anfang jeder Behandlung steht für uns zunächst eine umfangreiche Diagnostik zur Ergründung von Ursachen und Einflussfaktoren.

  • Aufnahmegespräch
  • klinisch-körperlichen (neurologischen und internistischen) Untersuchung
  • Laboruntersuchungen
  • EKG
  • EEG
  • Neuropsychologische Testverfahren
  • Bildgebung (Computertomografie (CT), Kernspintomographie (MRT))

Therapie

  • Psychoedukative Einzeltherapie
  • Medikamentenberatung
  • Angehörigenarbeit (Pflege-, Krankheits-, Medikamentenberatung)
  • Psychologische Testungen
  • Gedächnistraining
  • Erinnerungsgruppe
  • Ergo-, Musik-, Entspannungs-, Bewegungstherapie (Gruppen und Einzel)
  • Kompetenztraining
  • Soziotherapie (Hausbesuche, Einkaufs-, Kochtraining)
  • Außenaktivitäten
  • Genusstraining
  • Physiotherapie

Team

Unterschiedliche Fachkompetenzen in teamorientierter Zusammenarbeit sind an der sorgfältigen daran beteiligt, die körperliche, seelische und soziale Situation unserer älteren Patienten einzuschätzen und zu erfassen. Damit bieten wir unseren Patienten neben der medizinischen und therapeutischen Behandlung ein breites begleitendes Angebot.

  • Ärztin/Arzt
  • Alten– und Krankenpflegepersonal mit und ohne Psychiatrischer Fachausbildung
  • HeilerziehungspädagogInnen
  • SozialarbeiterInnen
  • Ergo- und MusiktherapeutInnen
  • BewegungstherapeutInnen
  • PhysiotherapeutInnen
  • SeelsorgerInnen

Zur Abteilung gehören

Das Gefühlsleben ist eines der vielschichtigsten Phänomene des menschlichen Daseins mit angenehmen und unangenehmen Zustandsgefühlen.

Von einer Depression [deprimere (lat.) = „niederdrücken“] sprechen wir aber erst, wenn bestimmte psychische und physische Symptome über einen längeren Zeitraum auftreten, die nachhaltig Alltagskompetenz, Lebensqualität und Beziehungsgefüge ins Wanken bringen. Das sehr häufig vorkommende Krankheitszeichen Angst kann sich bei manchen Betroffenen verselbstständigen und zu einer langwierigen Angststörung auswachsen, die das gesamte Leben erheblich beeinträchtigt und gerade bei älteren Menschen zu sozialem Rückzug führt und in eine ungewollte Abhängigkeit münden kann.

Beispiele für psychische Symptome

  • Depressive Herabgestimmtheit
  • Vermindertes Selbstwertgefühl
  • Negative und pessimistische Denkweisen
  • Entscheidungsunfähigkeit
  • Innere Leere
  • Lebensmüdigkeit
  • Schuldgefühle
  • Reduzierte Konzentration und Aufmerksamkeit
  • Energielosigkeit
  • Antriebsarmut
  • Freudlosigkeit
  • Reizbarkeit
  • Innere Unruhe
  • Ängste
  • Hypochondrische Befürchtungen oder Grübelneigung

Typische physische Symptome

  • Schlafstörungen
  • Appetitlosigkeit mit Gewichtsverlust
  • Magen-Darm-Beschwerden
  • Kopf- und Muskelschmerzen
  • Blasenstörungen
  • Herzsensationen
  • Schwindel
  • Kollapsneigung
  • Enge- oder Druckgefühl

Eine weitere Zielgruppe unseres therapeutischen Angebotes sind Menschen in akuten Lebenskrisen (zum Beispiel Partnerschaftsverlust, Überbelastungen, Stresssituationen), in denen die Betroffenen aus eigener Kraft keine Bewältigungsstrategien entwickeln können. Um bei all diesen Leiden den Besonderheiten von alterstypischen Problemen gerecht zu werden, bieten wir stationär, teilstationär und ambulant ein altenspezifisches therapeutisches Angebot mit entsprechend geschulten und erfahrenen multiprofessionellen Teammitarbeiterinnen an.

In unseren Therapien geht es um den Aufbau einer tragfähigen und vertrauensvollen Beziehung, um unsere Patienten zu entlasten und sie in den verschiedenen Therapiephasen zu unterstützen und zu begleiten. Im Zentrum steht ein kognitiv-verhaltenstherapeutisches Gruppenprogramm. Neben der medikamentösen Behandlung werden körperliche und soziale Ressourcen gestärkt und wiedererlernt, die Bewältigung anstehender Entwicklungsaufgaben des Alters unterstützt und angeleitet sowie spezifische psychotherapeutische Themenkomplexe wie Angst, Altersbild, Trauer und Tod wie auch Verluste psychotherapeutisch bearbeitet.

Mit einem breiten Angebot wie Ergo-, Musik-, Bewegungs- und Sporttherapie sowie einer Entlass- und einer Kompetenzgruppe wird das Ziel verfolgt, unsere Patienten möglichst konkret zur Wiederaufnahme zwischenmenschlicher Kontakte, eines strukturierten Tagesablaufs und depressionsmindernder Aktivitäten zu motivieren. Auch in der tagesklinischen Behandlung liegt ein Behandlungsschwerpunkt darin, die verlorengegangenen psychosozialen Fähigkeiten und Alltagsfertigkeiten zu reaktivieren, um den Erhalt einer selbstständigen, sozial eingebundenen Lebensweise in einer förderlichen, selbst gewählten Umgebung mit entsprechenden Hilfestrukturen bis ins hohe Lebensalter zu bewahren. Eine längerfristige psychotherapeutische Behandlung ist in einer ambulanten Psychotherapiegruppe und in unserer Psychiatrischen Institutsambulanz (PIA) möglich. Dort halten wir ein spezielles gerontopsychiatrisches Angebot für Senioren bereit. 

Dr. med.

Dr. med. Michael Guhra

Ärztliche Leitung Station F1, Oberarzt, Facharzt für Neurologie und Nervenheilkunde, Geriatrie


Tel: 05 21 - 772 7 86 95

michael.guhra@evkb.de

Gabriele Lässig

Pflegerische Stationsleitung


Tel: 0521 | 772 - 7 87 10

Fax: 0521 | 772 - 7 87 11

gabriele.laessig@evkb.de

Die Abnahme eines Anteils der geistigen Leistungsfähigkeit gehört zum normalen Alterungsprozess. Mit zunehmendem Alter steigt aber auch das Risiko, an einer sogenannten Demenz zu erkranken. Dabei findet ein fortschreitender Verlust von Nervenzellen statt, der zum stetigen Abbau verschiedenster Bereiche geistiger Leistungsfähigkeit führt.

Symptome

  • Neugedächtnisstörungen
  • Sprachstörungen
  • Orientierungsschwächen
  • Verwirrtheitszustände

In der Gedächtnissprechstunde ist eine ausführliche Diagnostik mit ärztlichem Gespräch, neuropsychologischer Untersuchung und weiterführender Diagnostik möglich, die Basis der Beratung, Therapieplanung und Begleitung von Patienten und Angehörigen sind.

Eine stationäre Behandlung auf unserer Schwerpunktstation F2 ist notwendig bei erweiterter Diagnostik, bei Hilfebedarf sowie zur Therapie einzelner Störungsbereiche wie Schlafstörungen, Alltagsbewältigung, Verhaltensauffälligkeiten aber auch zusätzlicher Depression. Bei leichterer Einschränkung ist auch eine tagesklinische Behandlung sinnvoll.

Therapieziele

  • Weitgehende Erhalt der Alltagsfähigkeiten
  • Unterstützung im Lebensumfeld
  • Eingehende Beratung und Begleitung von Patienten und Angehörigen

Bei ausgeprägtem Hilfebedarf, der auch den Einsatz unterschiedlicher Berufsgruppen erforderlich macht, besteht die Möglichkeit der ambulanten Weiterbetreuung durch das „Mobile Team“ und der Tagespflege.

Dr. med.

Dr. med. Stefan Spannhorst

Ärztliche Leitung Station F2, Oberarzt


Tel: 0521 | 772-77109

stefan.spannhorst@evkb.de

Stefanie Kleffmann

Pflegerische Stationsleitung


Tel: 0521 | 772 - 7 87 20

Fax: 0521 | 772 - 7 87 21

stefanie.kleffmann@evkb.de

Die Station F3 befindet sich mit 15 Betten im Haus Gilead III. Es handelt sich um eine fakultativ geschlossene Station für Menschen ab dem 65. Lebensjahr.

Schwerpunkte

  • Schizophrenie: Bei einer Schizophrenie sind wichtige psychische und kognitive Fähigkeiten schwerwiegend beeinträchtigt und führen zu einer deutlichen Störung des Realitätsbezugs. Der Betroffene erlebt eine quälende Zersplitterung und Aufspaltung von Denken und Wahrnehmung sowie inadäquate oder verflachte Affektivität. Häufig fühlen sich Betroffene von außen bedroht und nicht mehr Herr ihrer Integrität. Wahnerleben und akustische Halluzinationen können zu verstärktem Realitätsverlust führen.
  • Schizophrene Störungen: Schizophrene Störungen treten meist im Alter von 20 bis 40 Jahren auf und zeigen im Alter mildere Ausprägung. Im Alter haben wir es vermehrt mit exogenen Psychosen zu tun, das heißt mit körperlich begründbaren Psychosen, die auf Veränderungen des zentralen Nervensystems zurückzuführen sind (zum Beispiel bei Hirntumoren, Intoxikationen durch Medikamente oder Alkohol).

Unser Behandlungsangebot richtet sich auch an einen zunehmend größer werdenden Personenkreis mit akuten Verwirrtheitszuständen, kognitiven Störungen und Bewusstseinstrübung sowie Verhaltensauffälligkeiten.

Das ganzheitliche Behandlungskonzept umfasst ein stationäres Therapieangebot in dem neben der Pharmakotherapie eine internistische Basistherapie, ein adaptiertes psychoedukatives Therapieprogramm (PEGASUS), eine Medikamentengruppe, soziales Kompetenztraining, Ergo- und Musiktherapie, Einzel- und Gruppengymnastik sowie Alltagskompetenztraining durchgeführt werden. Zusätzlich bieten wir eine tagesklinische Behandlung an.

Einen hohen Stellenwert nimmt bei uns die Angehörigenarbeit ein. Kooperationen mit somatischen Fachabteilungen, ambulanten Diensten, pflegenden Institutionen und der Tagesklinik sind essentieller Bestandteil des Konzepts. Ziele unserer therapeutischen integrativen Maßnahmen sind neben der emotionalen, körperlichen und sozialen Stabilisierung der Patienten die Förderung von Ressourcen und sozialen Kontakten sowie die Strukturierung des Alltags, um ein längeres Verbleiben im häuslichen Umfeld zu ermöglichen.

Eine ambulante Weiterbetreuung bei besonderem Hilfebedarf ist auch durch das Mobile Team unserer Ambulanz möglich.

    Ewa Cieplinska-Legge

    Ärztliche Leitung Station F3, Oberärztin


    Tel: 05 21 - 772 7 86 95

    ewa.legge@evkb.de

    Mareike Ennen

    Pflegerische Stationsleitung


    Tel: 0521 | 772 - 7 87 30

    Fax: 0521 | 772 - 7 87 32

    mareike.ennen@evkb.de

    Unsere Tagesklinik befindet sich mit 16 Behandlungsplätzen im Gerontopsychiatrischen Zentrum an der Moltkestraße.

    Gerontopsychiatrische Tagesklinik
    Moltkestraße 3
    33615 Bielefeld
    Tel.: 05 21 - 13 36 81

    Öffnungszeiten
    Montag bis Freitag, 8:00 bis 16:30 Uhr

    Transport
    selbständig, Taxi auf ärztliche Verordnung

    Finanzierung
    Krankenkasse

    Behandlungsschwerpunkte
    Menschen ab dem 60. Lebensjahr mit

    • Depressionen
    • Psychosen
    • neurotischen Störungen
    • Persönlichkeitsstörungen
    • Demenzen
    • Suchterkrankungen (Zuweisung aus vollstationärer oder ambulanter Vorbehandlung)

    Therapie

    • Allgemeine psychiatrische Behandlung mit Einbeziehung der Angehörigen, Bezugspersonensystem, ärztliche Gespräche, medikamentöse Therapie
    • Psychotherapeutisch orientiertes Gruppenprogramm mit Gesprächstherapie, Bewegungstherapie, Entspannungstraining, Musikgruppe), Konzentrationstraining, soziales Kompetenztraining, Genusstraining, Ergotherapie, Außenaktivitäten, Angehörigengruppen, Ehemaligengruppe

    Diagnostik

    • Umfassende Diagnostik einschließlich
    • Cranialer Computertomografie (CCT)
    • Kernspintomografie (MRT)
    • Elektroenzephalografie (EEG)
    • Demenztestung

    Mehr Infos zur Gerontopsychiatrischen Tagesklinik finden Sie in unserem Handzettel im Download-Bereich:

    Dr. phil.

    Dr. phil. Ulrich Schmid-Furstoss

    Leiter der Gerontopsychiatrischen Tagesklinik


    Tel: 0521 | 13 3681

    Fax: 0521 | 13 3602

    ulrich.schmid-furstoss@evkb.de

    Dr. med.

    Dr. med. Stefan Kreisel, M. Sc. Epidemiology

    Ärztliche Leitung Abteilung für Gerontopsychiatrie


    Tel: +49 521 | 772-78695

    stefan.kreisel@evkb.de

    Unsere Psychiatrische Institutsambulanz (PIA) am Bethel-Eck bietet erwachsenen Bielefeldern ambulante Diagnostik und Behandlung bei vielen Erkrankungen aus dem Spektrum der Gerontopsychiatrie.

    mehr erfahren

    Unsere Tagespflege befindet sich mit 16 Behandlungsplätzen im Gerontopsychiatrischen Zentrum an der Moltkestraße.

    Gerontopsychiatrische Tagespflege 
    Moltkestraße 3
    33615 Bielefeld
    Tel.: 05 21 - 13 36 82

    Öffnungszeiten
    Montag bis Freitag, 8:00 bis 16:30 Uhr

    Finanzierung
    anerkannte Einrichtung im Sinne der Pflegeversicherung (SGB XI).
    Für ein individuelles Angebot wenden Sie sich bitte an die angegebene Kontaktadresse. Wir beraten Sie gerne!

    Behandlungsspektrum
    Betreuung von Menschen ab dem 60. Lebensjahr mit

    • Orientierungsstörungen
    • Gedächtnisstörungen
    • Depressionen
    • Wahnhaften Erkrankungen

    Das Angebot von Pflege und Aktivitäten fördert und erhält die vorhandenen Fähigkeiten. Die gerontopsychiatrische Tagespflege ermöglicht auf diese Weise den Verbleib in der eigenen häuslichen Umgebung und entlastet gleichzeitig die Angehörigen.

    Mehr Infos zum Tagesablauf erhalten Sie dem Wochenplan der Gerontopsychiatrischen Tagespflege, den Sie im Download-Bereich herunterladen können.

    Wir bieten eine multiprofessionelle sozialpsychiatrisch ausgerichtete Behandlung für Bielefelder Bürger an, die aufgrund ihrer Erkrankung eine Behandlung im häuslichen Umfeld benötigen.

    Verschiedene Faktoren erschweren es Menschen im höheren Lebensalter, eine Arztpraxis aufzusuchen. Hierzu gehören unter anderem:

    • Immobilität

    • unzureichende soziale Unterstützung

    • fehlendes Krankheitsgefühl, dies vor allem bei den Demenzen

    Typische Merkmale der Demenz sind ein äußerst vielgestaltiges klinisches Bild mit Gedächtnis- und anderen Hirnleistungsstörungen, einem oft nicht erkennbarem Beginn verbunden und einem schleichenden Verlauf.
    Problematisch wirken sich der oft geringe Leidensdruck und ein fehlendes Krankheitsgefühl der Betroffenen aus. Daher stellt die Erfassung und Berücksichtigung der individuellen Problemkonstellation von Betroffenen und Angehörigen eine besondere Herausforderung dar.

    Wir behandeln zu Hause

    Wesentliches  Ziel unserer Arbeit ist die Vermeidung stationärer Behandlungen, wo möglich, sowie die Sicherstellung stationärer Behandlungserfolge in der ambulanten Weiterbehandlung. Die Koordination der psychiatrischen und oft multiprofessionellen Therapie garantiert einen möglichst optimalen Erfolg.

    Team

    Ein umfangreiches Angebot zur Diagnostik und Behandlung psychiatrischer Erkrankungen aller Diagnosegruppen ist möglich durch ein Team aus mehreren Berufsgruppen.

    • Ärzte
    • Sozialarbeiterin
    • Sozialpädagogin
    • Psychologe
    • Fachkrankenpflegemitarbeiter

    Diagnostik

    • Eigen- und Fremdanamnese
    • Psychiatrische Untersuchung
    • Veranlassung apparativer Diagnostik (z.B. Blutuntersuchung, EEG, bildgebende Untersuchungen beim Radiologen)
    • Differenzierte neuropsychologische Testverfahren

    Behandlung

    Die sozialpsychiatrisch ausgerichtete Behandlung erfolgt kontinuierlich im vertrauten Umfeld und besteht aus

    • Psychiatrisch-psychotherapeutischer Einzeltherapie
    • Pharmakotherapie in Kooperation mit den zuständigen Hausärzten und Nervenärzten 
    • Physiotherapie (bei bestehender Indikation)
    • Ergotherapie (bei bestehender Indikation)

    Beratung

    Eine ausführliche Beratung erfolgt für PatientInnen und Angehörige über Untersuchungsergebnisse, individuelle Therapieoptionen in Bezug auf die aktuelle Situation und Information über mögliche und förderliche Unterstützung, zum Beispiel im Rahmen der Pflegeversicherung und Tagespflege.

    Angehörige erhalten Unterstützung und Anleitung zu besonders förderlichen Umgehensweisen mit den erkrankten Menschen sowie Hinweise zur Stressregulation.

    Weitere Informationen folgen.

    Die Abteilung für Gerontopsychiatrie verfügt über ein eigenes digitales neurophysiologisches Labor. Gerade bei geriatrisch-gerontopsychiatrischen Erkrankungen, bei denen neben psychischen Ursachen eine Vielzahl neurologischer und internistischer Erkrankungen als Ursache psychischer Symptome in Frage kommen, kommt dem EEG eine größere differentialdiagnostische Bedeutung zu. Neben Hinweisen auf eine Demenzerkrankung können Verwirrtheitszustände und Anfälle mit dem EEG diagnostiziert werden. Gegenüber der bildgebenden Diagnostik, die die Hirnstruktur darstellt, ist die  Elektroenzephalografie (EEG) geeignet, die Funktionszustände der neuronalen Netze im Zeitintervall kognitiver Aktivität abzubilden. Sie bildet damit eine gefahrlose und kostengünstige Methodik der zerebralen Funktionsdiagnostik. 

    Das EEG und die daraus abgeleiteten sogenannten evozierten Potentiale erlauben eine Aussage über die Funktionsfähigkeit bestimmter Nervenbahnen und machen Störungen bereits sehr früh erkennbar. Dies ermöglicht auch eine Erforschung der Veränderungen der Hirnfunktion bei vorübergehenden Verwirrtheitszuständen und fortschreitenden neurodegenerativen Erkrankungen.

    Dr. med.

    Dr. med. Stefan Kreisel, M. Sc. Epidemiology

    Ärztliche Leitung Abteilung für Gerontopsychiatrie


    Tel: +49 521 | 772-78695

    stefan.kreisel@evkb.de

    Dr. rer. pol.

    Dr. rer. pol. Klaus Pöschel

    Pflegerische Leitung Abteilung für Gerontopsychiatrie


    Tel: 0521 | 772-78701

    Fax: 0521 | 772-77111

    klaus.poeschel@evkb.de

    Dr. phil.

    Dr. phil. Ulrich Schmid-Furstoss

    Therapeutische Leitung Abteilung für Gerontopsychiatrie


    Tel: 05 21 - 772 7 87 02

    Fax: 05 21 - 772 7 86 98

    ulrich.schmid-furstoss@evkb.de

    Ute Abraham

    Sekretariat Abteilung für Gerontopsychiatrie


    Tel: 05 21 - 772 7 86 97

    Fax: 05 21 - 772 7 86 98

    ute.abraham@evkb.de

    Simona Schäffer

    Sekretariat Therapeutische Leitungen


    Tel: 05 21 - 772 7 85 51

    simona.schaeffer@evkb.de

    Kontakt

    Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie

    Haus Gilead IV
    Remterweg 69/71
    33617  Bielefeld

    Tel: 05 21 - 772 7 71 13
    Fax: 05 21 - 772 7 71 14

    Haus Gilead III
    Bethesdaweg 12
    33617  Bielefeld

    Tel: 05 21 - 772 7 71 09
    Fax: 05 21 - 772 7 71 11

    Psychiatrische Institutsambulanz (PIA)

    Gadderbaumer Straße 33
    33602  Bielefeld

    Tel: 05 21 - 772 7 85 26
    psych-ambulanz@evkb.de

    Chefarzt

    Prof. Dr. med.

    Prof. Dr. med.
    Martin Driessen

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    Fortbildungsreihe "Neurozentrum Bethel"

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    Psychiatrisches und Psychotherapeutisches Kolloquium

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    FOCUS

    In der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Evangelischen Klinikums Bethel werden der Chefarzt Prof. Dr. med. Martin Driessen und der Leitende Arzt der Abteilung für Abhängigkeitserkrankungen Dr. Martin Reker von der Zeitschrift FOCUS in der Ärzteliste 2018 empfohlen. 

    http://www.focus.de/

    DGPPN

    Die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie wurde von der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde als Weiterbildungszentrum für Psychiatrie und Psychotherapie zertifiziert.

    https://www.dgppn.de/

    FOCUS

    Das Evangelische Klinikum Bethel zählt laut Deutschlands größtem Krankenhausvergleich des FOCUS zu den besten Krankenhäusern in Nordrhein-Westfalen.

    http://www.focus.de/

    Qualitätssiegel MRSA

    Für ihre Maßnahmen gegen die Verbreitung multiresistenter Erreger (MRE) sind das Evangelische Klinikum Bethel (EvKB) und das Krankenhaus Mara vom MRE-Netzwerk Nordwest mit dem Qualitätssiegel MRSA (Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus) ausgezeichnet worden. Das Siegel wird nur an Krankenhäuser vergeben, die in 10 verschiedenen Qualitätszielen zur Verhinderung der Verbreitung von MRSA punkten.

    Aktion Saubere Hände Silber

    Das Evangelische Klinikum Bethel hat 2017 die zweithöchste Auszeichnung der "Aktion saubere Hände" für Maßnahmen zur Krankenhaushygiene erhalten.

    https://www.aktion-sauberehaende.de/ash/ash/ _blank

    Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V.

    Das Evangelische Klinikum Bethel ist Mitglied im Aktionsbündnis Patientensicherheit, um unseren Patienten eine größtmögliche Sicherheit bei ihrer Behandlung zukommen zu lassen.

    http://www.aps-ev.de/