Psychiatrie und Psychotherapie
Forschungsabteilung
Wege und Hürden in die Traumabehandlung bei Traumafolgestörungen
Studie zur Untersuchung von Wegen und Hürden in der Traumabehandlung bei Traumafolgestörungen
Projektleitung
Prof. Dr. rer. nat.
Carolin
Steuwe
M.Sc. Psychologie, Psychologische Psychotherapeutin (VT)
Therapeutische Leitung Station A7
Tel: 0521 772-78514
Projektteam
Mona
Wortmann
Studentische Hilfskraft
Studie zur Untersuchung von Wegen und Hürden in der Traumabehandlung bei Traumafolgestörungen
Einige Menschen, die belastende oder traumatische Erlebnisse erfahren haben, entwickeln im Laufe ihres Lebens eine sogenannte Traumafolgestörung wie z.B. eine Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) – eine psychische Erkrankung, die mit anhaltenden Beschwerden wie Albträumen, Schreckhaftigkeit oder dem Gefühl innerer Taubheit einhergehen kann.
Obwohl wirksame Behandlungen für Traumafolgestörungen existieren, nehmen viele Betroffene diese nicht oder erst sehr spät in Anspruch; zudem ist das Behandlungsangebot vielfältig, sodass die Suche nach dem individuell geeigneten Angebot zusätzlich erschwert sein kann.
Über die Studie
Der Weg in eine passende Behandlung ist häufig mit Hürden verbunden, sowohl auf persönlicher Ebene als auch durch äußere Umstände. Bislang ist wenig darüber bekannt, welche Anlaufstellen Betroffene auf ihrem Weg durch das Hilfesystem tatsächlich aufsuchen und in welcher Reihenfolge sie dies tun.
Ziel dieser Studie ist es daher, besser zu verstehen, welche Faktoren Menschen dabei unterstützen oder daran hindern, wirksame Hilfe zu suchen, und gleichzeitig nachzuvollziehen, welche Wege Betroffene durch die verschiedenen Angebote des Versorgungssystems nehmen.
Wir möchten von Ihren Erfahrungen lernen!
Da sich sowohl die Beschwerden einer Traumafolgestörung als auch die verfügbaren Behandlungsangebote von Person zu Person stark unterscheiden können, ist es langfristig ein wichtiges Ziel, Betroffene möglichst passgenau mit dem für sie geeigneten Angebot zusammenzubringen. Die Ergebnisse dieser Studie sollen dazu einen ersten Beitrag leisten und die Versorgung von Menschen mit Traumafolgestörungen künftig zugänglicher und bedarfsgerechter gestalten helfen. Dazu befragen wir Menschen aus der Allgemeinbevölkerung zu ihren Erfahrungen von der ersten Anlaufstelle bis hin zu spezialisierten Angeboten.
Wir suchen Teilnehmende, die
- mindestens 16 Jahre alt sind,
- aufgrund von belastenden / traumatischen Erlebnissen eine traumafokussierte Behandlung suchen, oder gesucht haben,
- Zugang zum Internet haben.
Weitere Infos
Weitere Infos zur Teilnahmemöglichkeit folgen in Kürze!
Bei Fragen oder Anmerkungen, wenden Sie sich gerne an uns!
Ansprechpartnerin:
Tabea Görge, M.Sc. Psychologie
E-Mail: tabea.goerge@evkb.de
Kontakt
Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie
Forschungsabteilung
Haus Gilead IV
Remterweg 69/71
33617 Bielefeld
Sabrina Edler
Abteilungsorganisation
Tel: 0521 772-78510
Fax: 0521 772-78511
sabrina.edler@evkb.de











