menschlich. führend. kompetent.
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Toleranz, Verständnis und Anerkennung – Kindern mit Allergien kann das in der Schule und im Freundeskreis helfen. An dieser Stelle hilft das Projekt „Allergie und Schule – Was juckt mich das?“.

Allergie und Schule – Was juckt mich das?

Zehn bis 15 Prozent der Kinder in Deutschland und damit zehn bis 15 Prozent der Schülerinnen und Schüler leiden an Asthma, Neurodermitis und anderen allergischen Krankheiten. Besonders im Grundschulalter sind Kinder unsicher im Umgang mit ihrer chronischen Krankheit und brauchen Unterstützung von Eltern und Lehrkräften. Gegenüber ihren gesunden Mitschülern sind sie benachteiligt. Hohe Fehlzeiten, schlaflose Nächte sowie eine eingeschränkte Teilnahme an Sporteinheiten und Ausflügen beeinträchtigen den Schulalltag des kranken Kindes. Symptome wie Schnupfen, Juckreiz oder Hautausschläge sind häufig für jedermann ersichtlich. Menschen gehen instinktiv auf Abstand und grenzen Allergiker oft auch unbewusst aus.

Wenn Lehrkräfte, Eltern, Mitschüler und die betroffenen Kinder selbst zum Thema Allergie geschult werden, kann das Schüler mit Allergien und Asthma im Schulalltag unterstützen. Daher ist es gerade innerhalb der Grundschule notwendig, die Zusammenarbeit zwischen Medizinern und Schulen zu verstärken.

Über das Projekt

Einmal jährlich erhalten alle Bielefelder Grundschulen die Möglichkeit, sich für das Projekt anzumelden. Den Schulen entstehen hierbei keinerlei Kosten. Lehrkräften, Eltern wie auch Kindern wird durch eine Mischung aus Theorie und Selbsterfahrungsübungen ein umfangreiches Wissen zum Thema Allergie, allergische Erkrankungen und Umgang mit Betroffenen in der Schule vermittelt. Das Projekt beinhaltet eine 90-minütige Unterrichtseinheit für Grundschüler der 3. und 4. Klasse. Das Unterrichtsmaterial wird dabei kostenlos zur Verfügung gestellt. Auf individuellen Wunsch der Schule kann auch einen Elternabend oder eine Fortbildung für Lehrkräfte zum Thema Allergien, Anaphylaxie etc. angeboten werden.

Auf dieser Internetpräsenz können sich besonders Eltern und Lehrkräfte über das Projekt informieren, das zur Verfügung gestellte Unterrichtsmaterial herunterladen und den Kontakt zu den Projektverantwortlichen herstellen.

Beim Projekt „Allergie und Schule – was juckt mich das?“ handelt es sich um ein Kooperationsprojekt des Evangelischen Klinikums Bethel mit der Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Universität Bielefeld.

Jetzt auch als Online-Stunde

Die Corona-Pandemie hat lange Zeit einen Besuch mit unserem Projekt in Bielefelder Grundschulen unmöglich gemacht. Jetzt gibt die Online-Stunde einen Einblick in das Thema Allergien. Sie eignet sich für den Distanz-Wechsel-Präsenzunterricht, wenn ein Besuch in der Schule nicht möglich ist.

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Projektleitung

Katharina Hagemeister

Projektleitung | Kinderkrankenschwester | Trainerin für Patientenschulungen | Dozentin im Gesundheitswesen | zurzeit Studium der Medizinpädagogik


katharina.hagemeister@evkb.de

Das Projekt „Allergie und Schule – was juckt mich das?“ kann von jeder Bielefelder Grundschule einmal jährlich genutzt werden. Jedes Jahr, in der Regel im Frühjahr, erhalten die Schulen die Anmeldeunterlagen über das Schulamt. Kosten entstehen weder für die Schule noch für die Eltern. Auf Nachfrage kann das Projekt auch vereinzelt überregional angeboten werden.

Lehrkräfte, die auf das Projekt aufmerksam geworden sind, können sich an die Schulleitung wenden.

Eltern, die auf das Projekt aufmerksam geworden sind, wenden sich an die Schulleitung oder die Lehrkraft ihres Kindes für das Fach Sachunterricht.

Das Konzept des Projekts ist eine 90-minütige Unterrichtseinheit und richtet sich an Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Klasse, insbesondere die Mitschülerinnen und -schüler der betroffenen Kinder sollen informiert und aufgeklärt werden, um mehr Verständnis für Kinder mit chronischen Erkrankungen zu erhalten.

Der Unterricht wird mittels verschiedener Methodiken abwechslungsreich und spielerisch gestaltet und von einer Referentin des Kinderzentrums Bethel unter Anwesenheit einer Lehrperson durchgeführt.

Aufbau der Unterrichtseinheit für Schüler

  • gegenseitiges Kennenlernen
  • Einstieg in die Thematik
  • Vermittlung von Sachinformationen und Grundlagenwissen anhand von Modellen und Experimenten
  • Selbsterfahrungsübungen: Wie fühlt sich Atemnot bei Asthma an? | Was tun bei juckenden Händen?
  • Bewegungseinheit: Wie bekomme ich am besten Luft?
  • Erarbeiten von Grundregeln für den Umgang mit betroffenen Mitschülern
  • Abschluss

Eine kurze Pause nach Ablauf der ersten 45 Minuten ist eingeplant.

  • R. Bornemann, K. Hagemeister, H.-G. Bresser, E. Hamelmann: Allergie und Schule-was juckt mich das? Ein Grundschulprojekt in Bielefeld zur Epidemiologie und Gesundheitsförderung bei allergischen Erkrankungen, Allergo Journal 25, 15-23 (2016)
  • R. Bornemann, K. Hagemeister: „Allergie und Schule – Was juckt mich das? Ein Grundschulprojekt in Bielefeld zur Gesundheitsförderung bei allergischen Krankheiten“, Gesundheitswesen 74 (2012) Mai: 1-8
  • R. Bornemann, K. Hagemeister: „Allergie und Schule – was juckt mich das? Epidemiologische Daten und Wissen zu Allergien von Grundschulkindern in Bielefeld“, 6. DGEpi-Jahrestagung, Mainz, 27.-29.9.2011
  • K. Hagemeister, R. Bornemann: „Allergie und Schule - was juckt mit das? Konzept und Ergebnisse eines Bielefelder Grundschulprojektes“, 8. Gemeinsame Jahrestagung der AG Asthmaschulung im Kindes- und Jugendalter e.V. (AGAS) und der AG Neurodermitisschulung e.V. (AGNES), Düsseldorf 18./19.2.2011; Prävention und Rehabilitation, 23 (2011) 1 S.1
  • R. Bornemann, K. Hagemeister: „Allergie und Schule – was juckt mich das? Erste Ergebnisse eines Grundschulprojekts in Bielefeld“ (1. Projektphase 2008), Allergo-Journal 19 (2010) 3:183-184
  • R. Bornemann, K. Hagemeister, C. Abels: „Ergebnisse des Allergie-Grundschulprojektes 2008-10 im Überblick“ (Arbeitstitel, in Vorbereitung)
  • R. Bornemann, K. Hagemeister: „Allergie und Schule - was juckt mich das ? Ergebnisse der 2. Projektphase 2009 eines Grundschul-Projektes in Bielefeld“, 5. Jahrestagung der Dt. Ges. für Epidemiologie (DGEpi), Berlin, 24.9.2010; Das Gesundheitswesen 72 (2010) 8/9 S.590
  • R. Bornemann, K. Hagemeister: „Allergie und Schule – was juckt mich das ? Ergebnisse eines Grundschul-Projektes in Bielefeld“, 4. Jahrestagung der Dt. Ges. für Epidemiologie (DGEpi), Münster, 17.9.2009
  • R. Bornemann, K. Hagemeister: „Allergie und Schule – was juckt mich das? Bielefelder Grundschul-Projekt“, 6. Gemeinsame Jahrestagung der AG Asthmaschulung im Kindes- und Jugendalter e.V. (AGAS) und der AG Neurodermitisschulung e.V. (AGNES), Hamburg, 13./14.02.2009

(ferner mehrere von K. Hagemeister und R. Bornemann von 2009–2013 an der FH Bielefeld begleitete Projekt- und Bachelorarbeiten)

Universität Bielefeld

AG 2 Bevölkerungsmedizin und biomedizinische Grundlagen
Ansprechpartner: Priv.-Doz. Dr. med. Dr. Public Health Reinhard Bornemann
bornemann@uni-bielefeld.de

v. Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel

Beim Projekt "Allergie und Schule" handelt es sich um ein Spendenprojekt der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel

Kontakt

Informationen und Planung
Evangelisches Klinikum Bethel
Klinik für Kinder- und Jugendmedizin
Tagesklinik für Kinder-Pneumologie, -Gastroenterologie und -Allergologie
Kinderzentrum Haus 2
Grenzweg 14
33617 Bielefeld
Tel: 0521 772-78101
Fax: 0521 772-78102
kindertagesklinik@evkb.de

Projektleitung
Katharina Hagemeister
katharina.hagemeister@evkb.de

Klinikdirektor
Univ.-Prof. Dr. med. Eckard Hamelmann
 

Eine Kooperation von

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Unsere Kindertagesklinik wurde durch das Mukoviszidose-Institut und das Zentrum für Qualität und Management im Gesundheitswesen als Mukoviszidose-Ambulanz zertifiziert.

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Qualitätssiegel MRSA

Für ihre Maßnahmen gegen die Verbreitung multiresistenter Erreger (MRE) sind das Evangelische Klinikum Bethel (EvKB) und das Krankenhaus Mara vom MRE-Netzwerk Nordwest mit dem Qualitätssiegel MRSA (Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus) ausgezeichnet worden. Das Siegel wird nur an Krankenhäuser vergeben, die in 10 verschiedenen Qualitätszielen zur Verhinderung der Verbreitung von MRSA punkten.

Aktion Saubere Hände Gold

Mit dem Gold-Zertifikat für die Jahre 2022 und 2023 hat das Evangelische Klinikum Bethel die höchste Auszeichnung der "Aktion saubere Hände" für Maßnahmen zur Krankenhaushygiene erhalten.

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Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V.

Das Evangelische Klinikum Bethel ist Mitglied im Aktionsbündnis Patientensicherheit, um unseren Patienten eine größtmögliche Sicherheit bei ihrer Behandlung zukommen zu lassen.

http://www.aps-ev.de/

Verstetigung Hygiene

Das Evangelische Klinikum Bethel wurde mit dem Siegel "Qualität und Transparenz" durch die Interreg Deutschland Nederland ausgezeichnet.

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